"Gesehen werden" als ganzes Ich im Internat
Fragt man Jugendliche nach ihren Wünschen und Bedürfnissen für ihr Leben, so rangieren meist Spaß mit Freunden, kein Streit mit den Eltern,
wenig Stress in der Schule unter den vorderen Plätzen.
Und trotz interaktiven Computerspielen, Facebook und Skype spielt der lebendige, persönliche, "hautnahe" urbane Kontakt - da emotional
aufregender und berührender - immer noch eine bevorzugte Rolle.
Fragt man nun Eltern, was sie sich für ihre Kinder wünschen, werden meist Gesundheit, eine umfassende Schulausbildung und eine auf das Kind
abgestimmte, individuelle Förderung genannt.
» zum Artikel
Was gute Internatserzieher ausmacht
Was einen Internatserzieher ausmacht, meinen wir spätestens seit Dr. Justus zu wissen! Dr. Justus belehrt, versteht und berät die Internatler
des "Fliegenden Klassenzimmers" von Erich Kästner. Justus, das lateinische Wort für "gerecht", kennzeichnet ihn. Aber inwiefern ist er gerecht?
Inwiefern wird er den jungen Internatsschülern "gerecht"? Und inwiefern wird er seiner Aufgabe "gerecht"? Intuitiv spüren wir, dass er vieles
richtig macht - aber wie lässt sich diese Intuition auf den Begriff bringen?
» zum Artikel
Chancen eröffnen - Chancen nutzen
Die Internate der Qualitätsgemeinschaft im Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP) sind ein freiwilliger Zusammenschluss einzelner
Internate im VDP und verstehen sich als Qualitätsgemeinschaft im Internatsbereich. Die Gemeinschaft basiert auf gemeinsamen pädagogischen
Grundgedanken, gegenseitigem Vertrauen und nachhaltiger solidarischer Zusammenarbeit. Unsere Internate blicken auf eine erfolgreiche Tradition
im freien Schulwesen zurück.
» zum Artikel
Internatserziehung - ein Privileg
Der Besuch eines Internats sollte die gelungene Erziehung in der Familie ergänzen und fortsetzen. Jugendliche, die Vertrauen in sich und
die Welt gewonnen haben, erhalten die Chance, in einer Gemeinschaft ihren Charakter zu bilden. "Es bildet ein Talent sich in der Stille,
sich ein Charakter in dem Strom der Welt" (Goethe). Jugendliche dürfen aus der Geborgenheit der Familie in den "Strom der Welt" treten, dem s
ie sich im Zusammenleben einer gestalteten "Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden" (Humboldt) aussetzen. Der Besuch eines Internats zeigt
den Mut eines Jugendlichen, in einen neuen Lebensabschnitt einzutreten, weil er in der Familie an sich und seine Kräfte glauben gelernt hat.
» zum Artikel
Qualität, schwarz auf weiß
Evangelische Internate machen gute Arbeit. Seit dem Februar 2009 ist dies sozusagen amtlich. Denn es liegen die Ergebnisse einer Befragung
unter elf evangelischen Internaten vor, die in die Zufriedenheit von Sch�lern, Eltern und Mitarbeitern evangelischer Internate untersucht
hat. Die Auswertung der Fragebögen hat einen Qualitätsnachweis erbracht. Jetzt beugen sich alle Beteiligten über die genauen Zahlen. Das Gute
ist der Feind des Besseren, sagt das Sprichwort. Der Prozess der Qualitätsentwicklung hat erst begonnen.
» zum Artikel