Schloss Torgelow

Stream & Chat: Virtueller Infotag der Zinzendorfschulen

Zurzeit sind keine Informations-Veranstaltungen an Schulen möglich. Natürlich wollen Schüler und Eltern trotzdem wissen, welche Möglichkeiten ihnen für einen Schulabschluss oder eine Ausbildung offen stehen und wie es weitergehen kann. Die Zinzendorfschulen präsentieren daher alle Schularten, die sie anbieten, in einzelnen Filmen.

Darüber hinaus gibt es am 23. Januar einen virtuellen Infotag für die beruflichen Gymnasien, die Berufsfachschulen und zur Erzieherausbildung. Über die Videos hinausgehend erklären die Leiter dieser Schularten per Live-Stream beziehungsweise in einer Videokonferenz weitere Einzelheiten und beantworten Fragen.

Eine Übersicht über die Filme gibt es unter www.zinzendorfschulen.de/info-events, von dort aus führen Links zu den gewünschten Schularten, wo auch jeweils erklärt wird, wie Interessenten zu dem Stream kommen.

Der Stream & Chat beginnt um 10 Uhr mit dem Sozialwissenschaftlichen Gymnasium, ab 11 Uhr geht es ums Wirtschaftsgymnasium. Um 12 Uhr fängt der Stream zur Erzieherausbildung an.

Fragen zur Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung sowie der Berufsfachschule Wirtschaft werden ab 11 Uhr in einer Video-Konferenz beantwortet, für die eine Anmeldung erforderlich ist. Interessenten müssen bis Freitag, den 22. Januar 12 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff ,,Video-Konferenz Berufsfachschulen an ferro@zinzendorfschulen.de schicken und bekommen dann eine Einladung.

Nach der Realschule zum Abitur mit Digitaler Bildung – Lietz Internat Schloss Bieberstein

Das Oberstufengymnasium des Lietz Internats Schloss Bieberstein steht auch Schülern mit einem qualifizierenden Realschulabschluss offen. Damit können Realschüler*innen ihren Weg zum allgemeinen Abitur einschlagen und dazu einen alternativen und außergewöhnlichen Einstieg in die E-Phase wählen. Mit E-International – der Schule auf Reisen – werden ihnen die jeweiligen Unterrichtseinheiten geografisch passend mittels E-Learning bei einem 6-monatigen Auslandsaufenthalt vermittelt.

Für Schüler mit einem qualifizierenden Realschulabschluss ist der Übergang nach der Jahrgangsstufe 10 in die gymnasiale Oberstufe möglich. Es wird unterschieden zwischen dem Realschulabschluss und dem qualifizierenden Realschulabschluss. Letzterer berechtigt zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe, das berufliche Gymnasium, die Fachoberschule und weitere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Hermann-Lietz-Schulen bieten mit ihren Bildungswegen alle allgemeinbildenden Schulabschlüsse mit verschiedenen Schwerpunkten an.

Die Berechtigung zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe kann zudem erlangt werden, wenn die Voraussetzungen gemäß § 2 Abs. 2 OAVO erfüllt sind. Hier gilt: Die Schülerin oder der Schüler hat den mittleren Abschluss mit einer Durchschnittsnote von besser als befriedigend (< 3,0) und außerdem in den Fächern Deutsch, Mathematik, erste Fremdsprache und einer Naturwissenschaft gleichfalls eine Durchschnittsnote von besser als befriedigend (< 3,0) erreicht.

Die gymnasiale Oberstufe im Internat erleben

In der Einführungsphase (E-Phase) der gymnasialen Oberstufe des Lietz Internats Schloss Bieberstein werden die Schüler*innen mit den Arbeitsformen der Oberstufe vertraut gemacht. Hier bietet die Hermann-Lietz-Schule Schloss Bieberstein seit einigen Jahren eine einzigartige Alternative mit ihrer Schule auf Reisen, der E-International. Die halbjährliche Einführungsphase im Ausland bedeutet einmalige Auslandserfahrungen inklusive Vermittlung des Schulstoffs per E-Learning. Für diese besondere E-Phase können sich auch Schülerinnen und Schüler von anderen Schulen aus ganz Deutschland bewerben.

Leistungskurswahl für die Qualifikationsphase

In der E-Phase haben die Schüler noch den gesamten Fächerkanon, können allerdings im Rahmen des Bildungskonzeptes auch mehr Fächer belegen, wie zum Beispiel Erdkunde, Wirtschaftswissenschaften und Spanisch als dritte Fremdsprache. Am Ende der Einführungsphase wählen die Schüler ihre Leistungskurse für die Qualifikationsphase, dabei entscheiden sie, ob sie einen sprachlichen oder naturwissenschaftlichen Weg gehen möchten.

Die Sprachausbildung in Englisch, Französisch, Latein oder Spanisch ist eingebettet in Kontakte mit verschiedenen europäischen Schulen. Außerdem werden Sprachkurse für internationale Schüler angeboten. Der Leistungskurs Wirtschaftswissenschaften bereitet Schüler gezielt auf das Studium der Volks- oder Betriebswirtschaft vor. Große Tradition hat in Bieberstein auch der künstlerische Schwerpunkt mit dem Leistungskurs Kunst und etlichen künstlerischen Angeboten wie Malerei, Töpfern, Goldschmiede, Schreinerei etc.

Das Lietz Internat Schloss Bieberstein folgt als staatlich anerkannte Privatschule der hessischen Oberstufenverordnung (OAVO). In einigen Fächern wird mehr Unterricht erteilt als von der staatlichen Schulbehörde gefordert, um das Erlernte zu festigen. Nach einem Jahr Qualifikationsphase kann der schulische Abschluss der Fachhochschulreife erlangt werden. Nach zwei Jahren Qualifikationsphase wird die zentrale hessische Abiturprüfung im Hause abgelegt.

Digitale Bildung – iPad Klassen in der Oberstufe – Unterrichtsgarantie

Der Einsatz von digitalen Medien gehört als multimediale Unterstützung in den Lietz-Internaten im Unterricht dazu. Die Gymnasiale Oberstufe im Lietz Internat Schloss Bieberstein arbeitet bereits seit Jahren mit iPads. Das iPad kann handschriftlich bedient werden, die Handschrift kann im Dokument gespeichert, hochgeladen, runtergeladen, gelesen und von den Lehrern korrigiert werden. Sollte Präsenzunterricht nicht möglich sein, unterrichten die Pädagogen online. Über ein Videokonferenzraumsystem werden dann Referate erstellt und präsentiert; Frontalunterricht als auch vom Lehrer supervisierte Kleingruppenarbeit ist möglich. Somit wird eine Unterrichtsgarantie inklusive persönlicher Betreuung gewährleistet.

Zum Kennenlernen des Internatslebens und Vertiefen von Wissen für einen guten Einstieg in die Oberstufe wird der Besuch der Summerschool 2021 „Fit für die Oberstufe – mit Lietz!“ empfohlen: 14-tägiges Bildungsprogramm mit tollem Freizeitangebot vom 31.07. bis 14.08.2021 – Begrenzte Plätze, frühzeitig anmelden!

Internatsgemeinde der Steinmühle verteilt 180 Mal Nächstenliebe – das begeistert auch den Hessischen Rundfunk

,,Alles fing mit einer kleinen Idee an. Und jetzt trage ich mit dem Oberbürgermeister zusammen die Plätzchen! Noah strahlt. 180 ,,Mut-Mach-Tüten“ haben die Internatschüler:innen der Steinmühle in Marburg gefüllt – mit selbstgebackenen Plätzchen und liebevoll gestalteten Weihnachtskarten. Im Rahmen des Projektes ,,In Würde teilhaben“ übergeben sie die kleinen Geschenke zum Teil sogar persönlich und mit einem kleinen Ständchen an ältere und alleinstehende Mitmenschen.

Kleine Idee mit großer Wirkung

Die ,,kleine“ Idee, wie Noah es nannte, hatte Francine Olschewski für dieses Projekt. ,,Verbundenheit und soziales Engagement sind ganz wichtige Elemente bei uns an der Steinmühle“, sagt die Internatspädägogin. ,,Und so haben wir überlegt, wie wir trotz – oder besser gesagt: gerade jetzt während der Corona-Maßnahmen – aktiv sein können.“ Eine Gruppe Schüler:innen traf sich und trug Ideen zusammen. Schnell war klar: Sie wollten etwas Gutes für bedürftige Menschen tun. Und sie wollten dabei selber aktiv und kreativ sein. Und so fiel die Wahl auf die ,,Mut-Mach-Tüten“. ,,Gemeinsam Plätzchen backen und damit anderen eine Freude bereiten können, das gefiel uns sofort.“

Die gesamte Internatsgemeinschaft hilft mit

Die Idee sprach sich schnell herum und schon bald liefen in allen sechs Wohngruppen der Steinmühle die Öfen heiß. Plätzchenduft erfüllte die Gebäude. Parallel wurden in liebevoller Handarbeit bunte und fröhliche Weihnachtskarten gestaltet. So konnten 180 Mut-Mach-Tüten mit Plätzchen und Karten bestückt werden. ,,Ich hatte das Gefühl, etwas sehr Sinnvolles zu tun“, berichtet Schülerin Frederike. ,,Kleine Dinge können so viel Freude bereiten.“

HR dokumentiert Übergabe

So viel Begeisterung, Nächstenliebe und Engagement: Da ließ es sich auch der Marburger Oberbürgermeister nicht nehmen, den Internatschüler:innen persönlich zu danken. Sogar der Hessische Rundfunk kam hinzu und dokumentierte die Übergabe an die Projektleiterin von ,,In Würde teilhaben“.
Mit einem Besuch (natürlich auf Abstand und mit FFP2-Masken) besuchten drei Schülergruppen die älteren Mitbürger:innen dann auch persönlich. Besonderes Highlight: Schüler Felix, der später einmal Gesang studieren möchte, verblüffte mit spontanen Arien und Chorgesängen an der Haustür. Die Beschenkten brachten ihre Freude über die Überraschung überschwänglich und liebevoll zum Ausdruck. Dass eine derart kleine Geste so viel Freude bereiten kann, das wiederum berührte die Schüler*innen sehr. ,,Ich kann es kaum glauben, wie viel Liebe uns da entgegengekommen ist. Ich möchte im nächsten Jahr unbedingt weitermachen mit solchen Aktionen“, erzählt Schülerin Verena später ergriffen.

Kooperation soll bestehen bleiben – Gutes tun auch in 2021

Durch diese Erfahrung sehr beflügelt, möchten die Schüler:innen des Internats Steinmühle 2021 weitermachen. Angedacht sind Patenschaften und regelmäßige Kontakte zwischen Jung und Alt. ,,Die Internatsgemeinschaft Steinmühle wird auch 2021 mit Herz und Freude und viel Kreativität wieder dabei sein“, sind alle überzeugt.

Kriegsheimkehrern den Neustart ermöglichen – 75 Jahre Internatsschule Krüger

Privatschule und Internat Krüger verbindet man heute zutreffenderweise mit dem Standort Lotte-Wersen. Weniger bekannt dürfte sein, dass die Einrichtung vor 75 Jahren in Osnabrück gegründet wurde und hier auch bis 1967 blieb. Dann war der Neubau ,,auf der grünen Wiese an der Westerkappelner Straße in Wersen fertig, und die Schule zog um.

Gründungsidee vor 75 Jahren war, den vielen Kriegsheimkehrern einen beruflichen Neustart zu ermöglichen. Die jüngeren unter ihnen hatten bis dahin nichts anderes als das Kriegshandwerk gelernt. Damit konnten sie nach der Niederlage und der Demilitarisierung aber nichts mehr anfangen.

Fritz Krüger war Lehrer für Kurzschift und Maschinenschreiben. Er kehrte im Sommer 1945 selbst aus der Gefangenschaft nach Osnabrück zurück und erkannte unter seinen ehemaligen Kameraden einen großen Umschulungsbedarf. Kaufmännisches Rüstzeug erschien vielversprechend für eine Exisenzgründung in der neuen Zeit.

Fritz Krüger stieß auf ein kleines Nebengebäude im Hinterhof des Hauses Schnatgang 18, das für den Anfang geeignet erschien.

Schon im September 1945 versammelte er in dem acht Quadratmeter großen Raum die ersten sechs Schüler um sich. Bänke und Tische stammten aus einem Luftschutzkeller, für Wärme sorgte ein alter Bollerofen. Die Schüler waren gehalten, Brennmaterial selbst mitzubringen, wenn sie es warm haben wollten. Acht geliehene Kofferschreibmaschinen und eine ausgediente Wandtafel bildeten die Anfangsausstattung.

Fritz Krüger und seine Frau Ursula beschafften sich eine Baracke aus Wehrmachtsbeständen, um den wachsenden Zulauf bewältigen zu können. Anfang 1946 erhielten bereits 28 Kriegsversehrte Unterricht in kaufmännischen Fächern wie Buchhaltung, Steno und Maschinenschreiben. Hinzu kamen 35 Abendschüler, die sich berufsbegleitend fortbildeten.

1950 war die Zeit des Improvisierens vorbei. Mit dem Wiederaufbau des Hauses Schnatgang 22 standen der ,,Kaufmännischen Privatschule Krüger“ dort im Haupthaus fünf annehmbare Klassenräume zur Verfügung. 200 Tages- und 250 Abendschüler sorgten für guten Geschäftsgang, der vier Jahre später den nächsten Expansionsschritt nach sich zog: 1954 war die Kromschrödersche Villa an der Bergstraße ,,vom Engländer“, der sie beschlagnahmt hatte, freigegeben und stand zur Verpachtung.

Den Prachtbau mit allen Zutaten des Historismus, vom Wohnturm über Balkone, Säulengänge und Veranden bis zur großen Freitreppe hinein in den Park mit dem chinesischen Teehaus, hatte Gaszählerfabrikant Otto Kromschröder (1844 – 1916) in den 1880er-Jahren errichten lassen. Im Urteil vieler Osnabrücker war sie die schönste Villa der Stadt.

Der große Speiseraum mit Marmorauskleidung sollte den Rahmen für den festlichen Empfang für Kaiser Wilhelm I. abgeben, den Otto Kromschröder eingeladen und der sein Kommen auch schon zugesagt hatte. Doch dann zerschlug sich der Termin, der Name ,,Kaisersaal“ aber blieb bis in die Nachkriegszeit.

Wohnturm nachgebaut

In der Villa stand Fritz und Ursula Krüger nun so viel Raum zur Verfügung, dass eine Internatsunterbringng für auswärtige Schüler möglich wurde. Das Internat Krüger als Nebenbetrieb zur Handelsschule war geboren. Die Schlafräume gliederten sich in das ,,Unterhaus“, dem Hauptgebäude und das ,,Oberhaus“.

Das war ein rückwärtiger Anbau in direkter Nachbarschaft zur Osnabrücker Aktien-Bierbrauerei, der den älteren Schülern vorbehalten war. Aber auch das Wohnen im Turm war höchst attraktiv. Bei einem späteren Ehemaligen-Treffen rückte ein früherer Bewohner damit heraus, dass er aus Begeisterung den Turm originalgetreu auf seinem Grundstück nachgebaut hatte.

Unerwartet bewarben sich auch mehrere Mädchen um einen Internatsplatz. Aus ,,Sicherheitsgründen“ sollten sie nicht im selben Haus wie die männlichen Schüler untergebracht werden. Kurzerhand mieteten die Krügers ein weiteres Haus nahebei in der Werderstraße an. Die jungen Damen durften dann jeden Morgen den Bismarckplatz überqueren und zu den Schulräumen an der Bergstraße laufen. Die Hausordnung des Internats sorgte dafür, dass sich die Ausgangszeiten für Jungen und Mädchen nicht überschnitten.

Der Sohn des Gründers, Peter Krüger (67), hat viele Erinnerungen an die Zeit an der Bergstraße, weil er mit der Familie dort auch wohnte. Er erzählt von den ,,Krüger-Bullis“, deren Hauptaufgabe es war, auswärtige Schüler zum Bahnhof zu bringen und von dort abzuholen. Da zunächst auch ältere Schüler diese Kleinbusse fahren durften und einige sehr sportlich über die Wälle brausten, um neue Rekordzeiten bis zum Bahnhof zu schaffen, gab es Beschwerden von anderen Verkehrsteilnehmern. Wohin sie die Beschwerden zu adressieren hatten, war nicht zu übersehen, denn das Krüger-Werbelogo prangte unübersehrbar auf allen Fahrzeugflanken. Fortan durften nur noch der Chef selbst und seine Mitarbeiter die Bullis bewegen.

Suche nach neuer Bleibe

Eigentumer der Villa waren die Geschwister Julius und Amanda (Adda) Heywinkel. Ihre Absicht war es, auf dem Grundstück Bergstraße 31/33 ein Altenheim zu errichten, was dann später mit dem 1971 eingeweihten Heywinkel-Haus auch geschah. Über das Jahr 1967 hinaus bekam Krüger deshalb keine Verlängerung des Pachtvertrags. Man musste sich also nach einer neuen Bleibe umschauen, was gleichzeitig eine weitere Vergrößerung ermöglichte.

1967 war der Neubau ,,auf der grünen Wiese“ in Wersen fertig, und die Schule zog um. Peter Krüger erinnert sich, dass die alte Villa nicht sofort danach abgerissen wurde. Übergangsweise nisteten sich Obdachlose dort ein, die sich nachts mitunter lautstark bemerkbar machten. Im Herbst 1967, als die Internatsschule das Feld längst komplett geräumt hatte, meldete sich eines Abends die Osnabrücker Polizei bei Fritz Krüger und forderte ihn auf, seine Schüler besser in den Griff zu bekommen, da sich Bewohner am Westerberg laufend über Ruhestörungen ,,bei Krüger“ beschwerten. Die Sache war dann schnell geklärt.

1967 übernahm der Diplom-Handelslehrer Eberhard Mittag die Schulleitung. Er fand nicht nur Gefallen an der Arbeit, sondern auch an Fritz Krügers Tochter Petra. Die beiden heirateten, Petra Krüger-Mittag wurde Teil des Leitungsteams des familiär geführten Betriebs mit mittlerweile 40 Beschäftigten in Schule und Internat.

Im Internat waren die Mädchen weiterhin in einem separierten Gebäudeflügel untergebracht. Der männlichen Jugend Wersens blieb das nicht verborgen. ,,Sie kamen auf ihren Mopeds angeknattert und umrundeten den Mädchen-Block. Da war hier abends richig was los“, erinnert sich Mittag an die späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre.

Eberhard Mittag vergrößerte das Ausbildungsangebot mit Einführung der Höheren Handelsschule (Ziel: Fachabitur) und des Wirtschaftsgymnasiums (Ziel: Vollabitur). Die Kapazität des Internats liegt bei rund 70 Betten in Ein- und Zweitbettzimmern.

Heute Berufskolleg

Peter Krüger war von 1994 bis 2017 Schulleiter. Er ist weiterhin Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Krüger-Stiftung. Er trieb die weitere Differenzierung der Aus- und Weiterbildungsangebote zum ,,Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung“ voran und intensivierte die Kontakte zur heimischen Wirtschaft, die den Schülern unter anderem in Form von Praktika- und Ausbildungsplätzen zugutekommen.

Stolz ist die Schule auch auf das internationale Flair, das heute auf ihren Fluren herrscht. Die Aufnahme von jungen Leuten aus der ganzen Welt, deren Eltern es beispielsweise als Führungskräfte oder Wissenschaftler in die Region verschlagen hat, ist bei Krüger Tradition. In Intensiv-Sprachkursen wird auf die Leistungsniveaus von A1 bis B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens vorbereitet. Seit 2017 leitet Andre Soßna die Schule.

Lietz Internat Hohenwehrda denkt an Senioren

„Ich freue mich sehr, dass man an uns denkt. Und ich freue mich darauf, die Briefe zu lesen.“ Wilfried Hübner wohnt seit drei Jahren in der Senioren- und Pflegeeinrichtung Haus Bethanien in Hünfeld. Nun erhielten er sowie die Mitbewohnerinnen und Mitbewohner Post vom Lietz Internat Hohenwehrda.

Die Klassen 10 R 1 und R 2 schrieben im Deutschunterricht Briefe an die Senioren. Sie wollten mit der Aktion ein Stück Hoffnung vermitteln. Adrian (Internatssprecher 10 R 1) und Luna (10 R 2) überbrachten die Briefe und überreichten sie an die Delegation des Haus‘ Bethanien: Wilfried Hübner, Luisa Ayada (soziale Beratung), Joshua Bittorf (Pflegedienstleitung) und Michael Lotz (Einrichtungsleitung). Wilfried Hübner, 78 Jahre alt, bekräftigte, wie wertvoll er diese Geste empfindet.

Bewohner, die nicht mehr in der Lage sind, die Briefe eigenständig zu lesen, werden nicht ausgeschlossen. Ihnen werden sie vorgelesen.

In den Briefen schildern die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 R des Lietz Internats Hohenwehrda ihren Tagesablauf, den Umgang mit der Pandemie, beschreiben ihre Hoffnungen und Wünsche, wollen Zuversicht und Hoffnung schaffen. So wie Sophie: „Ich denke, wir alle wissen, wie schwer diese Zeit für Sie sein muss. Doch wir alle müssen versuchen, an das Positive zu denken …“

Alle Hohenwehrdaner Schüler verabschiedeten sich mit den Wünschen für ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest, einen guten Start ins Jahr 2021 und vor allem Gesundheit.

Text und Foto: Martin Batzel

Freude in der Vorweihnachtszeit

Was schenkt man einem zehn bis 14 Jahre alten Jungen? Und worüber freut sich ein gleichaltriges Mädchen? Die nächste Hürde: Wie verpacke ich das Paket, damit der Zoll es problemlos öffnen kann und nichts vom Inhalt verloren geht? Alle Fragen wurden beantwortet. Die Päckchen aus Hohenwehrda sind unterwegs und ein Teil der Aktion ,,Weihnachten im Schuhkarton.

Wenn es die Pandemie zulässt, werden die zwei gut gefüllten Schuhkartons, eingepackt in Papier mit weihnachtlichen Motiven, bedürftige Kinder in wenigen Tagen erreichen. Freiwillige Helfer transportieren die Geschenke von Schülerinnen des Lietz Internats Hohenwehrda und hunderte andere Spenden in die Empfängerländer Weissrussland, Litauen, Lettland, Montenegro, Polen, Nordmazedonien, Republik Moldau, Rumänien, Bulgarien, die Slowakei und Kroatien.

,,Seit neun Jahren beteiligen wir uns an dieser Aktion. Wir freuen uns sehr, dass wir anderen Kindern mit unserem Beitrag in der Vorweihnachtszeit eine Freude bereiten können“, sagt Christina Arndt, die mit ihrer Mädchen-Internatsfamilie die Päckchen packte. Drin sind: Mäppchen, Füller, Tintenpatronen, Tintenkiller, Hefte, Schokonikoläuse, Zuckerstangen, Zahnbürsten und Zahnpasta, Duschgel, Zauberwürfel, Gesellschaftsspiele für das Mädchen Haargummis und Bürste, für den Jungen Haargel und Deo.

,,Für die Empfänger schrieben die Mädchen noch Karten mit persönlichen Weihnachtsgrüßen.“ Um die kleinen Geschenke zu kaufen, spendeten die Mädchen der Internatsfamilie des Gartenhauses einen Teil ihres Familiengeldes. ,,Dafür fiel der Familienabend etwas sparsamer aus als sonst“, sagte Christina Arndt.

Weihnachten im Schuhkarton gibt es seit 1996 im deutschsprachigen Raum und ist konfessionell nicht gebunden. Weltweit sind seit 1993 in 160 Ländern zusammen 157 Millionen Geschenkboxen an Kinder verteilt worden.

Text: Christina Arndt / Martin Batzel
Fotos: Christina Arndt

Steinmühle in Marburg: von Sport über Upcycling und Handlettering bis hin zu Steuererklärung

Die Balance zwischen Arbeitspensum und Freizeitprogramm ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Schüler:innen. Deshalb achtet das Internat Steinmühle auf gute und ausgewogene freizeitpädagogische Angebote. Dies trotz der aktuellen Herausforderungen auch für das Winterhalbjahr zu gewährleisten, das hatte sich das pädagogische Team vorgenommen. Und mit Bravour geschafft: Herausgekommen ist ein abwechslungsreiches und attraktives Programm, das die Sicherheitsaspekte berücksichtigt und gleichzeitig viel Raum lässt für das Erfahren von Selbstwirksamkeit und für Wachstum.

Im Vorfeld hatten Pädagog:innen ihre Vorstellungen und Möglichkeiten mit den Bedürfnissen der Schüler:innen abgeglichen. So gibt es Klassiker wie Badminton und, Jumping Fitness, Kreatives wie digitales Zeichnen oder Handlettering, aber auch jahreszeitengerechte Aktionen wie Laternenbasteln, geführte Herbstspaziergänge oder Lerncafés. .Auspowern für Jede:n“ ist neu dabei und auch das Erlernen von Standardtänzen (corona-gerecht und mit einem professionellen Tanzlehrer) gehört seit diesem Jahr zum Angebot.
Vorwiegend an Wochenenden haben Schüler*innen zudem die Möglichkeit, mit organisatorischer Unterstützung durch Pädagog:innen sich selbst in einem sicheren Rahmen zu erproben und eigene Angebote zu kreieren. Ein schönes Beispiel bildet die Idee einer Schülerin, alte Shirts neu zu verwerten, ,,Upcycling“ genannt.

Darüber hinaus wurden ,,Skills fürs Leben“ aufgenommen. Hier sollen Antworten auf solche Fragen vermittelt werden, die sich nach Ende der Schullaufbahn stellen: Wie bewerbe ich mich an einer Uni? Was ist eine Steuererklärung und wie mache ich sie? Wie schließe ich eine Versicherung ab und welche Versicherungen brauche ich? Ziel sei, die jungen Menschen fit zu machen für die Zukunft, über die Zeit an der Steinmühle hinaus. Im wahrsten Sinne des Wortes ,,Lernen fürs Leben“!

Hermann-Lietz-Schule Haubinda wird im Wettbewerb „IdeenMachenSchule“ erneut zum Leuchtturm ausgezeichnet

Thüringens Schulen haben Ideen und stecken voller Tatendrang. Insgesamt 87 Projekteerreichten TEAG Thüringer Energie AG im Rahmen des ausgeschriebenen Projektwettbewerbes ,IdeenMachenSchule‘ im zweiten Bewerbungszeitraum des Wettbewerbsjahres 2019/2020. Darunter 9 Projekte, die der Energiedienstleister aufgrund ihrer hohen Nachhaltigkeit und Vorbildwirkung zu Leuchttürmen ernennt und mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro würdigt. Über diesen Erfolg freuen kann sich im Landkreis Hildburghausen erneut die Hermann-Lietz-Schule in Haubinda.

Zum wiederholten Mal begeistert die engagierte Schule im Projektwettbewerb ,IdeenMachenSchule‘ mit einer nachhaltigen Idee, die Kinder zu kreativem und reflektiertem Handeln anleitet: Im Wettbewerbsjahr 2018/2019 unterstützte TEAG Thüringer Energie AG die Schule mit 1.000 Euro für die Ausstattung ihrer Holzwerkstatt. An diesen Erfolg schließt die Schule mit ihrem Bilderbuchprojekt ,,Ich setz‘ mir deine Brille auf nun an: Im Rahmen eines Kooperationsprojektes der Hermann-Lietz-Schule mit dem Kalkuttahilfe e.V. malen Grundschüler*innen aus Haubinda und Kalkutta gemeinsam auf einer Doppelseite ihren jeweiligen Alltag.

Aus den Zeichnungen zu Themen, die die Kinder selbst festlegen, wird ein zweisprachiges Bilderbuch in Hindi und Deutsch entstehen, das den Kindern an beiden Orten ermöglicht, ,,die Welt mit den Augen des jeweils Anderen zu sehen“. Die Bücher sollen einer Schule in Kalkutta kostenlos zur Verfügung gestellt werden und mit einer Spende von Schulmaterial und Brillen nach Indien auf die Reise gehen.

Dank der finanziellen Unterstützung der TEAG in Höhe von 1.000 Euro kann die Schule 100 Exemplare drucken und an die Schule in Kalkutta übersenden.

Näher vorgestellt wurde das Projekt bei der feierlichen Auszeichnung der Schule zum Leuchtturm am Montag, den 12. Oktober 2020, in der Aula der Schule. Mit Musik – unter Leitung von Ute Gehring, Musiklehrerin der Hermann-Lietz-Schule – mit einem Vortrag zu den Anfängen der Kooperation zwischen der Schule mit dem Kalkutta e.V. – gehalten von Uta Sill, ehemalige Leiterin der Grundschule ,,Hermann Lietz“ – sowie mit einer anschaulichen Vorstellung des Bilderbuchprojektes von Susanne Plaumann, Umweltpädagogin an der Hermann-Lietz-Schule und Projektinitiatorin – führte die Schule durch eine vielgestaltige und informative Auszeichnungsveranstaltung.

Persönliche Glückwünsche sowie einen Pokal, eine Urkunde und Gewinner-T-Shirts überbrachte der Schule dabei Roy Hildebrandt, Projektleiter ,IdeenMachenSchule‘ bei TEAG. ,,Mit dem Projekt gelingt der Schule ein Blick über den Tellerrand. Die Kinder werden motiviert und auf kreative Weise dazu angeleitet, sich einerseits mit fremden Kulturen zu beschäftigen und im Vergleich dazu auch die eigene – unsere Kultur zu reflektieren, in der so vieles für selbstverständlich genommen wird. Das Projekt sensibilisiert für diese ,,Selbstverständlichkeiten“ und vermittelt neben der Bewusstmachung, vor allem auch eine Wertschätzung von den Gegebenheiten – den Rechten, Freiheiten und Möglichkeiten – im eigenen Alltag“, begründet Roy Hildebrandt die Prämierung des Projektes. Mit Worten des Dankes für die finanzielle Unterstützung der TEAG, sicherte Burkhard Werner, Internats- und Schulleiter der Hermann-Lietz-Schule, Roy Hildebrandt ein Exemplar des besonderen Bilderbuches zu.

Herzlich gratulierten zum Wettbewerbserfolg auch Christopher Other, Bürgermeister der Stadt Heldburg und ehrenamtlicher Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Heldburger Unterland, sowie Ulf Neundorf, Bürgermeister der Gemeinde Westhausen.

Internat Steinmühle: Geschichten, die Mut machen

Über Conny und Nicklas und wie sie das Abitur schafften.

Manchmal sind es die kleinen Geschichten, die berühren und inspirieren. Anke Muszynski kannetliche solcher kleinen Geschichten erzählen. Sie ist Internatsleiterin an der Steinmühle in Marburg,mit viel Herz, einer großen Liebe zu ihren Schülerinnen und Schülern und der nötigen Strenge.Klarheit, Wohlwollen, Verlässlichkeit, Vertrauen seien die Basis des Miteinanders an der Steinmühle,sagt sie. ,,Es ist eine Gemeinschaft, die trägt.

Wie diese Gemeinschaft gleichermaßen fördert und fordert, zeigen die Geschichten von Conny undNicklas. Die beiden Schüler könnten unterschiedlicher kaum sein: der eine fleißig, zielstrebig und sehrfokussiert auf gute Leistung, um Medizin studieren zu können. Der andere freiheitsliebend, noch sichselbst suchend, an anderen Schulen gescheitert. Wir möchten von ihnen erzählen, um anderen Mutzu machen, ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen. Denn: ,,Hätten wir gewusst, wie gut das Internatunserem Sohn tut, wären wir diesen Weg schon früher gegangen“, sagt die Mutter von Nicklas, demFreiheitsliebenden.

Conny …

… stammt aus Süd-Korea und ist 12, als er an die Steinmühle kommt. Seine Sprachkenntnisse sindgering, aber die Wohngemeinschaft und das Fußballspielen helfen ihm, sich einzuleben. Erüberspringt eine Klasse, weil er altersmäßig mit den anderen gleichauf sein möchte. Zu Beginn derOberstufe beschließt er, später Medizin zu studieren. Er weiß, er braucht dafür einen sehr gutenSchnitt. Eine Herausforderung. Aber Conny ist fleißig. Nein: ,,Sehr, sehr fleißig“, beschreibt er sich.,,Und sehr zielstrebig.“ Was ihm geholfen habe? ,,An der Steinmühle herrscht eine guteLernatmosphäre. Die Oberstufler wohnen alle in einem Haus, da zieht man sich gegenseitig mit.“Gesprächspartner:innen, um Themen der nächsten Klausur zu diskutieren, ,,sind nur eine Zimmertürentfernt“. Im Lernbüro des Internats kann er konzentriert arbeiten, sich auf Prüfungen vorbereiten,die Präsentation fürs Mündliche üben. Letztere absolviert er souverän, jubelt, als er 15 Punkte erhält.Denn da steht fest: Er hat tatsächlich die 1,1 geschafft.

Nicklas’…

Geschichte beginnt mit einem Scheitern. Als er zur Steinmühle findet, hat er schwierige Jahre hintersich. Er ist Einzelkind aus einer wohlbehütenden Familie, hatte einen guten Start auf dem heimischenGymnasium. Dann lässt die Leistung nach. Zu groß die Ablenkung durch die Clique, zu stark derFreiheitsdrang. Auf eigenen Wunsch wechselt er an kleines Internat. Die Familie hofft auf mehrOrdnung und Kontrolle. Die ist da, es wird Nicklas aber zu eng. Er missachtet Regeln – und fliegt. Eineharte Nuss, es fühlt sich nach Scheitern nach. Wer sollte ihm jetzt noch wieder eine Chance geben?

Die Steinmühle tut es. Und Nicklas will es schaffen. Trotzdem ist es nicht leicht. Wieder ein neuesUmfeld, wieder neue Menschen. Die Eltern werden regelmäßig informiert, aber gebeten, sichzurückzuhalten. Nicht einfach, sagt seine Mutter später, aber sie habe es strikt befolgt, an denHeimfahrt-Wochenenden bleiben Schule und Lernen außen vor. Stattdessen unternehmen die Elternund Nicklas viel, reden, lachen. ,,Endlich konnten wir wieder Familie sein!“Nicklas lebt sich ein. Das pädagogische Team lässt ihm Raum und achtet gleichzeitig auf dasEinhalten von Regeln, schafft so ein gutes Gleichgewicht für ihn. Im Lernbüro kann er in Ruhe seineLernblöcke absolvieren. Das Mitmachen sei nahezu zwangsläufig gegeben, so Nicklas, ,,weil allebeschäftigt sind. Wenn alle lernen, ist klar, man sollte das wohl ebenfalls tun.“ So ist es auch beiNicklas. Und so schafft er sein Abitur. Seine Mutter ist überzeugt, ,,dass es für jedes Kind ein Internat gibt, an dem es seinen Schulabschluss erfolgreich absolvieren kann. Wie unser Nicklas.“ Deshalbhabe er nun sein Abitur. Dafür seien sie dankbar. Und sehr, sehr stolz auf ihren Sohn.

Die ausführlichen Geschichten finden Sie unter https://steinmuehle.de/internat/kennenlernen/geschichten-die-mut-machen/

Zinzendorfschulen treiben Schulentwicklung voran

Kommunikation ist eines der Themen, die beim Qualitätsmanagement genau unter die Lupe genommen werden.
Foto: Zinzendorfschulen

Mit Unterstützung eines Expertenteams bauen die Zinzendorfschulen derzeit ein umfassendes Qualitätsmanagement auf. ,,Wir wollen konstruktiv und strukturiert an der Schulentwicklung weiterarbeiten, so Schulleiterin Beate Biederbeck. Dazu gehöre auch, bestehende, wertvolle Projekte beizubehalten.

Die Psychologin Melanie Pomper und der Sportwissenschaftler Michael Zeile von der Tübinger Beraterfirma MTO leiten das Projekt und werden es über die nächsten zwei Jahre begleiten.Melanie Pomper erläuterte, was im Bildungsbereich unter Qualitätsmanagement zu verstehen sei: ,,Unter anderem sollen Prozesse dokumentiert werden, so dass neue Mitarbeitende jederzeit nachlesen können, wie zum Beispiel Klassenfahrten oder Elternabenden organisiert.“

Der Grundstein dafür wurde in der letzten Ferienwoche bei den Pädagogischen Tagen gelegt. Zwei Tage lang arbeiteten Lehrer, Erzieher und auch nichtpädagogische Mitarbeitende in Workshops an Bestandsaufnahmen und Zielsetzungen.

Am ersten Tag ging es um eine Statusanalyse in den Bereichen Organisation, Kommunikation, Evaluation, Fortbildung, Prävention, Gesundheit, Schultradition, Individuelle Förderung und Digitalisierung.Im Anschluss wurden erwünschte Ziele formuliert und entsprechende förderliche und hemmende Kräfte analysiert. ,,Wir sind sehr beeindruckt von dem Elan, mit dem Sie in den Workshops gearbeitet haben“, sagte Projektleiter Michael Zeiler.

Zusatz-Info:
Die Zinzendorfschulen in Königsfeld, eine der größten Privatschulen mit Internat in Baden-Württemberg, sind in ihrem Charakter ebenso ungewöhnlich wie in ihrem Bildungsangebot. Das Netz allgemeinbildender und beruflicher Abschlüsse ist weit gespannt von der Fachschulreife/mittleren Reife bis zur allgemeinen Hochschulreife. Sie werden von praxisnahen Berufsausbildungen in sozialpädagogischen Berufsfeldern abgerundet. Schülerinnen und Schüler – ob Externe oder in den Internaten – genießen die Atmosphäre der Geborgenheit in einem Schulwerk mit seiner mehr als 200-jährigen Geschichte und besonderen pädagogischen Grundsätzen.

© 2026 Unterwegs Verlag GmbH