Für junge Menschen wichtig: Selbstfürsorge und Verantwortung üben.

Die Steinmühle in Marburg mit Schule & Internat wurde kürzlich beim Bitkom-Wettbewerb zur ‚Smart School‘ ausgezeichnet und auch bei anderen Wettbewerben sind die Schüler:innen der Steinmühle regelmäßig ganz vorne dabei. Die Süddeutsche Zeitung hat ein Interview mit dem Schulleiter Björn Gemmer geführt. Sie wollte wissen: Wie wird heute das Leben im Internat gestaltet? Welche Regeln gibt es, wie sieht die pädagogische Betreuung, wie das persönliche Lernkonzept aus, wie gehen Internate mit dem Medienkonsum von Jugendlichen um? Hier eine kleine Zusammenfassung. Das ausführliche Interview lesen Sie unter https://www.sueddeutsche.de/kolumne/internat-schule-erziehung-1.5282653

Typische Reizthemen in Familien sind Lernen und Medienkonsum. Wie fördert man das eine und reduziert das andere? Ein Patentrezept gebe es dabei nicht, betont Björn Gemmer. Für jedes Kind müsse ein eigener Weg gefunden werden. Gemmer ist Schulleiter der „Steinmühle – Schule & Internat“ in Marburg. Sie ist weit über Hessens Grenzen hinaus bekannt, brillieren ihre Schülerinnen und Schüler doch regelmäßig bei den verschiedensten Wettbewerben.

Unabdingbar sind laut Gemmer jedoch feste Regeln. „Pflicht ist bei uns, eine bestimmte Zeit pro Woche im Lernbüro zu verbringen“, sagt er. „Wir vermitteln den Schüler:innen, dass sie arbeiten müssen, um einen guten Schulabschluss zu erzielen.“ Gleichzeitig werde auf Ausgleich geachtet, auf Bewegung und soziale Kontakte. Es gelte, einen „gesunden Mittelweg“ zu finden.

Für junge Menschen wichtig? „Selbstfürsorge. Und Verantwortung für andere.“

Ziel sei, so Gemmer, „dass die jungen Menschen Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit gehen, Selbstfürsorge üben und Verantwortung für andere übernehmen.“ Dabei werden die Regeln und Vereinbarungen dem Alter des Kindes angepasst, immer wieder überprüft und besprochen. Manche Kinder muss man nach Gemmers Erfahrung eher an der kurzen Leine halten, andere können besser mit Freiheiten umgehen.

Das gelte auch bei dem heute für Eltern so herausfordernden Thema Medienkonsum. Nachts beispielsweise müssen die Internatsschüler:innen der Steinmühle ihre mobilen Endgeräte abgeben. Für tagsüber werden Zeiten vereinbart, die sich nach dem aktuellen Stand des Kindes richten. Und durchaus auch danach, wie gut sich die- oder derjenige an die Regeln halten kann. Zahlreiche Offline-Aktivitäten werden als attraktive Alternative angeboten.

Dazu kommen „nicht diskutierbare Normen, die das Kindeswohl sichern“, wie etwa das Alkoholverbot für Jugendliche unter 16 Jahren. Unabdingbar seien auch „genügend Schlaf“ und die Teilnahme an den gemeinsamen Mahlzeiten.

Gespräche, Gespräche und noch mal Gespräche.

Natürlich laufen auch ein einem Internat das Zusammenleben und die persönliche Entwicklung nicht ohne Konflikte ab. Wie geht die Steinmühle damit um? Björn Gemmer hat ein ebenso simples wie wirksames Rezept: „Gespräche, Gespräche und noch mal Gespräche!“ Bei den Hausabenden und Freizeitaktivitäten finden sie unter den Jugendlichen selbst statt. Bei den 14-tägigen pädagogischen Feedbacks mit der Hausleitung „offiziell“, etwa über Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Und kontinuierlich im direkten Miteinander, denn an der Steinmühle lebt das pädagogische Team auf dem Gelände. Genauer: Je eine Hausleitung und eine Assistenz wohnen mit in dem jeweiligen Haus, das sie betreuen.

Trotzdem noch mal die Frage an Björn Gemmer: Wie schafft man es, dass Schüler:innen individuelle Vereinbarungen akzeptieren? „Indem man durch gute Kommunikation ihr Vertrauen gewinnt.“

Zum ausführlichen Interview: https://www.sueddeutsche.de/kolumne/internat-schule-erziehung-1.5282653

Warum Schüler und Lehrer der Krüger-Schulen in Lotte die Laufschuhe anzogen

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG VOM 18.06.2021
2017 KILOMETER IN VIER WOCHEN
Von Anke Schneider

Lotte. 1000 Kilometer hatten sich die Sportlehrer der Krüger-Schulen in Lotte-Wersen als Ziel gesetzt, mehr als das Doppelte kam bei der Laufchallenge des Berufskollegs zusammen. Die Friedrich-Krüger-Stiftung belohnte die Läufer mit 250 Euro.

Als im Dezember die Nachricht kam, dass es erneut in einen harten Lockdown geht und die Schulen schließen, habe die Sportfachschaft des Berufskollegs vor einer großen Herausforderung gestanden, heißt es in einer Pressemitteilung der Krüger-Schulen. Schnell entwickelten die Sportlehrerinnen Wiebke Ahrens und Lina Darboven ein Projekt, mit dem sie nicht nur die Schülerschaft, sondern auch das Kollegium der Wirtschaftsschulen weiterhin zum aktiven Sporttreiben motivieren konnten.
Die Schulleitung war laut Mitteilung von der Challenge begeistert und unterstützte die Aktion, indem sie den Förderverein und die Friedrich-Krüger-Stiftung für die Ausschreibung attraktiver Preise ins Boot holte. Die Schulgemeinschaft wurde über eine Fitness-App dazu eingeladen, sich am sportlichen Wettkampf zu beteiligen.

250 Euro für einen guten Zweck

Dieser bestand aus zwei Bereichen: einem Einzel- und einem Gruppenwettkampf. Zum einen sollte jeder Teilnehmer möglichst viele Kilometer zu Fuß zurücklegen, um so mit seiner persönlichen Leistung einen von sechs Gutscheinen für Sportbekleidung zu gewinnen. Die Gutscheine wurden vom Förderverein finanziert. Zum anderen gab es den Gruppenwettkampf, bei dem 1000 Kilometer in vier Wochen gelaufen werden sollten. Die Friedrich-Krüger-Stiftung stellte dafür eine Spende in Höhe von 250 Euro für einen guten Zweck in Aussicht.

Die Challenge weckte den Angaben zufolge große Begeisterung: In allen Schulzweigen und auch im Internat hätten sich motivierte Teilnehmer gefunden: Die vorgegebene Strecke von 1000 Kilometern wurde letztlich mehr als verdoppelt: Insgesamt liefen die 35 Teilnehmer 2017 Kilometer in vier Wochen.

Scheckübergabe: Kim Barlag, Matthis Westendarp und Jana Lüssenheide mit Lina Darboven und Wiebke Ahrens als betreuende Sportlehrerinnen, Schulleiter André Soßna, Niklas Teckemeyer sowie Heidelinde Wenzing und Esther Bierbaum von der Kinder- und Jugendabteilung des Frauenhauses Osnabrück (von links).

Gutscheine für die fleißigsten Läufer

Für die besten Einzelleistungen gewannen drei Schüler jeweils einen Gutschein über 50 Euro: Der 1. Platz an Niklas Teckemeyer aus der G11 mit 267 Kilometern, der 2. Platz an Jana Lüssenheide (G11, 249 Kilometer) und der 3. Platz an Emely Ansias (G13, 222 Kilometer). Per Los erhielten Matthis Westendarp, Kim Barlag und Henri Larberg jeweils einen 30-Euro-Gutschein.

Die Entscheidung darüber, für welchen guten Zweck die 250 Euro aus dem Gruppenwettkampf verwendet werden sollten, fiel einstimmig auf die Kinder- und Jugendabteilung des Frauenhauses Osnabrück. Die beiden Mitarbeiterinnen Esther Bierbaum und Heidelinde Wenzing berichteten, dass mehrere neue Tablets und Gesellschaftsspiele für die Kinder und Jugendlichen angeschafft worden seien. Außerdem stünden Ferienfreizeiten an, für deren Finanzierungen Spenden gut verwendet werden könnten.

Zuwendung trotz Kontaktsperre – Nähgilde stellt zehn Nesteldecken her

Seit mehr als zehn Jahren besteht nun schon die Partnerschaft der Hermann-Lietz-Schule Haubinda mit der Seniorenresidenz „Hildburghäuser Land“. Bis März vergangenen Jahres fuhr eine Gruppe von vier Schülerinnen und Schülern regelmäßig einmal in der Woche nach Hildburghausen. Im Pflegeheim waren sie jeweils einer Station fest zugeordnet und boten den Bewohnern an, sie bei Spaziergängen zu begleiten, mit ihnen zu spielen oder aus der Zeitung vorzulesen. Für diesen Dienst mussten sich die Jugendlichen für ein ganzes Jahr verpflichten, denn ganz überwiegend handelte es sich um demente Menschen, für die Konstanz besonders wichtig ist.

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten diese Besuche seit über einem Jahr unterbleiben. Doch weder die MitarbeiterInnen noch die Jugendlichen vergaßen die alten Menschen. Zufällig stieß eine Mitarbeiterin im Winter auf einen Artikel über sogenannte „Nesteldecken“. Diese werden speziell für demente Menschen hergestellt. Sie bestehen aus verschiedenen Stoffstücken und sind mit Borten, individuellen Motiven, Klettverschlüssen oder großen Knöpfen versehen. Für Menschen, bei denen die Demenz bereits weit fortgeschritten ist, können diese Decken eine große Bereicherung darstellen. Viele von ihnen sind unruhig und nesteln ständig an sich und ihrer Kleidung herum. Die Decken bieten vielfältige Tasteindrücke durch die unterschiedlichen Stoffqualitäten und die angebrachten Elemente. Eine geklöppelte Spitze kann gefühlt werden, ein großer Knopf mit Öse geöffnet und geschlossen, ebenso ein Klettverschluss. Farben und Motive werden nach bekannten Vorlieben gewählt, häufig verwendet man Stoffe mit Mustern, wie sie in den sechziger und siebziger Jahren modern waren.

Die Beschäftigung mit diesen Decken kann tröstlich und beruhigend sein, vor allen in Zeiten, in denen Besucher selten sind.

Die Nähgilde im Lietz Internatsdorf Haubinda stellte zehn „Nesteldecken“ her – mit großem Engagement und Freude. Die Jugendlichen waren regelrecht erleichtert und beglückt, auf diese Art und Weise einsamen Menschen, die ihre Situation auch nicht mehr verstehen können, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit schenken zu können.

Zum 120. Geburtstag der Hermann-Lietz-Schule Haubinda fuhren Frau Weikard (die Leiterin der Nähgilde) und Frau Hofmann (Leiterin der Sozialgilde) sowie die beiden besonders aktiven Schüler Zoe und Nikolaus in die Seniorenresidenz und übergaben Frau Pfeiffer die zehn Decken.

Ihr Geschenk wurde freudig entgegengenommen und die Leitung des Pflegeheimes bedankte sich mit einem großen Obstkorb, dessen Inhalt an alle Beteiligten in Haubinda verteilt wurde.

‚Steinmühle Schule & Internat‘ wird Smart School beim Bitkom-Wettbewerb

Größte Schul-Auszeichnung bisher – ermutigend und zukunftsweisend

Für die „Steinmühle – Schule & Internat“ aus Marburg ist es die wohl größte Auszeichnung, die sie je erhalten hat: Seit Ende April gehört sie zu dem ausgewählten Kreis von bundesweit 81 “Smart Schools” – bei insgesamt etwa 40.000 Schulen in Deutschland.

Die Bekanntgabe der zwanzig diesjährigen Sieger übernahm auf der digitalen Bitkom-Bildungskonferenz Staatsministerin und Digitalisierungsbeauftragte Dorothee Bär, die live aus dem Bundeskanzleramt zugeschaltet war. Die Politikerin, gleichzeitig Vorsitzende der Jury, verkündete die Namen der “prämierten Leuchtturm-Schulen, die zeigen, wie Digitalisierung geht.” Die Ministerin erläuterte: “Diese Schulen setzen nicht nur digital fort, was analog schon gemacht wurde. Sondern sie erbringen zusätzliche Leistungen und machen noch viel, viel mehr.”

Viel mehr – das bedeutet, dass Zukunftsvisionen für das Bildungssystem an der Steinmühle bereits in den Schulalltag eingezogen sind, dass digitale Kompetenzen vermittelt und neue Lernszenarien eingesetzt werden, dass es kontinuierlich Informationen und Fortbildungen dazu gibt und Lehrerkollegium wie Lernende diese Herausforderungen gemeinsam stemmen – jeder auf seine Weise.

Einzige hessische Siegerschule, einzige DIV-Schule

“Es macht einen sehr stolz,” freute sich Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer über das Abschneiden. Die Steinmühle ist damit die einzige hessische Siegerschule unter allen Schulformen und bundesweit die einzige Schule mit Internat unter dem Label der DIV (Die Internate Vereinigung). Schulleiterkollege Bernd Holly erläuterte dann im Live-Plenum, wie Best Practice in der Steinmühle aussieht – aktuell während der Pandemie, aber eben nicht nur und vor allem: nicht erst seitdem. Besondere Erwähnung fanden dabei die schuleigene StoneApp wie auch die über alle Altersstufen hinweg aktiven Lehrkräfte und die im IT-Bereich engagierten Kolleg:innen und Expert:innen

“Dass wir digital bereits in der Zukunft angekommen sind und an keiner Stelle auf Lücke setzen, das hat die Fachjury offensichtlich erkannt,” resümierten die Akteure am Ende des Tages, zufrieden über diesen hochqualifizierten Preis.

Von der Realschule zum Oberstufeninternat

Bieberstein hat sich innerhalb von zwei Jahren zu einem Zuhause entwickelt. Den Übergang von einer bayerischen Realschule zum Hessischen Oberstufen-Gymnasium habe ich mir damals nicht so einfach vorgestellt, wie es tatsächlich ist. Mit der Teilnahme an E-International wurden die Bedingungen durch das ständige Reisen zwar etwas erschwert, sind aber dennoch zu bewältigen.

In der Realschule lag der Fokus auf dem Auswendiglernen und dies in den Schulaufgaben wiederzugeben, jedoch hatte das Verstehen des durchgenommenen Schulstoffes eine geringere Bedeutung. In der gymnasialen Oberstufe hingegen sind Transferaufgaben und damit Verständnis ebenso gefragt wie das reine Auswendiglernen. Hiermit habe ich mich schwergetan, da ein Schüler in der Mittelstufe die Themen für die unangekündigten Stegreifaufgaben immer nur kurz im Kopf behalten musste. Im Gegensatz dazu, werden in Bieberstein in allen Fächern Klausuren geschrieben, die angekündigt werden. Das hessische Schulsystem ist im Vergleich zum bayerischen zwar eine Erleichterung, aber dennoch anspruchsvoll, da neben schriftlichen Leistungen konstante mündliche Mitarbeit gefordert ist. Entspanntes Zurücklehnen ist in der Oberstufe nicht mehr die Norm. Man lernt hier den Stoff nicht nur, um ihn wiedergeben zu können, sondern so, dass man damit wirklich arbeiten kann.

Die Digitalisierung ist in Bieberstein eine große Hilfe. Wir arbeiten mit Apple TV und iPads, über Digitalforen sind die Übungsmaterialien und die Kommunikation mit den Lehrern immer verfügbar. Für den Unterricht reichen iPad und Apple-Pencil völlig aus, kein Blätterchaos und keine schweren Büchertaschen mehr. Zusätzlich können die iPads übrigens auch privat genutzt werden.

Das Verhältnis mit den Lehrern auf Bieberstein ist sehr persönlich, man spricht sich nicht per Sie sondern mit Du an, was die tägliche Zusammenarbeit sehr erleichtert. Lediglich Herr Meister, unser Schul- und Internatsleiter lässt sich mit der Sie-Form ansprechen. Der erleichterte Umgang miteinander schafft ein total anderes Unterrichtsklima als damals in der Realschule. Man lernt leichter und ist motivierter aktiv teilzunehmen, da man zum jeweiligen Fach jemanden hat, mit dem man praktisch zusammenlebt und somit eine Beziehung zueinander hat. Man sieht die Lehrer bei Freizeitbeschäftigungen, beim Essen und sonst wo. Es ist nicht wie in der Realschule, dass man die Lehrer nur die Unterrichtslänge im jeweiligen Fach sieht und dabei absolut keine Beziehung zu ihnen hat. In Bieberstein spielt man mit dem Geschichtslehrer abends Badminton, mit dem Politiklehrer organisiert man Feiern und mit dem Sozialpädagogen spielt man Fußball. Man verbindet die Lehrer mit Emotionen außerhalb des Schulalltags und baut ein besonderes Verhältnis zu ihnen auf.

Der Wechsel von Realschule zum Gymnasium wurde durch die genannten Aspekte erleichtert. Dennoch ist es anspruchsvoll, besonders wegen der Corona-Pandemie und des Lockdowns. Auf Bieberstein wird der Unterricht aufrecht gehalten. Nur im ersten Lockdown wurde der Schulbetrieb phasenweise für einige Wochen ausgesetzt, da alle Schüler mit iPads ausgestattet und so mit allen Lehrern vernetzt sind, wodurch die Umstellung für alle dementsprechend leichtfiel. Nachdem die Schule im Mai wieder begann, glänzte Bieberstein mit einem vom Gesundheitsamt akzeptierten Hygienekonzept und konnte so den Schulbetrieb stets aufrecht erhalten. Hinsichtlich des Abiturs sind die Schüler um einiges besser vorbereitet als alle anderen im ganzen Land, da sie immer Lehrer hatten, die ihnen zur Seite standen.

Maximilian Baier

Digitaler Informationstag von Schule und Internat Schloss Varenholz am 30. Mai um 11.00 Uhr

Zur Vorstellung von Internat, Jugendhilfeeinrichtung und Privater Sekundarschule veranstaltet Schloss Varenholz am Sonntag, den 30. Mai 2021 keinen Infotag vor Ort, sondern aufgrund der Coronavirus-Pandemie eine digitale Präsentation des Schul- und Einrichtungsprofils in Form eines Webinars. Anschließend besteht die Gelegenheit, im Chat Fragen zu stellen. Für die Teilnahme an dieser Online-Veranstaltung, die um 11.00 Uhr beginnt, ist eine vorherige telefonische Anmeldung unter Telefon 05755 9620 erforderlich. Darüber hinaus haben Eltern natürlich jederzeit die Möglichkeit, ein individuelles Beratungsgespräch vor Ort oder aber per Videochat zu vereinbaren. Seit über 70 Jahren widmet sich Schloss Varenholz der Bildung, Erziehung und Förderung von Kindern und Jugendlichen. In der im lippischen Kalletal/NRW gelegenen Jugendhilfeeinrichtung mit Internat und Privater Sekundarschule finden Kinder und Jugendliche einen pädagogisch gestalteten Lern- und Entwicklungsraum vor, der bedingt durch die hohe Betreuungsdichte wie auch durch den ausschließlichen Einsatz von pädagogischen Fachkräften von zuverlässigen und stabilen Bindungen sowie intensiver Beziehungsarbeit geprägt ist. A Auf Schloss Varenholz erfahren insbesondere die Schülerinnen und Schüler eine professionelle fachliche Betreuung, die aufgrund von Krisen im Familiensystem, Verhaltensauffälligkeiten, Lern- und Leistungsproblemen, Entwicklungsstörungen wie ADHS oder Autismus sowie Schulverweigerungshaltungen einer besonderen Unterstützung bedürfen. Alle Kinder und Jugendlichen besuchen die Private Sekundarschule Schloss Varenholz, in der fast ausschließlich Schüler/-innen der Einrichtung beschult werden. Die Ganztagsschule ist durch ihr spezielles Profil darauf vorbereitet, die Schüler/-innen durch ein passgenaues schul- und erziehungspädagogisches Konzept zu unterstützen und zu fördern. Als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe kann eine Aufnahme in die Einrichtung über öffentliche Kostenträger erfolgen, aber auch privat finanziert werden. Die Private Sekundarschule besitzt den Status einer staatlich genehmigten Ersatzschule des Landes NRW, ist also staatlich anerkannt. Wie kaum eine andere Schulform bietet sie die Möglichkeit des längeren gemeinsamen Lernens. Dem Inklusionsgedanken folgend können je nach Eignung auch Förderschülerinnen und -schüler mit dem Förderschwerpunkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung oder Sprache in die Klassen 5 bis 10 der Schule aufgenommen und intensiv gefördert werden. Prognostisch schwer beschulbare Schülerinnen und Schüler, die aufgrund einer individuell gelagerten Krise nicht mehr dem Unterricht im Klassenverband folgen können, werden darüber hinaus in einer einrichtungsinternen Schulstation betreut und beschult. Erreichbare Bildungsabschlüsse an der Sekundarschule sind der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und 10 sowie die Fachoberschulreife mit oder ohne Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe nach Klasse 10.

Lietz-Internate per 360-Grad Rundgang virtuell erkunden

Seit März 2021 können interessierte Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern die Räumlichkeiten der Lietz-Internate in Hessen und Thüringen online kennenlernen. Virtual Reality ermöglicht auch während Corona eine Besichtigung der Hermann-Lietz-Schulen. Wer mit VR-Brille die Schülerzimmer, Klassenräume, Sporthallen, etc. des jeweiligen Campus besichtigt, erlebt die 360-Grad Rundgänge sogar in 3D.

3D-Begehung statt Vor-Ort-Besichtigung

In Corona-Zeiten sind persönliche Treffen oder Besichtigungen vor Ort nur begrenzt möglich. Viele Unternehmen nutzen deshalb für Veranstaltungen, Konferenzen, Meetings oder Messen Videokonferenz-Tools, Online-Plattformen, Chat-Software oder wie die Lietz-Internate – 360-Grad Rundgänge bzw. 3D-Begehungen.

Wer sich anstelle einer öffentlichen Schule für ein Internat interessiert, möchte natürlich auch sehen, in welchem Ambiente die Schülerinnen und Schüler vor Ort lernen und leben. Wie sehen Klassenräume und Schülerzimmer aus? Wie groß sind die Räumlichkeiten und wo wird die Freizeit verbracht?
Die 360 Grad-Touren beantworten diese Fragen und geben virtuell einen ersten Einblick in die drei Hermann-Lietz-Schulen:

• Lietz Internatsdorf Haubinda (Thüringen), Klassen 1 – 13, Grund-, Haupt-, Real- und Fachoberschule, berufliches Gymnasium und Ganztagsschule – Internatsdorf auf über 90 Hektar, Reformpädagogik, MINT, Schulstaat, Bio-Bauernhof, Handwerk, Sport, Stipendien
• Lietz Internat Hohenwehrda (Hessen), Klassen 5 – 12, Reine Internatsschule mit Realschule, Gymnasium und Fachoberschule – Reformpädagogik, Gesangs-, Chor- und Instrumentalausbildung, Theaterspiel, Kultur, Sport, vielseitiges Freizeitangebot, Stipendien
• Lietz Internat Schloss Bieberstein (Hessen), Klassen 10 – 13, Oberstufeninternat mit Einführungs-, Qualifikationsphase und Abitur – Reformpädagogik, E-International, 10. Klasse WiWi, Wirtschaftswissenschaften, E-Learning, breites Sportangebot inkl. Reiten, Stipendien

Der interessierte Website-Besucher kann die einzelnen Räume erkunden oder sich mit einer kompletten Tour durch alle Räume führen lassen. Nahezu jede 360-Grad Tour enthält darüber hinaus interessante Web-Links, die zu relevanten Inhalten auf der Website führen: Zum Beispiel gibt es in den Sporthallen Links zum Sport- bzw. Freizeitangebot des jeweiligen Internats oder Video-Links ergänzen auf unterhaltsame und informative Weise die Online-Begehung.

Verschiedene Fotos bereichern zusätzlich die 360-Grad Erkundungstouren und sind ein Mehrwert für den Betrachter. VR-Brillen vermitteln ein nahezu vollständiges Raumgefühl bei den virtuellen Rundgängen durch die jeweiligen Internate. Ob mit oder ohne VR-Brille – auch mobil können die Internatsräume erkundet werden.

Stiftung Deutsche Landerziehungsheime
Hermann-Lietz-Schule
Wirtschaftsleitung
Im Grund 2
36145 Hofbieber

Telefon: 06657 / 79-33
Internat: www.lietz-schulen.de
Email: marketing@lietz-schulen.de

 

Verlässliche Unterstützung für Familien

Die Steinmühle mit Schule & Internat bietet umfangreiche pädagogische Begleitung

Das Heranwachsen bringt für Jugendliche und ihre Familien häufig Auseinandersetzungen mit sich. Der Besuch eines Internats wie der Steinmühle in Marburg kann wesentlich dazu beitragen, typische konfliktäre Themen aus Familien auszulagern.

Den eigenen Weg entdecken, Freund finden, Teil einer Peergroup sein, die Welt kennen lernen und mit ihren Verlockungen zurechtkommen, schwanken zwischen Lernen und Leben, zwischen Sicherheit und Freiheitsdrang… Das strengt junge Menschen enorm an. Und natürlich auch ihre Familie!

Eine Möglichkeit, diese üblichen familiären Spannungsfelder zu entzerren, ist der Aufenthalt in einem Internat. Erfahrungsgemäß lassen sich dadurch die Themen Schule und Lernen aus dem Familienalltag lösen. Die Jugendlichen und ihre Familien können wieder zu einem entspannteren Miteinander zurückkehren.

Steinmühle: umfassende Betreuung, vielfältige pädagogische Unterstützung

Die Kinder und Jugendlichen erhalten in einem Internat einen zusätzlichen Ort zum Leben und Lernen, in dem sie – begleitend zur Familie – in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung gefördert werden.

Eine Besonderheit der Steinmühle in Marburg ist es, dass den Internatskindern in Schule und Internat voneinander unabhängige Ansprech- und Vertrauenspersonen zur Seite stehen. Das hat mehrere Vorteile:

• Die jungen Menschen können bei Sorgen und Fragen aus dem einen Bereich immer auch „unabhängige“ Vertrauenspersonen aus dem anderen Bereich zu Rate ziehen.
• Die Lehrkräfte der Schule und die Pädagog:innen des Internats erleben die jungen Menschen jeweils in unterschiedlichen Kontexten und aus unterschiedlichen Blickwinkeln, lernen sie daher mit all ihren Facetten und Besonderheiten kennen.
• Da das pädagogische Team des Internats nicht in den Schuldienst eingebunden ist, kann es sich zeitlich und inhaltlich ganz auf die Lebensbegleitung konzentrieren und die Kinder und Jugendlichen als Menschen, losgelöst von ihren schulischen Leistungen, betrachten.

So wird sichergestellt, dass die Schülerinnen und Schüler ganzheitlich gefördert und gefordert, mit ihren Besonderheiten, Bedürfnissen, Zweifeln und Wünschen angenommen und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung bestmöglich begleitet und gestärkt werden.

Kontaktaufnahme und Beratung

Die Entscheidung für ein Internat will wohl überlegt und mit gutem Gefühl getroffen werden. Deshalb steht die Internatsleiterin der Steinmühle, Anke Muszynski, interessierten Eltern für ein ausführliches Informationsgespräch zur Verfügung. Termine sind kurzfristig möglich, auch abends oder am Wochenende.
Tel. 06421 408-0, E-mail: internatsleitung@steinmuehle.de.

Online-Infotag im Lietz Internat Hohenwehrda

Zu einem Online-Infotag lädt das Lietz Internat Hohenwehrda für Samstag, den 24. April 2021, ein.

Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr mit einer Vorstellung der Schule durch die Internats- und Schulleiterin Sabine Hasenjaeger. Anschließend bietet das Lietz Internat Hohenwehrda bis 16 Uhr die Möglichkeit zu ausgiebigen Beratungen und weiteren Informationen rund um das Internat – idyllisch gelegen oberhalb des Haunetals zwischen der Kurstadt Bad Hersfeld und der Domstadt Fulda.

Neben einer Orientierungsstufe für die Klassen 5 und 6 bietet Hohenwehrda Gymnasial- und Realschulzweig für die Klassen 7 bis 10 mit der Möglichkeit, die Mittlere Reife zu erlangen.

Ein weiterer möglicher Schulabschluss im Portfolio des Lietz Internats ist das Fachabitur mit dem Schwerpunkt Sozialwesen in der Fachoberschule. „Ich freue mich darauf, unsere Schule und Internat zu präsentieren und interessierte Eltern zur Zukunft ihrer Kinder beraten zu dürfen“, sagt Leiterin Sabine Hasenjaeger.

Anmeldungen sind möglich und erwünscht über das Sekretariat des Lietz Internats Hohenwehrda, Birgit Göbel, per email: birgit.goebel@hohenwehrda.de

Besser Lernen im Internat

Digitale Elterngespräche zum Wechsel auf das Internat

Die Entscheidung, sein Kind auf ein Internat zu schicken, ist sicher keine leichte. Welchen Mehrwert das Internatsleben für die Entwicklung junger Menschen bringt, erfahren interessierte Eltern und auch Schülerinnen und Schüler im digitalen Elterngespräch von Internatsleiter Francis Retter.

Im Norden Thüringens findet sich, umgeben von Fluss und Wäldern, eine der ältestens Schulen Deutschlands. 1554 gründete Heinrich von Witzleben die Schule in einem aufgelösten Kloster, um allen Kindern der Region, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Heute nimmt das überkonfessionelles Internatsgymnasium für Mädchen und Jungen einen besonderen Platz unter den Internaten in Deutschland ein. Die Verbindung von einer gelebten Tradition kritischen Denkens und innovativer Pädagogik bildet den Kern des schulischen Leitbildes.

Bei der Wahl eines Internats spielen nicht nur die fachliche Ausrichtung oder die Entfernung vom Heimatort eine Rolle. Gerade zur aktuell schwierigen Situation an Schulen kommen ganz neue Aspekte hinzu. Homeschooling, Fernunterricht, Onlineplattformen für die Aufgaben – jede Schule fand hier eigene Lösungswege, um den Unterricht mit Corona aufrechtzuerhalten. Und damit kommen die Schülerinnen und Schüler mit ganz unterschiedlichen Wissenstand an die neue Schule. Darauf sind die Lehrkräfte und die Betreuerinnen und Betreuer bestens eingestellt. Das Lernen in kleinen Klassen ermöglicht es, auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen.

Roßleben fördert zudem die sprachliche Entwicklung und lebt – als Schule im Round Square Netzwerk – das British Boarding. ,,Wir bieten unseren Schülern mit unserem Sprachenangebot und dem internationalen Austausch ein weltoffenes Flair und geben so die Chance, sich zu global citiziens entwickeln zu können., so der Brite Francis Retter.

Das traditionsreiche Internatsgymnasium bietet aber auch jede Menge Freizeitaktivitäten in seinen Gilden an. ,,Mit unserem umfangreichen Gildenangebot schaffen wir den Ausgleich zum Unterricht. Ob die hauseigene Musikakademie, Rugby spielen oder die Holzbauwerkstatt – für jeden ist etwas dabei. Die Kinder wachsen im Internat zu einer Gemeinschaft über die Klassenstrukturen hinaus zusammen. Dadurch lernen und profitieren sie voneinander.“, erklärt der Internatsleiter.

Neben der Vorstellung des Internats, werden natürlich auch Fragen zum Schulwechsel, zum Schulalltag, zu Unterkunft und Kosten geklärt. Das Digitale Elterngespräch, bei dem auch Eltern und Schüler aus Roßleben zu Wort, findet an folgenden Tagen statt: So, 7.3., 16 Uhr, Di, 16.3., 18 Uhr und Do, 15.4., 19 Uhr. Interessierte können sich online unter www.klosterschule.de dafür kostenfrei und unverbindlich anmelden.

KONTAKT FÜR PRESSEFRAGEN:
MDKK, Sandra Kilian, Tel: 0391-53539282, kilian@mdkk.de

KONTAKT ZUR KLOSTERSCHULE:
Susanne Lottermoser-Mohr, Tel: 034672-98100, susanne.lottermoser-mohr@rossleben.com

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