Zinzendorfschule
Internat Krüger
Schloss Torgelow

Internat ab 5. Klasse: Infotag, Elternabend und Kennenlerngespräche an der Steinmühle

Das Internat ab der Klasse 5 stellt für viele Kinder und ihre Eltern eine interessante Möglichkeit dar, wenn es um die Planung der weiterführenden Schullaufbahn geht. Denn mit dem Wechsel zur weiterführenden Schule löst sich das Kind immer stärker vom Elternhaus. Es möchte mehr Freiräume, will sich ausprobieren, eigene Wege gehen. Peergroups gewinnen an Einfluss. Eigenverantwortliches Handeln, selbstständiges Lernen und Sozialkompetenzen rücken in den Vordergrund, gleichzeitig üben Ablenkungsmöglichkeiten durch Smartphones, Computerspiele und Co eine starke Anziehungskraft aus.

Neben der zukunftsorientieren schulischen Ausbildung ist es Eltern daher immer wichtiger, den Sohn, die Tochter bei den Hausaufgaben wie auch bei den Freizeitaktivitäten umfassend betreut und sportlich, musisch und mental gefördert zu wissen.

Eltern und Kinder, die sich für einen Schulplatz in Klasse 5 im Schuljahr 2020/21 interessieren, sind herzlich eingeladen, die Steinmühle mit Schule und Internat persönlich kennen zu lernen.

  • Am Mittwoch, 30.10.2019, findet ab 20 Uhr ein Informationsabend der Schule statt und
  • am Samstag, 2.11.2019, besteht ab 10.30 Uhr die Möglichkeit, Schule und Internat im Rahmen eines Infotages zu erkunden.

Erleben Sie, worin sich der Charakter der Steinmühle von anderen Internaten unterscheidet und wodurch das Leben, Lernen und Wachsen in der Steinmühle gekennzeichnet sind.

Nutzen Sie auch unsere Kontaktmöglichkeiten (internatsleitung@steinmuehle.de), wenn Sie individuelle Fragen haben, und/oder rufen Sie uns an, um einen Termin für ein Aufnahmegespräch zu vereinbaren (06421-408-14).

10. Klasse Gymnasium im Lietz Internat Schloss Bieberstein – Wirtschaftswissenschaftlich orientierte Vorbereitung für die Oberstufe –

Auf Schloss Bieberstein wird schon seit Jahrzehnten der Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften als Leistungskurs unterrichtet. Seit dem Schuljahr 2019/2020 bietet das Lietz Internat Schloss Bieberstein nun erstmals in der Mittelstufe im G9-Zweig eine 10. Klasse Gymnasium mit dem Profilfach Wirtschaftswissenschaften an um die Schülerinnen und Schüler besser auf den späteren Leistungskurs vorzubereiten.

Was beinhaltet das neue Schulangebot des Lietz Internats Schloss Bieberstein und von welchen Vorteilen können SchülerInnen der 10. Klasse Gymnasium mit Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften profitieren?

In einem Video erläutert die Fachlehrerin Tanja Steinbach das Profilfach Wirtschaftswissenschaften und gibt Einblicke in die Unterrichtsinhalte der 10G. Darüber hinaus berichten Schüler/-innen von ihren Erfahrungen aus dem Internatsleben.

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Mehr Informationen

Der Lehrplan der 10G mit den wirtschaftlich orientierten Schwerpunkten beinhaltet eine umfassende Berufs- und Studienorientierung durch Profilbereiche und Praxistage. Neben Betriebsbesichtigungen sammeln die Schülerinnen und Schüler Praxiserfahrung in internatseigenen Schülerbetrieben. Sie besuchen Hochschulen und besichtigen Betriebe im regionalen Wirtschaftsraum. Auch Bewerbertrainings in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und dem BBZ gehören dazu.

Wirtschaftsenglisch und Mathematik wurden im Lehrplan verstärkt integriert und ergänzen die Vermittlung von wirtschaftswissenschaftlichen Kernkompetenzen. Die 10. Klasse des Gymnasiums bietet damit eine optimale Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe und die sich später anschließende Studium- oder Berufsphase.

Schülerinnen und Schüler, die auf Grund ihrer unterschiedlichen Bildungswege bis Klasse 10 nicht direkt in die Einführungsphase eintreten können, haben mit dem Besuch der 10G die Möglichkeit, die hierfür erforderlichen Voraussetzungen zu erwerben.

Wie in allen Hermann-Lietz-Schulen steht i. R. des Bildungskonzeptes neben der schulischen Ausbildung die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen im Fokus: Eigene Stärken und Begabungen erkennen, festigen und weiter ausbauen.
Mit einer Einheit aus Bildung und Erziehung, Tradition und Moderne vermitteln die Internatsschulen den Heranwachsenden vor allem eines: Lebenskompetenz. Ganzheitliches Denken, verantwortungsbewusstes Handeln, Selbstvertrauen, geistige Flexibilität und Mut, die Zukunft aktiv zu gestalten, stehen dabei im Blickpunkt.

Neuer Sportplatz im Lietz Internatsdorf Haubinda eingeweiht

Am 13. September 2019 wurde im Lietz Internatsdorf Haubinda der neue Sportplatz mit einer 200-Meter Laufbahn feierlich eröffnet. Schülerinnen und Schüler aller Klassen nahmen an einem Staffellauf teil und weihten damit die neue Sportstätte offiziell ein.

Eine Idee wird geboren
Es beginnt im Sportunterricht mit einer Leistungskontrolle im 100-Meter-Lauf. Die Bahn ist vorbereitet. Für 100 Meter fehlt ein kleines Stück und auch sonst ist sie nicht mehr im besten Zustand. Eine Schülerin nach der anderen geht an den Start. Alles scheint wie immer zu laufen. Doch Josefine tritt auf einen losen Stein in der Bahn, knickt um und stürzt. Zum Glück keine ernsten Verletzungen. Aber Josefine fragt sich, wie kann es sein, dass eine Schule mit einer modernen Turnhalle und einem schönen Allwetterplatz so eine schlechte 100-Meter-Bahn hat? Also eine neue Bahn muss her! Eine Idee ist geboren und schnell lassen sich Schulleiter und Schüler von ihr begeistern.

Planung und Bau
Die Schüler machen Vorschläge, wo die neue Bahn errichtet werden soll und was sie für eine Ausstattung bekommt. Wenn man schon eine neue Laufbahn baut, könnte man doch gleich den gesamten Sportplatz modernisieren. Vom Architekten kommen die ersten Planungsentwürfe. Der Stiftungsvorstand muss überzeugt und Sponsoren gewonnen werden. Dann kann der Bau beginnen.

Einweihung
Wie weiht man einen Sportplatz ein? Mit einem Sportfest? Mit einem Festakt? Nein, mit einem Lauf, denn ein Lauf war ja schließlich der Auslöser für den Bau! Der Landrat ist gekommen, der Stiftungsvorstandsvorsitzende, Vertreter vom Kreissportbund, viele Eltern und Sponsoren. Die Schulgemeinde versammelt sich auf dem Sportplatz und stellt fest, wie schön inzwischen der Rasen gewachsen ist – das macht Lust, gleich mit dem Sportunterricht zu beginnen. Ein Staffellauf von Schülern der Klassen 1 bis 13 nimmt den Platz offiziell in Betrieb.

Im Anschluss an den Staffellauf gab es dann doch eine kleine Einweihungsfeier, auf der die Gäste über Digitalisierung, Sport und Schulentwicklung diskutierten. Auch Josefine war dabei und konnte mit eigenen Augen sehen, was aus ihrer Idee inzwischen geworden ist.

Text & Foto: Ricardo Fischer

In den Sommerferien ist in Haubinda immer viel los

Im Lietz Internatsdorf Haubinda kommt auch in den Sommerferien keine Langeweile auf. Neben Renovierungsarbeiten fanden die Sommerschule, Ferienspiele, Schnuppertage oder kurzweilige Ausflüge statt.

In dieser Woche beginnt im Internatsdorf Haubinda die Vorbereitungsphase der Pädagogen und technischen Mitarbeiter auf das neue Schuljahr, das am 18. August mit der Anreise der Internatsschüler startet. Doch auch während der Sommerferien – auch unterrichtsfreie Zeit genannt – wurde gearbeitet, war die Einrichtung belebt: Neben Renovierungsarbeiten standen Schnupperkurs für Interessenten, Ferienspiele und Sommerschule auf dem Programm, organisiert von Internatsleiterin Katharine Schlegel und den pädagogischen Mitarbeitern.

,,Wir haben derzeit 12 Kinder von 12 bis 15 Jahren bei uns – sieben davon sind schon Schüler bei uns, die anderen fünf Schüler schnuppern erst einmal ins Internatsleben, zeigen dabei großes Interesse. Ab Montag kommen dann noch vier weitere Interessenten, die natürlich im Internat schlafen, damit sie alles genau kennen lernen können , war die Halbzeitbilanz der Organisatorin.

Am Vormittag fanden jeweils zwei Unterrichtsblöcke in Mathematik und Deutsch statt, jeweils in zwei Altersgruppen (Klasse 4 und 5 sowie Klasse 6 bis 8). Am Nachmittag, nach dem gemeinsamen Mittagessen, waren täglich wechselnde Aktivitäten und Ausflüge im Angebot: Besuch des Fränkisches Freilandmuseum Fladungen, Besuch des ökologischen Garten- und Freizeitparks Ega in Erfurt, Wanderung nach Westhausen, handwerkliche Traditionen wie Filzen, Körbe flechten, Weben, Brot und Kuchen backen sowie die Herstellung von Käse und Joghurt.

Und am Wochenende gab es Unternehmungen. So führte der Weg am Samstag zunächst in die Teufelshöhle nach Pottenstein und anschließend zur Sommerrodelbahn Pottenstein. Tags darauf ging es dann noch ins Märchenfreibad nach Neustadt bei Coburg. ,,Abends gab es zudem ein Sportangebot für die Kinder, doch waren die schon manchmal froh, wenn sie einfach nur „“chillen““ durften“, zieht Katharina Schlegel abschließend eine positive Bilanz der Schnuppertage im Internatsdorf Haubinda.

Text und Fotos: Volker Kilgus

Steinmühle – Schule und Internat: Sport und Ernährung haben großen Stellenwert

Welchen großen Stellenwert Bewegung und Ernährung in der Steinmühle haben, zeigen die bunten Aktivtäten der vergangenen Wochen. So standen beim zweiten Gesundheitsprojekttag der Steinmühle vielfältige Projekte rund um Ernährung, Bewegung, Umwelt auf dem Plan. Angeboten wurden zum Beispiel Jumping-Fitness, Honig-Tasting, ,,Insekten essen, ,,Achtsamkeit für Anfänger“, ,,Selbstverteidigung“ oder aktuelle Themen wie ,,Spiel und Spaß ohne Smartphone“ und ,,Zero Waste Food“. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihren favorisierten Workshop auswählen und sich damit einen ganzen Vormittag lang ihrem Lieblingsthema widmen.

Platz 2 im Rudern-Landesentscheid und unter den Top 10 beim Triathlon

Und auch bei verschiedenen Sport-Wettbewerben war die Steinmühle wieder sehr präsent. Bei ,,Jugend trainiert für Olympia“ im Rudern wurden Anton und Justus Steinmetz im Landesentscheid Zweite im Leichten Doppelzweier. Der erstmals zusammen gestartete Mädchenvierer mit Steuerfrau erkämpfte sich auf Anhieb Platz 5 von 15 und der Mädchen-Doppelzweier kam nach einem knappen Rennen auf Platz 3. Beim Triathlon gab es für die Nachwuchs-Athleten und -Athletinnen der Steinmühle eine Top-10-Platzierung im Landesentscheid Triathlon (Wettkampfklasse III) in Fulda. Der Rang ist umso bemerkenswerter, als in dieser Sportart erstmals eine Mannschaft von der Steinmühle bei ,,Jugend trainiert für Olympia“ antrat.

Private Schulen Krüger: Abschlussfeier der Höheren Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung

Am vergangenen Freitag verabschiedeten die Privaten Schulen Krüger aus Lotte-Wersen die Schülerinnen und Schüler der zwei Oberstufen-Klassen der Höheren Handelsschule mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife in die weite Welt. Das Fest fand, wie gewohnt, im Kaffeehaus Osterhaus in Osnabrück statt, wo die Glücklichen mit ihren Eltern und Lehrern den langersehnten Erfolg gefeiert haben.

Damit ist nun die Schule zu Ende, aber nicht das Lernen an sich, denn der Lernprozess geht nahtlos weiter, sei es im Studium, in einer Ausbildung oder bei den weiterführenden Qualifikationen im beruflichen Werdegang – lernen, lernen und weiterlernen… Daher stellte nach einer kurzen Begrüßung der Gäste durch Schulleiter André Soßna der Vorsitzende der Friedrich Krüger Stiftung, Peter Krüger, zukunftsbezogen den Vergleich zum Kochen her. Es ist die Grundkenntnis der Rezepte und der einzelnen Gewürze, die eine Schulbildung zu vermitteln vermag, aber der Prozess des selbstständigen Kochens, die konkrete Wahl des Gerichts und das feine Abschmecken dauert das ganze Leben lang und fängt jetzt erst an. Am Ende seiner Festrede galt sein besonderer Dank Wolfgang Lampe, der letztmalig die Abschlussfeier als Klassenlehrer mitgestaltete.

Auch die Eltern gratulierten den frischgebackenen Absolventen, in dem sie rückblickend die Zeit ihrer Kinder an den Privaten Schulen Krüger und am Internat als prägend und richtungsweisend würdigten. Die Kinder haben nicht nur fachbezogenes Wissen vermittelt erhalten, sondern wurden bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit durch die Lehrkräfte und Betreuer begleitet und gefördert.

Ein besonderer Dank wurde von der Mutter eines Internatsschülers ausgesprochen. Für ihren Sohn waren Schule und Internat in insgesamt fünf Jahren zu einem zweiten Zuhause geworden, in dem man alle Tiefen und Höhen gemeinsam durchlebt hat. Nach dem Abschluss der Hauptschule und dem erfolgreichen Besuch der Berufsfachschule hielt auch ihr Sohn nun stolz das Abschlusszeugnis der Höheren Handelsschule in seinen Händen.

Nach weiteren Grußworten des Internatsleiters Jörn Litsche-Niekamp und der Ab-schlussschüler Theresa Triebe und Leon Scheifel erhielten die Schülerinnen und Schüler ihre Abschlusszeugnisse aus den Händen von Klassenlehrerin Sabine Plogsties und Klassenlehrer Wolfgang Lampe.

Abiturfeier auf Schloss Bieberstein – Es war eine rauschende Ballnacht

Wie es begonnen hat, so endet es auch: Mit einem Gottesdienst! Die dankbaren AbiturientInnen feierten am Ende der Prüfungswoche zunächst einen selbst gestalteten Gottesdienst.

Zu Beginn des Festaktes marschierten die AbiturientInnen zu einer selbst ausgesuchten Musik und mit viel Applaus durch den Mittelgang zu ihrem Platz. Dann erfolgten die Übergabe der Zeugnisse und anschließend die Würdigung der Einzelpersonen durch die Familieneltern. Es schlossen sich die Grußworte der Elternschaft, der Altbürger, Hohenwehrdas und der Schülersprecher an, bevor Preise in verschiedenen Kategorien vergeben wurden: Das beste Zeugnis erreichte Keyu L. mit der Gesamtnote 1,4. Der Andreesenpreis ging ebenso wie der Sportpreis an Xjuscha A., der Sozialpreis an Lara K. Den Schmetterlingspreis erhielt Melissa S. Für ihre Leistungen in Chemie wurde Ning Q. geehrt während Jonas S. für seine Gildenarbeit ausgezeichnet wurde. Den Mathematikpreis teilten sich Keyu L. und Melissa S.

Die musikalische Begleitung lag wieder in den bewährten Händen von Jaqueline Frühinsfeld und Tony Osanah, die mit mehreren Schülerinnen Stücke aus aller Welt bis hin zu einer Darbietung auf der chinesischen Zither zu Gehör brachten.

Das anschließende Galadiner in der festlich dekorierten Sporthalle zog sich bis in den späten Abend bevor die Festgemeinde das diesjährige Abitur im Schopp mit einer zünftigen Fete ausklingen ließ.

Private Schulen Krüger verabschieden Abiturienten

Insgesamt 30 Schülerinnen und Schülern konnten die Privaten Schulen Krüger laut Pressemitteilung vergangene Woche zum Abitur gratulieren.

Schulleiter André Soßna ergriff zuerst das Wort um zu gratulieren und auch den zum Teil etwas steinigen Weg zum Abitur zu resümieren. Schnell übergab er das Mikrofon an Herrn Krüger, der es sich nicht nehmen ließ, ein paar Worte an den letzten Jahrgang zu richten, den er vor drei Jahren noch als Schulleiter an den Wirtschaftsschulen begrüßen durfte. In seiner Rede verglich er die Möglichkeiten der Zeit, in der er selbst sein Abitur ablegte, mit der Gegenwart. Die Chancen, die z. B. die Sozialen Medien der heutigen Jugend bieten, habe sich damals niemand vorstellen können und auch die neue Generation müsse sich wohl in ihrem Leben auf einige faszinierende Veränderungen einstellen. Herr Litsche, der Leiter des Internats, trat danach mit einer kleinen Umzugskiste auf die Bühne und thematisierte die nahe Zukunft der jungen Leute.

Für die Hauptpersonen des Abends sprachen Emily Mordovski und Luca Dewert. Sie blickten auf ereignisreiche drei Jahre zurück, drückten den chinesischen Mitschülern ihren Respekt aus, erinnerten an ehemalige Mitschüler, die sich für einen anderen Weg entschieden hatten und sprachen Lehrkräften und Eltern ihren Dank aus. Auch kleine Anekdoten aus der Schulzeit durften nicht fehlen. Ihre Rede machte deutlich, dass sie sich in der Schule gut aufgehoben fühlten. Dies machten sie im weiteren Verlauf des Abends auch durch ihre Geschenke an das Lehrerkollegium deutlich. Dem Dank an die Schule und insbesondere die Lehrerinnen und Lehrer schloss sich dann auch Herr Tisson als Elternvertreter an.

Als Jahrgangsbeste wurden Avid Radmard (1,3), Lucas Bergmann (1,3) und Meike Düsing (1,6) bei der Vergabe der Zeugnisse besonders hervorgehoben, bevor das Abitur noch bis tief in die Nacht gemeinsam gefeiert wurde.

Steinmühle – Schule & Internat: Spanisch-Diplom erfolgreich eingeführt

Schülerinnen und Schüler der Steinmühle können nun auch das Spanisch-Diplom DELE erwerben. Die ersten drei Schülerinnen haben die Prüfung erfolgreich absolviert und das offizielle Diplom DELE A.2 erhalten.

Die ersten drei Schülerinnen der Steinmühle haben an der Prüfung des Instituto Cervantes für die Erwerbung des Spanisch-Diploms DELE teilgenommen. DELE steht für Diploma de Español como Lengua Extranjera. Die guten Leistungen der drei Schülerinnen haben zu beachtenswerten Ergebnissen geführt. Alle drei haben das offizielle Diplom DELE A.2 erhalten.

Wir gratulieren ihnen ganz herzlich und ermutigen andere Schülerinnen und Schüler, es ebenfalls zu versuchen“, so die Spanisch-Lehrerinnen María Ramos und Mar Montenegro. „Die Steinmühle ist eine internationale Schule und wir freuen uns darauf, die Schülerinnen und Schüler auf die Welt und insbesondere auf die Anforderungen der Europäischen Union zu vorbereiten.“

Die Prüfung zum Diplom DELE A2 besteht aus verschiedenen Examina, die in zwei Gruppen unterteilt werden: Zum einen Lese- und Schreibkompetenzen, zum anderen mündliche Sprachkompetenz inclusive Hörverstehen.

70 Jahre Internat Schloss Varenholz – Jubiläumsfest am 30. Juni 2019

Das Internat Schloss Varenholz feiert im Juni diesen Jahres ein rundes Jubiläum. Genau 70 Jahre liegt es dann zurück, dass die Pädagogin und Erzieherin Elisabeth Engels auf Schloss Varenholz den Grundstein für die heutige Jugendhilfeeinrichtung mit Internat gelegt hat.

Anlässlich dieses runden Geburtstages veranstaltet Schloss Varenholz am 30. Juni von 11.00 bis 17.00 Uhr ein großes Jubiläumsfest, zu dem auch die interessierte Öffentlichkeit sehr herzlich eingeladen ist. Eingebunden in ein buntes Rahmenprogramm bietet das Fest den Gästen die Gelegenheit, die Einrichtung Schloss Varenholz in ungezwungener Atmosphäre kennen zu lernen und mit der Familie einen unterhaltsamen und entspannten Sonntagnachmittag zu verbringen.

Während der Singer-Songwriter Isaak Guderian für den guten Ton auf dem Jubiläumsfest sorgt, können sich die Kinder und Jugendlichen bei zahlreichen kostenlosen Aktions- und Mitmachangeboten nach Herzenslust austoben. Zu den Highlights zählen dabei unter anderem ein Bungee-Run, eine Schleuderball-Arena, ein XXL Fußballdart, Bogenschießen sowie Turm- bzw. Kistenklettern. Während die Schlossküche neben Getränken Gelegenheit zu einem kräftigen Imbiss bietet, werden selbstverständlich auch Führungen durch die Räumlichkeiten der Einrichtung angeboten.

Geschichte des Internates Schloss Varenholz
Den Grundstein für das Internat Schloss Varenholz legte Elisabeth Engels, 1892 in Schiltigheim/Elsass geboren, die nach ihrer pädagogischen Ausbildung zunächst als Lehrerin und Erzieherin tätig war. Nachdem sie bereits 1933 die erste Heimschule für Mädchen in Bad Godesberg gegründet hatte, drängte es sie, nach dem Krieg wieder aktiv an der Bildung und Erziehung junger Menschen arbeiten zu können. 1949 ließ sie sich deshalb als Untermieterin der Filmgesellschaft UFA im Schloss Varenholz nieder, um dort ein Studienheim für Mädchen zu betreiben, die infolge der Nachkriegsnöte keine ausreichende und abschließende Schulbildung erhalten hatten. Aus diesen Anfängen entwickelte sich schließlich neben dem Internat eine weder konfessionell noch ideologisch geprägte private Realschule für Jungen und Mädchen, die im Oktober 1951 die Anerkennung als staatliche Ersatzschule erhielt.

Nachdem das Internat seit dieser Zeit ausschließlich Privatzahlern vorbehalten war, hielt mit der Übernahme der Einrichtung durch den Diplompädagogen W. Ulrich Blauschek im Jahr 1994 auch der Bereich der Kinder- und Jugendhilfe Einzug in das Schloss Varenholz. Während sich das Privatschulinternat in den darauf folgenden Jahren im Rahmen der privat finanzierten Internatsunterbringung von Kindern und Jugendlichen bundesweit einen Namen machen konnte, gewann auch der Jugendhilfesektor unter dem Namen Grabbe-Internat Schloss Varenholz weiter an Profil. Die über die Jahre immer intensiver werdende pädagogische Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen führte schließlich im September 2013 zur Fusion von Privatschulinternat und Grabbe-Internat zur heutigen Jugendhilfeeinrichtung mit Internat Schloss Varenholz.

Mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 nahm auf Schloss Varenholz zudem die neue private Sekundarschule in Ganztagsform den Schulbetrieb auf, wohingegen die 1951 gegründete private Realschule im Jahr 2017 ausgelaufen ist.
Im Mai 2014 verstirbt nach langer schwerer Krankheit W. Ulrich Blauschek, der langjährige Träger von Schule und Internat, im Alter von 68 Jahren. Seitdem wird die Einrichtung, die mittlerweile vorrangig im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe tätig ist, von seinen Söhnen Thomas Blauschek und Frederic Blauschek als geschäftsführende Gesellschafter geleitet.

Schloss Varenholz heute – Kurzportrait
Das Internat Schloss Varenholz befindet sich neben der Privaten Sekundarschule Schloss Varenholz auf dem Gelände des Schlosses Varenholz im lippischen Kalletal/NRW. Als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe kann eine Aufnahme in das Internat über öffentliche Kostenträger erfolgen, aber auch privat finanziert werden. Bedingt durch die hohe Betreuungsdichte wie auch durch den ausschließlichen Einsatz von pädagogischen Fachkräften in den Wohn- und Internatsgruppen finden Kinder und Jugendliche auf Schloss Varenholz einen pädagogisch gestalteten Lern- und Entwicklungsraum vor, der in Schule und Internat von zuverlässigen und stabilen Bindungen und intensiver Beziehungsarbeit geprägt ist. Alle Kinder und Jugendlichen auf Schloss Varenholz besuchen die Private Sekundarschule Schloss Varenholz. In der staatlich genehmigten Ersatzschule in Ganztagsform können mit Hilfe eines passgenauen schul- und erziehungspädagogischen Konzeptes besonders Schülerinnen und Schüler mit ADHS, Autismus, Teilleistungsschwächen, Schulabstinenz sowie sonstigen Lern- und Leistungsdefiziten intensiv unterstützt und gefördert werden. Von diesem Konzept profitieren auch Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die je nach Eignung ebenfalls in die Schule des Gemeinsamen Lernens aufgenommen werden können.

Verantwortlich für den Inhalt: Josef Drüke

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