Internat Solling

Lieblingsziele USA und Großbritannien: Welches ist das beste Land für einen Internatsaufenthalt?

Internationalität, Toleranz und ein wertegeleitetes Miteinander prägen die Bildung von heute und die Arbeitswelt von Morgen. Bei einem Auslandsaufenthalt an einem Internat wachsen Kinder zu offenen Weltbürgern heran, lernen junge Menschen der ganzen Welt kennen und machen unvergessliche Erfahrungen. Die USA und Großbritannien sind stetig Top-Ziele für ein Auslandsjahr – aber welches Land ist die richtige Wahl?

Ein Auslandsaufenthalt an einem britischen oder US-amerikanischen Internat bereichert nicht nur den Lebenslauf der Schülerinnen und Schüler, sondern schenkt ihnen wertvolle Erfahrungen und vor allem eine fantastische Zeit. Bereits die Wahl des Ziellands mag eine erste Herausforderung darstellen, doch die Wahl der richtigen Schule aus der unüberschaubaren Bandbreite an Internaten kostet sehr viel Zeit und Fingerspitzengefühl.

Auf der Website der Akademis Internatsberatung  können Sie mehr über Internate in England sowie US-amerikanische Internate erfahren und bei Fragen mit uns Kontakt aufnehmen.

 

Wo Bildung, Freundschaft und Freizeit zusammenkommen

Eintauchen in eine neue Kultur, eine abgerundete Bildung genießen, eine Fülle an Freizeitangeboten und Zusammenleben mit Freundinnen und Freunden – all das und mehr ermöglicht ein Auslandsaufenthalt an einem Internat in den USA oder Großbritannien. Das Internat ist mehr als ein Ort zum Lernen, Sporttreiben oder Musizieren, es bildet die Schnittstelle aller Lebensbereiche ihrer Schülerinnen und Schüler. Dadurch, dass Lernen, Wohnen und Freizeit am selben Ort stattfinden, entfallen lästige Fahrzeiten – stattdessen bleibt mehr Zeit für das, was wirklich zählt. Denn am Internat endet die Betreuung nicht mit dem Unterrichtsschluss. Lehrkräfte, Hauseltern und viele weitere Internatsmitarbeiter achten rund um die Uhr auf ihre Schützlinge. Immer mit einem offenen Ohr für jegliche Schwierigkeiten bilden sie ein sorgsames Sicherheitsnetz. Clubs, Gemeinschaftsaktivitäten, gemeinsame Mahlzeiten und Wochenendausflüge bieten vielerlei Möglichkeiten, neue Freundschaften aufzubauen, und sorgen für spaßige Abwechslung im Schulalltag. Mit facettenreichen Sport- und Freizeitangeboten ermöglichen Internate ihren Schülerinnen und Schülern zudem, verschiedensten Interessen nachzugehen und ihre Leidenschaften intensiv zu vertiefen. Dabei üben sie umgeben von Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern spielerisch ihre Englischkenntnisse. Der Besuch eines US-amerikanischen oder britischen Internats ist nicht selten Startpunkt auf dem Weg an angesehene Universitäten weltweit. Erstklassige, moderne Einrichtungen, anspruchsvolle Lehrpläne und tatkräftige Förderung im Klassenzimmer gehören zur Tagesordnung.

Viele Familien machen sich die zahlreichen Vorteile eines Auslandsaufenthaltes an einem Internat bereits zu eigen. Rund 14.000 Schülerinnen und Schüler treten jedes Jahr ihre aufregende Reise an. Lieblingsziel ist vor allem die USA, während im europäischen Ausland Großbritannien auf Platz eins liegt – keineswegs überraschend, denn beide Länder haben viel zu bieten: Ob nach dem Schulschluss Wellenreiten am paradiesischen Hawaiianischen Internat oder Stadterkundungen in Los Angeles mit der anspruchsvollen Vorstadtschule – oder vielleicht doch lieber Universitätsluft schnuppern an der altehrwürdigen Schule in Cambridge oder Singen am kreativen Internat in der Kulturstadt Edinburgh? Viele Familien stellt dieses breite Angebot vor die Qual der Wahl. Doch was zeichnet Internate in den USA oder Großbritannien aus?

 

© Akademis Internatsberatung

 

US-amerikanische Internate: Vielfalt pur im Land der Superlative

US-amerikanische Schulen sind geprägt von Internationalität, Weltoffenheit und Toleranz. Das Land ist praktisch synonym mit Multikulturalismus. Hier lernen Schülerinnen und Schüler die ganze Welt in einem Internat kennen. Während auf den ersten Blick vor allem die Unterschiede innerhalb der Schülerschaft ins Auge fallen mögen, wird beim näheren Hinsehen der schulübergreifende Zusammenhalt sichtbar. Bei der morgendlichen Schulversammlung, dem gemeinsamen Mittagessen, dem lauten Anfeuern bei Wettkämpfen oder dem gemeinschaftlichen Feiern der Erfolge Einzelner ist Tag für Tag der School Spirit hautnah zu spüren. Er verbindet alle Schülerinnen und Schüler mit Stolz und Herzlichkeit. Ebenso vielfältig wie die Menschen ist auch die Natur der USA. Zwischen der Atlantik- und Pazifikküste erstreckt sich eine unglaubliche Bandbreite an Landschaften und Vegetationen: vom Sonnenstaat Florida über die schneebedeckten Spitzen der Rocky Mountains bis hin zu den dichtgrünen Regenwäldern der Westküste. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei! Als Land der Superlative machen auch die Internate keine halben Sachen: gestützt durch wohlwollende Förderer pflegen die Schulen beeindruckende Sporteinrichtungen, brandneue Naturwissenschaftslabore sowie professionelle künstlerische Ausstattungen. Insbesondere angehende Profisportler, aber auch zukünftige Forschungsgenies und heranwachsende Weltklassekünstler erhalten hier die Förderung, die sie auf ihrem Weg zum Erfolg brauchen. Jedoch spiegelt sich dies auch im Preis: US-amerikanische Internate kosten durchschnittlich 38.000 bis 60.000 Euro pro Jahr und sind damit etwas teurer als ihre Mitstreiter in Großbritannien.

 

Die Sutton Valence School in England
© Akademis Internatsberatung

 

Britische Internate: Zwischen Tea-Time und Tradition

 

Großbritannien ist das Zuhause vieler renommierter Elite-Internate – qualitativ stehen britische Internate US-amerikanischen in nichts nach. Langjährige Schultraditionen und eine reiche Geschichte, die bis zu 1.000 Jahre zurückreichen kann, bilden die Essenz britischer Internate. Schülerinnen und Schüler lernen und leben in historischen Gemäuern, die an Schlösser genauso erinnern wie an die zauberhafte Welt Harry Potters. Dabei profitieren sie von der langjährigen Erfahrung der Schulen in Bildung und Betreuung, denn ihre reichhaltige Historie und der starke Traditionsethos zeichnet britische Internate gegenüber ihren jüngeren US-amerikanischen Mitstreitern aus. Mit Teatime, Schuluniformen und Sportarten wie Cricket, Polo oder Golf wird hier der British Way of Life gelebt. Hogwarts-Feeling kommt auch bei den Boardinghäusern auf, die oft ihr eigenes Wappen oder ihre eigene Farbe haben und freundschaftliche Wettkämpfe untereinander austragen. So werden Zugehörigkeit und Gemeinschaftssinn gestärkt. Viele britische Internate haben einen christlichen Ursprung, der heute vor allem in aufmerksamer Seelsorge und ehrenamtlichen Engagement zum Ausdruck kommt. Trotz ihrer geschichtsträchtigen Wurzeln stehen die Internate selbstverständlich mit beiden Beinen in der Gegenwart. Ein zukunftsgewandtes Curriculum und moderne Ausstattungen gehören zum Status Quo. Lernen mitten im Dreigespann aus Oxford, Cambridge und London, das eine ganze Reihe von Spitzenuniversitäten beherbergt, bringt Schülerinnen und Schüler mittels gezielter Kurse und passgenauer Universitätsvorbereitung einen Schritt näher zum Studium an einer Elite-Universität – und das zu einem durchschnittlichen Preis von 30.000 bis 47.000 Euro im Jahr.

Die Akademis Internatsberatung ist ein kompetenter, verlässlicher Partner für viele Familien und vermittelt pro Jahr rund 300 Schülerinnen und Schüler an ihre Wunschinternate. Die Internatsberatung nehmen einzig hochwertige Internate in ihr Portfolio auf und besuchen ihre Partnerschulen regelmäßig. So kennen die Mitarbeiterinne und Mitarbeiter neben den harten Fakten auch die Atmosphäre auf dem Campus und finden genau die Schule, die zu den einzigartigen Persönlichkeiten und den individuellen Interessen der Schülerinnen und Schüler passt. Als zertifizierte Agentur wurden wir für unser Engagement zuletzt mit dem Study Travel Award als westeuropäische Agentur des Jahres 2023 ausgezeichnet.

Bildungstage in München – Einladung vom Max-Rill-Gymnasium

Am Sonntag, den 28.01.2024, ab 10:00 Uhr lädt das Max-Rill-Gymnasium Sie herzlich ein, die Verantwortlichen des Gymnasiums persönlich im Literaturhaus München im Rahmen der Bildungstage München zu treffen.

Mit unserer Schulleitung, Frau Dr. Krekel, präsentiert sich das Max-Rill-Gymnasium mit Internat als persönliche, individuelle und inklusive Schule. Während der Veranstaltung steht die Schulleitung gerne für Gespräche zur Verfügung. Nutzen Sie die Gelegenheit, um mehr über die Schule zu erfahren und die passende Bildungseinrichtung mit besonderen Ansprüchen für Ihre Kinder zu finden. Das Max-Rill-Gymnasium freut sich darauf, Sie persönlich zu begrüßen.

Kulturelles Highlight: Schloss-Schüler*innen tauchen in die Welt von Victor Hugos Roman ein

Die Schülerinnen und Schüler der Französisch-Basiskurse der Kursstufen J1 und J2 erlebten am 23. November 2023 eine fesselnde Aufführung von Victor Hugos Roman „Notre- Dame de Paris“ im Wilhelma Theater in Stuttgart. Die romantische Geschichte bot nicht nur eine Gelegenheit, die französische Sprache in einem authentischen Kontext zu erleben, sondern gewährte auch einen tiefen Einblick in die reiche Welt der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Das Wilhelma Theater, mit seiner beeindruckenden Architektur und einladenden Atmosphäre, bot die perfekte Kulisse für dieses kulturelle Ereignis. Wir Schülerinnen und Schüler wurden von den talentierten Schauspielern mitgerissen und konnten so die zeitlose Geschichte von „Notre- Dame“ in vollen Zügen genießen. Insgesamt war der Besuch der Aufführung nicht nur eine schulische Exkursion, sondern eine Reise durch die kulturellen Schätze Frankreichs.

Pädagogium Baden-Baden: Terminkalender 2024

Liebe Schülerinnen und Schüler,

nach der Mittleren Reife, dem Realschul- oder Werkrealschulabschluss, oder auch nach der Versetzung von Klasse 9 nach Klasse 10 an einem Gymnasium (G8) steht eine Entscheidung an:
Duale Berufsausbildung, Fachhochschulreife am Berufskolleg oder das Abitur an einem dreijährigen beruflichen Gymnasium?

Das Profilfach muss passen!

Berufliche Gymnasien zeichnen sich durch ihre Profilfächer aus.
Profilfächer werden wöchentlich mit sechs Stunden unterrichtet und sind automatisch erstes Abiturprüfungsfach. Es braucht also zwingend Interesse an den Inhalten dieses Fachs.

An einem Nachmittag wissen, was geht!

Wir stellen die beruflichen Gymnasien vor, zeigen in einem Schnupperunterricht was euch im Profilfach erwartet und bieten einen Austausch mit unseren Schülerinnen und Schülern, die aus beiden beruflichen Gymansien, dem SG und dem WG, berichten können.
Ein Orientierungstest mit typischen Aufgaben- und Fragestellungen zu den Profilfächern verschafft Einblick und hilft bei der Entscheidung.
An einem Nachmittag wissen, was geht!
Jedes Jahr nehmen zwischen 30 und 60 Schülerinnen und Schüler aus der Region teil und melden uns zurück, dass der Tag für ihre Entscheidung wichtig war. Sei auch Du dabei!
Noch mehr Infos? Nimm gerne Kontakt zu und auf, wenn Du Dir nicht sicher bist, ob die Teilnahme für Dich sinnvoll ist: info@paeda.net

Das Programm: 19. Januar 2024, 14.30 – 17 Uhr

PROFILFÄCHER IM SCHNUPPERUNTERRICHT KENNENLERNEN
Unsere Profilfachlehrer für „Pädagogik und Psychologie“ am SG sowie „Volks- und Betriebswirtschaftslehre“ am WG stellen Inhalte aus ihren Fächern vor und zeigen, wie eine Unterrichtsstunde abläuft.

AUSTAUSCH MIT SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN
Natürlich finden unsere Lehrer*innen ihr Profilfach gut. Der Austausch mit unseren Schülerinnen und Schülern, die das Fach besuchen, ist daher wichtig. Sie beantworten dir deine Fragen und geben Tipps und Hinweise.

SCHULLEITERINFO
Die Schulleiter-Information findet am Orientierungstag um 15.30 Uhr in unserer Aula statt. Hier erfährt man etwas über die Rahmenbedingungen und Anforderungen der Oberstufe, unser besonderes Profil und den Tagesablauf.

DIGITALER ORIENTIERUNGSTEST
Beim Orientierungstest geht es vor allem darum, dass du typische Frage- und Aufgabenstellungen aus den Profilfächern kennenlernst. Sind das Inhalte, mit denen du dich in den kommenden drei Jahren auseinandersetzen willst? Der Test kann von zu Hause gemacht werden, eine Auswertung erhälst du von uns per Mail.

ANMELDUNG
Zur besseren Planung bitten wir um
Anmeldung:
https://paedagogium-baden-baden.de/ot-bg/

Infoflyer

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Schloss-Schule Kirchberg freut sich über Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“

Am 6. Oktober 2023 wurden 99 Schulen aus Baden-Württemberg am Humboldt-Gymnasium Karlsruhe von Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Unternehmer Baden-Württemberg (UBW) als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Die Auszeichnungen sind drei Jahre gültig. Darunter auch die Schloss-Schule Kirchberg.

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK). Die Schulen müssen einen erkennbaren und grundlegenden MINT-Schwerpunkt (Bewerbung mit Nachweis zu 14 Kriterien) besitzen und ein stetiges Entwicklungspotenzial zeigen, das gewürdigt und auch von der Wirtschaft anerkannt werden soll. Ziel ist es, Schulen, die einen Schwerpunkt auf die MINT-Bildung legen, hervorzuheben und zu ehren, um die MINT-Bildung quantitativ und qualitativ in Deutschland auszubauen.

Foto (c) Frank Eppler

Dr. Whatson besucht plus-MINT in der Steinmühle

Einen ganzen Tag besuchte Cedric Engels (28), alias Doktor Whatson, die Steinmühle und machte sich ein Bild davon, was plus-MINT in der Steinmühle bedeutet. Soviel vorab, er war beeindruckt!

Doktor Whatson ist einer der erfolgreichsten Wissenschaftsblogger Deutschlands. Ihm folgen knapp 18.000 Follower auf Instagram und er hat 318.000 Abonnenten auf YouTube.

In seinen Beiträgen geht es um Wissenschaft, Weltall, Technik und die Zukunft, kurz Videos mit Mind-Blow-Faktor.

Das plus-MINT Programm findet @DoktorWhatson so faszinierend, dass er im Sommer 2023 die Steinmühle in Marburg besucht hat. Begleitet wird er dabei von den Steinmühlen Schüler:innen die ihm ihre spannenden Projekte vorstellen.

 

 

 

 

 

Und hier geht’s zum Video von Doktor Whatsons Besuch:

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Viel Spaß beim Ansehen!

 

 

Was ist plus-MINT?

Besonders talentierte Schüler:innen mit Begabung und Leidenschaft für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT) werden an eigens dafür ausgewählten plus-MINT Internaten in besonderer Weise gefördert. Eines dieser besonderen Internate ist die Steinmühle.

Wer kann sich für plus-MINT bewerben?

Bewerben können sich Schüler:innen, die besondere Leistungen im MINT-Bereich aufweisen, bereits (erfolgreich) an MINT-Wettbewerben teilgenommen haben, sich dem Thema in AGs außerschulisch widmen und/oder besonderes Engagement und nachhaltige Begeisterung für MINT-Themen zeigen.

Der Bewerbungszeitraum für das Schuljahr 2024/2025 hat bereits begonnen!

Wer Teil des plus-MINT Programms werden möchte, kann sich noch bis zum 31. Januar 2024 online unter https://plus-mint.de bewerben.

 

Alle weiteren Informationen zum Programm finden sich ebenfalls unter https://plus-mint.de.

 

Für weitere Rückfragen können Sie auch jederzeit gerne Kontakt zur Steinmühle aufnehmen:

E-Mail: internat@steinmuehle.de

Tel: 06421-4080

Eröffnung des Sportinternats Bremen

Neues Sportinternat in Bremen

Im neu eröffneten Sportinternat Bremen finden junge Athlet:innen jetzt ideale Voraussetzungen, um ihre leistungssportlichen Ziele und schulischen Verpflichtungen zu verbinden. In Kooperation mit der Oberschule Ronzelenstrasse wird sportlichen Talenten so ein individuell optimaler Schulabschluss ermöglicht, während sie gleichzeitig auf sportliche Spitzenleistungen im Hochleistungsalter vorbereitet und wirkungsvoll in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt werden. Ein wichtiger Schritt für die Sportförderung in Bremen.

Auf dem Weg zur Eliteschule des Sports

Zur Erreichung internationaler spitzensportlicher Erfolge ist eine langfristige Leistungsentwicklung, beginnend im Kindes- und Jugendalter und somit während der Schulzeit, unabdingbar. Die Weiterentwicklung der sportbetonte Oberschule Ronzelenstrasse zur Eliteschule des Sports ist hier in Bremen der nächste folgerichtige Schritt. Voraussetzung hierfür sind der Anschluss an ein Internat und die Bindung an einen Olympiastützpunkt.

Leuchtturmprojekt Sportinternat

Mit dem jetzt neu eröffneten Sportinternat Bremen ist man diesem Ziel nun einen großen Schritt nähergekommen. Möglich wurde dies auch durch den Einsatz des Bremer Hockey-Clubs (BHC), der sich als Betreiber diesem Leuchtturmprojekt mit viel Engagement angenommen hat. Der Verein versteht sich als verlässlicher Sozialpartner der Stadt und fördert den sportlichen Nachwuchs mit Kooperationen in Hort, Schule und Sportinternat in allen Altersklassen. „Nur wenn es uns gelingt, mehr Kinder und Jugendliche für den Sport zu gewinnen, habe wir in der Folge auch mehr Nachwuchsleistungssportler in Bremen“, erklärt BHC-Vorstandsmitglied Sarat Maitin die strategische Zielsetzung des Vereins.

Modernes Wohnen in Uninähe

Gelegen an der Mary-Astell-Straße im Stadtteil Horn-Lehe bietet das 2020 erbaute, moderne Sportinternat Platz für insgesamt zehn Nachwuchssportler ab 16 Jahre. Diese wohnen in 20 qm großen Einzimmer-Apartments inklusive eines eigenen Badezimmers, einer eigenen Küche und eines vollmöblierten, offenen Wohn- und Schlafbereichs. Eine Relax Zone mit Fernseher und ein heller Gemeinschaftsraum mit angeschlossener Küche bieten Platz für gemeinsames Mahlzeiten und Freizeit. Die Kosten für die Unterbringung betragen dank einer Förderung durch die Stadt Bremen monatlich nur 400 € je Schüler:in und beinhalten Unterkunft und Verpflegung sowie ein pädagogisches und medizinisches Betreuungsangebot.

 

 

 

 

 

Verbindung von Schule und Leistungssport

Die sportbetonte Oberschule Ronzelenstrasse nimmt sich im Verbund mit Sportverbänden und Internat der besonderen Herausforderung an, schulische und leistungssportliche Anforderungen miteinander vereinbar zu gestalten. So bietet sie den Internatsbewohner:innen feste Trainingszeiten am Vormittag als Teil des Schulalltages. Die Schule unterstützt bei der Abstimmung von Klausur- und Wettkampf- bzw. Lehrgangsterminen und bietet zusätzlich bei Bedarf Förderunterricht und eine Hausaufgabenbetreuung.

Geborgenheit, Gemeinschaft, Persönlichkeitsentwicklung

Im Leistungsanspruch von Sport und Schule soll das persönliche Wohlbefinden der Jugendlichen jedoch nicht zu kurz kommen. Deshalb begleitet das engagierte Sportinternat-Team den Alltag der Jugendlichen eng und steht den vielfach noch minderjährigen Bewohnern bei Konflikten, Krisen oder im Krankheitsfall unterstützend zur Seite. Gleichzeitig werden vielseitige Impulse zum Erwerb von Alltagskompetenzen und der Entwicklung einer stabilen Persönlichkeit gegeben. „Ziel ist es, die Jugendlichen dabei zu unterstützen glückliche, selbstbewusste und selbstständige Menschen zu werden, die eigenständig handeln und eine umfassende, ganzheitliche Persönlichkeit entwickeln“, erklärt die pädagogische Internatsleiterin Erika Hötte das Betreuungskonzept.

Plus-MINT-Schüler:innen des Steinmühleninternats arbeiten eng mit der Geowissenschaft der Philipps Universität Marburg zusammen

Fabian (16), Luis (15), Clara (15) und Marlene (15) sitzen im Raum (126) der Steinmühle und stecken die Köpfe zusammen. Sie besprechen die nächsten Schritte ihres gemeinsamen plus-MINT Projekts, dem „Boot-Projekt“.

Rückblick: seit Sommer 2022 sind die vier plus-MINT-Schüler:innen des Steinmühleninternats und bereichern sowohl den MINT-Bereich der Steinmühle als auch die Internatsgemeinschaft. Im Herbst 2022 starteten die Überlegungen zu einem ersten großen, eigenständigen Projekt „Wir haben uns ein gemeinsames Projekt gewünscht, bei welchem sich jeder von uns mit seiner/ihrer jeweiligen MINT-Leidenschaft einbringen kann und darüber hinaus eine Relevanz für die Praxis hat“, erzählt Fabian.

Antje Seel, seit 2019 Lehrerin an der Steinmühle mit den Fächern Biologie und Geographie, nahm für das plus-MINT-Pilotprojekt Kontakt zu Dr. Christoph Reudenbach vom Fachbereich Geographie der Philipps Universität Marburg auf. Die Philipps Universität Marburg und die Steinmühle haben seit 2018 einen Kooperationsvertrag, eine starke und strategische Partnerschaft in vielerlei Hinsicht.

Dr. Christoph Reudenbach zeigte großes Interesse an einer Zusammenarbeit und entwickelte mit den plus-MINTIs (wie sie im Internat liebevoll genannt werden) eine Idee für ein Boot, das halbautomatisch Wasseranalysen durchführen kann.

Boot-Projekt in Kooperation mit Dr. Reudenbach vom Fachbereich Geographie

Die Idee ist, ein autonom fahrendes, mit Sensoren ausgestattetes Boot zu bauen, um das sensible Ökosystem im Renaturierungsgebiet der Gisselberger Spannweite (unmittelbar neben dem Gelände der Steinmühle gelegen) möglichst nicht betreten zu müssen. Diese Plattform soll die Gewässergüte in der Lahn bestimmen und auch Wasserproben entnehmen können.

In enger Zusammenarbeit mit den Geowissenschaften der Universität Marburg wurde aus der „Boot-Idee“ das Boot-Projekt. Dr. Christoph Reudenbach vom Fachbereich Geographie unterstützt die plus-MINT-Schüler:innen dabei tatkräftig mit seiner Expertise. Darüber hinaus werden die Schüler:innen vom MINT-Team der Steinmühle, Antje Seel, Dr. Patrick Szabo und Dr. Jutta Töhl-Borsdorf betreut.

„Solche Projekte sind nur mit viel persönlichem Engagement und Idealismus Einzelner möglich. Dr. Reudenbach kommt regelmäßig in die Steinmühle und steht den Schüler:innen bei ihrem Projekt zur Seite, immer auf Augenhöhe und sehr zugewandt. Das ist eine großartige Möglichkeit für die Schüler:innen zu lernen, wie man komplexe Apparaturen baut und selbstständig programmiert, um sie für Forschungszwecke zu nutzen und darüber hinaus ihr Wissen in den Bereichen Robotik, Programmierung und auch Umweltwissenschaften zu vertiefen“, berichtet Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, Leiterin des MINT- und plus-MINT-Bereichs in der Steinmühle.

„Im Boot-Projekt finden sich unsere MINT-Expertisen wieder UND es passt perfekt zur Steinmühle mit seiner unmittelbaren Nähe zur Lahn“, erzählt Luis.

Auszeichnung durch die Hopp Foundation und Preisgeld in Höhe von 2.500,- € 

Welche Relevanz und Aktualität das „Boot-Projekt“ hat, zeigte sich mit einer besonderen Auszeichnung, welche der Steinmühle im März 2023 zu Teil wurde:

Für ihr Engagement im MINT-Bereich konnte die Steinmühle den mit 2.500,- € dotierten Schulpreis der Hopp Foundation im Rahmen des „Jugend forscht“- Landeswettbewerbs gewinnen. Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb war ein ausführliches Bewerbungsschreiben, in welchem das Boot-Projekt der plus-Mint-Schüler:innen einen wesentlichen Anteil hatte.

„Ich hätte nicht erwartet, dass wir direkt den Hopp-Preis gewinnen, obwohl das Projekt noch so in den Anfängen steckte, da haben wir wohl den Nerv der Jury getroffen“ berichtet Luis stolz.

Ein Teil des Preisgeldes wurde bereits in einen leistungsstarken 3D-Drucker investiert. „Jetzt können wir die Halterungen für die Sensoren auf dem Prototyp professionell und maßgeschneidert drucken, das ist richtig cool,“ so Clara.

Das „Boot-Projekt“ inklusive Prototyp soll beim nächsten „Jugend forscht“- Wettbewerb eingereicht werden. Wir drücken dem plus-MINT-Team fest die Daumen.

Ab Herbst 2023 startet die nächste plus-MINT Bewerber:innen-Runde. Mehr Infos unter www. plus-mint.de

 

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