Internat Krüger
Kurpfalz Internat
Schloss Torgelow

Freude in der Vorweihnachtszeit

Was schenkt man einem zehn bis 14 Jahre alten Jungen? Und worüber freut sich ein gleichaltriges Mädchen? Die nächste Hürde: Wie verpacke ich das Paket, damit der Zoll es problemlos öffnen kann und nichts vom Inhalt verloren geht? Alle Fragen wurden beantwortet. Die Päckchen aus Hohenwehrda sind unterwegs und ein Teil der Aktion ,,Weihnachten im Schuhkarton.

Wenn es die Pandemie zulässt, werden die zwei gut gefüllten Schuhkartons, eingepackt in Papier mit weihnachtlichen Motiven, bedürftige Kinder in wenigen Tagen erreichen. Freiwillige Helfer transportieren die Geschenke von Schülerinnen des Lietz Internats Hohenwehrda und hunderte andere Spenden in die Empfängerländer Weissrussland, Litauen, Lettland, Montenegro, Polen, Nordmazedonien, Republik Moldau, Rumänien, Bulgarien, die Slowakei und Kroatien.

,,Seit neun Jahren beteiligen wir uns an dieser Aktion. Wir freuen uns sehr, dass wir anderen Kindern mit unserem Beitrag in der Vorweihnachtszeit eine Freude bereiten können“, sagt Christina Arndt, die mit ihrer Mädchen-Internatsfamilie die Päckchen packte. Drin sind: Mäppchen, Füller, Tintenpatronen, Tintenkiller, Hefte, Schokonikoläuse, Zuckerstangen, Zahnbürsten und Zahnpasta, Duschgel, Zauberwürfel, Gesellschaftsspiele für das Mädchen Haargummis und Bürste, für den Jungen Haargel und Deo.

,,Für die Empfänger schrieben die Mädchen noch Karten mit persönlichen Weihnachtsgrüßen.“ Um die kleinen Geschenke zu kaufen, spendeten die Mädchen der Internatsfamilie des Gartenhauses einen Teil ihres Familiengeldes. ,,Dafür fiel der Familienabend etwas sparsamer aus als sonst“, sagte Christina Arndt.

Weihnachten im Schuhkarton gibt es seit 1996 im deutschsprachigen Raum und ist konfessionell nicht gebunden. Weltweit sind seit 1993 in 160 Ländern zusammen 157 Millionen Geschenkboxen an Kinder verteilt worden.

Text: Christina Arndt / Martin Batzel
Fotos: Christina Arndt

Steinmühle in Marburg: von Sport über Upcycling und Handlettering bis hin zu Steuererklärung

Die Balance zwischen Arbeitspensum und Freizeitprogramm ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Schüler:innen. Deshalb achtet das Internat Steinmühle auf gute und ausgewogene freizeitpädagogische Angebote. Dies trotz der aktuellen Herausforderungen auch für das Winterhalbjahr zu gewährleisten, das hatte sich das pädagogische Team vorgenommen. Und mit Bravour geschafft: Herausgekommen ist ein abwechslungsreiches und attraktives Programm, das die Sicherheitsaspekte berücksichtigt und gleichzeitig viel Raum lässt für das Erfahren von Selbstwirksamkeit und für Wachstum.

Im Vorfeld hatten Pädagog:innen ihre Vorstellungen und Möglichkeiten mit den Bedürfnissen der Schüler:innen abgeglichen. So gibt es Klassiker wie Badminton und, Jumping Fitness, Kreatives wie digitales Zeichnen oder Handlettering, aber auch jahreszeitengerechte Aktionen wie Laternenbasteln, geführte Herbstspaziergänge oder Lerncafés. .Auspowern für Jede:n“ ist neu dabei und auch das Erlernen von Standardtänzen (corona-gerecht und mit einem professionellen Tanzlehrer) gehört seit diesem Jahr zum Angebot.
Vorwiegend an Wochenenden haben Schüler*innen zudem die Möglichkeit, mit organisatorischer Unterstützung durch Pädagog:innen sich selbst in einem sicheren Rahmen zu erproben und eigene Angebote zu kreieren. Ein schönes Beispiel bildet die Idee einer Schülerin, alte Shirts neu zu verwerten, ,,Upcycling“ genannt.

Darüber hinaus wurden ,,Skills fürs Leben“ aufgenommen. Hier sollen Antworten auf solche Fragen vermittelt werden, die sich nach Ende der Schullaufbahn stellen: Wie bewerbe ich mich an einer Uni? Was ist eine Steuererklärung und wie mache ich sie? Wie schließe ich eine Versicherung ab und welche Versicherungen brauche ich? Ziel sei, die jungen Menschen fit zu machen für die Zukunft, über die Zeit an der Steinmühle hinaus. Im wahrsten Sinne des Wortes ,,Lernen fürs Leben“!

Hermann-Lietz-Schule Haubinda wird im Wettbewerb „IdeenMachenSchule“ erneut zum Leuchtturm ausgezeichnet

Thüringens Schulen haben Ideen und stecken voller Tatendrang. Insgesamt 87 Projekteerreichten TEAG Thüringer Energie AG im Rahmen des ausgeschriebenen Projektwettbewerbes ,IdeenMachenSchule‘ im zweiten Bewerbungszeitraum des Wettbewerbsjahres 2019/2020. Darunter 9 Projekte, die der Energiedienstleister aufgrund ihrer hohen Nachhaltigkeit und Vorbildwirkung zu Leuchttürmen ernennt und mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro würdigt. Über diesen Erfolg freuen kann sich im Landkreis Hildburghausen erneut die Hermann-Lietz-Schule in Haubinda.

Zum wiederholten Mal begeistert die engagierte Schule im Projektwettbewerb ,IdeenMachenSchule‘ mit einer nachhaltigen Idee, die Kinder zu kreativem und reflektiertem Handeln anleitet: Im Wettbewerbsjahr 2018/2019 unterstützte TEAG Thüringer Energie AG die Schule mit 1.000 Euro für die Ausstattung ihrer Holzwerkstatt. An diesen Erfolg schließt die Schule mit ihrem Bilderbuchprojekt ,,Ich setz‘ mir deine Brille auf nun an: Im Rahmen eines Kooperationsprojektes der Hermann-Lietz-Schule mit dem Kalkuttahilfe e.V. malen Grundschüler*innen aus Haubinda und Kalkutta gemeinsam auf einer Doppelseite ihren jeweiligen Alltag.

Aus den Zeichnungen zu Themen, die die Kinder selbst festlegen, wird ein zweisprachiges Bilderbuch in Hindi und Deutsch entstehen, das den Kindern an beiden Orten ermöglicht, ,,die Welt mit den Augen des jeweils Anderen zu sehen“. Die Bücher sollen einer Schule in Kalkutta kostenlos zur Verfügung gestellt werden und mit einer Spende von Schulmaterial und Brillen nach Indien auf die Reise gehen.

Dank der finanziellen Unterstützung der TEAG in Höhe von 1.000 Euro kann die Schule 100 Exemplare drucken und an die Schule in Kalkutta übersenden.

Näher vorgestellt wurde das Projekt bei der feierlichen Auszeichnung der Schule zum Leuchtturm am Montag, den 12. Oktober 2020, in der Aula der Schule. Mit Musik – unter Leitung von Ute Gehring, Musiklehrerin der Hermann-Lietz-Schule – mit einem Vortrag zu den Anfängen der Kooperation zwischen der Schule mit dem Kalkutta e.V. – gehalten von Uta Sill, ehemalige Leiterin der Grundschule ,,Hermann Lietz“ – sowie mit einer anschaulichen Vorstellung des Bilderbuchprojektes von Susanne Plaumann, Umweltpädagogin an der Hermann-Lietz-Schule und Projektinitiatorin – führte die Schule durch eine vielgestaltige und informative Auszeichnungsveranstaltung.

Persönliche Glückwünsche sowie einen Pokal, eine Urkunde und Gewinner-T-Shirts überbrachte der Schule dabei Roy Hildebrandt, Projektleiter ,IdeenMachenSchule‘ bei TEAG. ,,Mit dem Projekt gelingt der Schule ein Blick über den Tellerrand. Die Kinder werden motiviert und auf kreative Weise dazu angeleitet, sich einerseits mit fremden Kulturen zu beschäftigen und im Vergleich dazu auch die eigene – unsere Kultur zu reflektieren, in der so vieles für selbstverständlich genommen wird. Das Projekt sensibilisiert für diese ,,Selbstverständlichkeiten“ und vermittelt neben der Bewusstmachung, vor allem auch eine Wertschätzung von den Gegebenheiten – den Rechten, Freiheiten und Möglichkeiten – im eigenen Alltag“, begründet Roy Hildebrandt die Prämierung des Projektes. Mit Worten des Dankes für die finanzielle Unterstützung der TEAG, sicherte Burkhard Werner, Internats- und Schulleiter der Hermann-Lietz-Schule, Roy Hildebrandt ein Exemplar des besonderen Bilderbuches zu.

Herzlich gratulierten zum Wettbewerbserfolg auch Christopher Other, Bürgermeister der Stadt Heldburg und ehrenamtlicher Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Heldburger Unterland, sowie Ulf Neundorf, Bürgermeister der Gemeinde Westhausen.

Internat Steinmühle: Geschichten, die Mut machen

Über Conny und Nicklas und wie sie das Abitur schafften.

Manchmal sind es die kleinen Geschichten, die berühren und inspirieren. Anke Muszynski kannetliche solcher kleinen Geschichten erzählen. Sie ist Internatsleiterin an der Steinmühle in Marburg,mit viel Herz, einer großen Liebe zu ihren Schülerinnen und Schülern und der nötigen Strenge.Klarheit, Wohlwollen, Verlässlichkeit, Vertrauen seien die Basis des Miteinanders an der Steinmühle,sagt sie. ,,Es ist eine Gemeinschaft, die trägt.

Wie diese Gemeinschaft gleichermaßen fördert und fordert, zeigen die Geschichten von Conny undNicklas. Die beiden Schüler könnten unterschiedlicher kaum sein: der eine fleißig, zielstrebig und sehrfokussiert auf gute Leistung, um Medizin studieren zu können. Der andere freiheitsliebend, noch sichselbst suchend, an anderen Schulen gescheitert. Wir möchten von ihnen erzählen, um anderen Mutzu machen, ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen. Denn: ,,Hätten wir gewusst, wie gut das Internatunserem Sohn tut, wären wir diesen Weg schon früher gegangen“, sagt die Mutter von Nicklas, demFreiheitsliebenden.

Conny …

… stammt aus Süd-Korea und ist 12, als er an die Steinmühle kommt. Seine Sprachkenntnisse sindgering, aber die Wohngemeinschaft und das Fußballspielen helfen ihm, sich einzuleben. Erüberspringt eine Klasse, weil er altersmäßig mit den anderen gleichauf sein möchte. Zu Beginn derOberstufe beschließt er, später Medizin zu studieren. Er weiß, er braucht dafür einen sehr gutenSchnitt. Eine Herausforderung. Aber Conny ist fleißig. Nein: ,,Sehr, sehr fleißig“, beschreibt er sich.,,Und sehr zielstrebig.“ Was ihm geholfen habe? ,,An der Steinmühle herrscht eine guteLernatmosphäre. Die Oberstufler wohnen alle in einem Haus, da zieht man sich gegenseitig mit.“Gesprächspartner:innen, um Themen der nächsten Klausur zu diskutieren, ,,sind nur eine Zimmertürentfernt“. Im Lernbüro des Internats kann er konzentriert arbeiten, sich auf Prüfungen vorbereiten,die Präsentation fürs Mündliche üben. Letztere absolviert er souverän, jubelt, als er 15 Punkte erhält.Denn da steht fest: Er hat tatsächlich die 1,1 geschafft.

Nicklas’…

Geschichte beginnt mit einem Scheitern. Als er zur Steinmühle findet, hat er schwierige Jahre hintersich. Er ist Einzelkind aus einer wohlbehütenden Familie, hatte einen guten Start auf dem heimischenGymnasium. Dann lässt die Leistung nach. Zu groß die Ablenkung durch die Clique, zu stark derFreiheitsdrang. Auf eigenen Wunsch wechselt er an kleines Internat. Die Familie hofft auf mehrOrdnung und Kontrolle. Die ist da, es wird Nicklas aber zu eng. Er missachtet Regeln – und fliegt. Eineharte Nuss, es fühlt sich nach Scheitern nach. Wer sollte ihm jetzt noch wieder eine Chance geben?

Die Steinmühle tut es. Und Nicklas will es schaffen. Trotzdem ist es nicht leicht. Wieder ein neuesUmfeld, wieder neue Menschen. Die Eltern werden regelmäßig informiert, aber gebeten, sichzurückzuhalten. Nicht einfach, sagt seine Mutter später, aber sie habe es strikt befolgt, an denHeimfahrt-Wochenenden bleiben Schule und Lernen außen vor. Stattdessen unternehmen die Elternund Nicklas viel, reden, lachen. ,,Endlich konnten wir wieder Familie sein!“Nicklas lebt sich ein. Das pädagogische Team lässt ihm Raum und achtet gleichzeitig auf dasEinhalten von Regeln, schafft so ein gutes Gleichgewicht für ihn. Im Lernbüro kann er in Ruhe seineLernblöcke absolvieren. Das Mitmachen sei nahezu zwangsläufig gegeben, so Nicklas, ,,weil allebeschäftigt sind. Wenn alle lernen, ist klar, man sollte das wohl ebenfalls tun.“ So ist es auch beiNicklas. Und so schafft er sein Abitur. Seine Mutter ist überzeugt, ,,dass es für jedes Kind ein Internat gibt, an dem es seinen Schulabschluss erfolgreich absolvieren kann. Wie unser Nicklas.“ Deshalbhabe er nun sein Abitur. Dafür seien sie dankbar. Und sehr, sehr stolz auf ihren Sohn.

Die ausführlichen Geschichten finden Sie unter https://steinmuehle.de/internat/kennenlernen/geschichten-die-mut-machen/

Zinzendorfschulen treiben Schulentwicklung voran

Kommunikation ist eines der Themen, die beim Qualitätsmanagement genau unter die Lupe genommen werden.
Foto: Zinzendorfschulen

Mit Unterstützung eines Expertenteams bauen die Zinzendorfschulen derzeit ein umfassendes Qualitätsmanagement auf. ,,Wir wollen konstruktiv und strukturiert an der Schulentwicklung weiterarbeiten, so Schulleiterin Beate Biederbeck. Dazu gehöre auch, bestehende, wertvolle Projekte beizubehalten.

Die Psychologin Melanie Pomper und der Sportwissenschaftler Michael Zeile von der Tübinger Beraterfirma MTO leiten das Projekt und werden es über die nächsten zwei Jahre begleiten.Melanie Pomper erläuterte, was im Bildungsbereich unter Qualitätsmanagement zu verstehen sei: ,,Unter anderem sollen Prozesse dokumentiert werden, so dass neue Mitarbeitende jederzeit nachlesen können, wie zum Beispiel Klassenfahrten oder Elternabenden organisiert.“

Der Grundstein dafür wurde in der letzten Ferienwoche bei den Pädagogischen Tagen gelegt. Zwei Tage lang arbeiteten Lehrer, Erzieher und auch nichtpädagogische Mitarbeitende in Workshops an Bestandsaufnahmen und Zielsetzungen.

Am ersten Tag ging es um eine Statusanalyse in den Bereichen Organisation, Kommunikation, Evaluation, Fortbildung, Prävention, Gesundheit, Schultradition, Individuelle Förderung und Digitalisierung.Im Anschluss wurden erwünschte Ziele formuliert und entsprechende förderliche und hemmende Kräfte analysiert. ,,Wir sind sehr beeindruckt von dem Elan, mit dem Sie in den Workshops gearbeitet haben“, sagte Projektleiter Michael Zeiler.

Zusatz-Info:
Die Zinzendorfschulen in Königsfeld, eine der größten Privatschulen mit Internat in Baden-Württemberg, sind in ihrem Charakter ebenso ungewöhnlich wie in ihrem Bildungsangebot. Das Netz allgemeinbildender und beruflicher Abschlüsse ist weit gespannt von der Fachschulreife/mittleren Reife bis zur allgemeinen Hochschulreife. Sie werden von praxisnahen Berufsausbildungen in sozialpädagogischen Berufsfeldern abgerundet. Schülerinnen und Schüler – ob Externe oder in den Internaten – genießen die Atmosphäre der Geborgenheit in einem Schulwerk mit seiner mehr als 200-jährigen Geschichte und besonderen pädagogischen Grundsätzen.

Schlau gemacht

Bis zur Einschulung war Vivienne (alle Namen im Text sind von der Redaktion geändert) ein glückliches Kind. Gemeinsam mit ihren Eltern lebte sie im Osten Deutschlands und machte ihrer Familie viel Freude. Wissbegierig ging sie durch ihre frühe Kindheit. Niemand ahnte zu dem Zeitpunkt, dass Vivienne hochbegabt ist.

Ihr Intelligenzquotient wurde erst viel später auf 154 getestet. Zum Vergleich: Ein Durchschnitts-IQ liegt zwischen 105 und 107, Albert Einstein hatte einen IQ von 160.

,,Schon früh konnte meine Tochter bis 1000 zählen, konnte alle Farben benennen und stellte mir unzählige Fragen, erinnert sich Eva, die Mutter der heute 22-Jährigen. Da Vivienne ihr erstes Kind war, machte sie sich darüber keine Gedanken. Erst bei einer U-Untersuchung, Vivienne war zu dem Zeitpunkt etwa zweieinhalb Jahre alt, machte die Kinderärztin die junge Mutter auf die Besonderheit ihres Kindes aufmerksam. ,,Hier müssen wir besonders aufpassen, die Kleine ist viel zu weit für ihr Alter“, habe man gesagt, Eva jedoch mit dieser Information alleingelassen. ,,Aber auch da hab ich mir noch keine Sorgen gemacht“, erinnert sie sich.

Der Stress begann erst mit der Schule. Lange habe die damals Sechsjährige auf ihre Einschulung hingefiebert, doch die Freude am Unterricht hielt nicht lange an. ,,Schon nach den ersten Wochen kam meine Tochter völlig gelangweilt nach Hause“, erzählt Eva. Der Schulstoff forderte das kleine Mädchen nicht, und Aufgaben, die Eva zu Hause zusätzlich zu den erteilten Hausaufgaben aus eigenem Antrieb löste, seien in der Schule mit schlechten Bewertungen abgestraft worden.

Vivienne ist hochbegabt

,,Gespräche mit den Lehrern und der Schulleitung erwiesen sich als zwecklos. Keiner wollte sich auf unsere Tochter einlassen“, sagt die Mutter. Mitte des zweiten Schuljahres fühlte sich Vivienne bereits so schlecht, dass ein Schulwechsel die erhoffte Lösung bringen sollte. Doch auch dieser Plan ging schief, denn auch die neue Grundschule war dem Kind nicht gewachsen. ,,Von schlechtem Sozialverhalten und mangelnder Konzentration war ständig die Rede“, weiß sie noch heute. Die Sorge um ihre sonst so fröhliche Tochter trieb Eva um. Eine Freundin riet zum Intelligenztest. Und dieser brachte die Erklärung: Hochbegabt.

,,Endlich wussten wir Bescheid“, erzählt Eva weiter. Nach der Grundschule ging es für Vivienne daher auf ein Gymnasium für Hochbegabte. Die Familie hoffte auf bessere Zeiten, wurde jedoch schnell enttäuscht. ,,Die Kinder und Jugendlichen dort haben sich an der Höhe ihrer IQs gemessen“, so Eva und erzählt weiter: ,,Wir haben Viviennes Intelligenzquotienten jedoch nie an die große Glocke gehängt, daher war meine Tochter mit dem Kräftemessen an dieser Eliteschule völlig überfordert, was sich körperlich und seelisch zum Ausdruck brachte.“ Sie sei mit Magenschmerzen und Durchfall losgegangen und in einer Angststörung, unter der die junge Frau heute noch leidet, geendet.

,,Was das Schulsystem aus meiner Tochter gemacht hat, macht mich unglaublich wütend“, sagt Eva. Viele Schulwechsel, auch weit über die Landesgrenzen der Heimat hinaus, folgten. Hilfen und Unterstützung vom Jugendamt konnte die Familie nur mit Anwälten durchsetzen. ,,Es war eine Odyssee, und am Ende stand meine Tochter ohne einen Schulabschluss in Klassenstufe 9 und mit Erfüllung der Schulpflicht da“, sagt die Mutter.

Die Wendung zum Guten, an die eigentlich niemand mehr glaubte, brachte der mittlerweile jugendlichen Vivienne die Berufsberatung beim Arbeitsamt in ihrer Heimatstadt. ,,Wenden Sie sich an das Krüger-Internat in Lotte. Wenn, dann kann man nur noch dort etwas tun“, habe man Vivienne und ihrer Mutter ans Herz gelegt. Wieder eine neue Schule, ein Internat, mehr als neun Stunden mit der Bahn von zu Hause entfernt. Sollte das wirklich die Lösung sein? Und genau das war sie. ,,Meine Tochter ist in Lotte am Krüger-Internat unglaublich einfühlsam aufgenommen worden. Man hat sich auf ihre Hochbegabung und auf ihre Angststörung eingelassen und sie akzeptiert, wie sie als Mensch ist“, so Eva.

Die Wende im Internat

Eine solche Erfahrung habe die Familie während der gesamten Schullaufbahn nicht gemacht. Stets sei Vivienne zu anstrengend, zu auffällig, nicht angepasst genug gewesen. In kleinen Schritten arbeitete die zu dem Zeitpunkt schon junge Frau sich am Krüger-Internat über den Hauptschulabschluss, den erweiterten Realschulabschluss bis hin zum Fachabitur. ,,Eigentlich wollte sie im nächsten Jahr noch ihr Abitur machen, aber spontan hat sie sich nach der 12. Klasse für eine Lehrstelle im Norden Deutschlands entschieden“, erzählt Mutter Eva stolz. Ihre Tochter habe sich durch die Hilfe des Krüger-Internats wieder ins Leben gekämpft, und dafür möchte sie Danke sagen. ,,Ohne dieses Internat hätte meine Tochter es nicht in den Arbeitsmarkt geschafft, wäre vielleicht sogar für immer ein Sozialfall auf Kosten des Staates gewesen. Ich bin für diese Unterstützung so dankbar und möchte auch anderen Eltern, die Ähnliches erleben, Mut machen, sich an das Krüger-Internat zu wenden“, sagt Eva.

Beim Internatsleiter des Krüger-Internates, Jörn Litsche-Niekamp, nachgefragt, erinnert er sich gerne an Vivienne. ,,Skeptisch und voller Ängste kam die junge Frau zu uns. Anfänglich wollte sie gar nicht ins Internat. Aber schon nach kurzer Zeit konnte sie sich öffnen, hat Anschluss gefunden und sich hochgekämpft. Wir sind sehr stolz auf sie“, sagt er. Sein Internat ist darauf ausgerichtet zu helfen, wo Eltern nicht mehr weiter wissen. Klare Strukturen, Unterricht, ein gutes Team, aber auch viel Freizeitaktivitäten seien für die jungen Menschen im Internat eine Chance. ,,Wir versuchen die Probleme unserer Schüler zu verstehen und setzen uns mit ihnen auseinander, um gemeinsam gute Lösungen zu finden“, erklärt er das Leitbild.

E-International 2020/21 findet trotz Corona statt und steht in den Startlöchern!

Die Vorfreude ist bereits groß, denn E-International bietet mit dieser außergewöhnlichen Schule auf Reisen einmalige Auslandserfahrungen inklusive Vermittlung des Schulstoffs per E-Learning. Ehemalige TeilnehmerInnen sind ausnahmslos begeistert.

Andere Länder bereisen, fremde Kulturen kennenlernen, ökologische und wirtschaftliche Zusammenhänge, nicht nur theoretisch in der Schule erlernen, sondern praxisnah erleben; dazu noch ein abwechslungsreiches und attraktives Freizeitangebot. – Wer möchte das nicht? – Diese Erlebnisse sind bereichernd und prägend.

Aufgrund Covid-19 ist in diesem Jahr allerdings viel Flexibilität gefragt. Das Reisen wird etwas anders sein. Unter Berücksichtigung aller Umstände wird den Schülerinnen und Schülern dennoch ein attraktives Programm geboten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation wurden alternative interessante Reiseziele, wie z. B. Venedig und Skandinavien, aufgenommen. Sollten aufgrund von Corona neue Reiseeinschränkungen entstehen, werden die Destinationen kurzfristig angepasst.

Start der E-International 2020/2021

Ende August ist Anreise für die Teilnehmer der E-International Schuljahr 2020/21 im Lietz Internat Schloss Bieberstein. Zeit zum Kennenlernen für die Schülergruppe, Lehrer und Betreuer. Mitte September geht’s dann los. Die Reisegruppe der E-International startet zu den ersten Reisedestinationen: Österreich (Ramsau am Dachstein) und Deutschland (Weingut in Rheinhessen). Die Reisen nach Österreich/Deutschland, Italien und Schweden dauern jeweils drei Wochen. Der Unterricht wird weitestgehend morgens stattfinden, die Aktivitäten jeweils nachmittags, überwiegend im Freien bei hoffentlich mild-sonnigem Herbstwetter. In Österreich wird die Schülergruppe sehr sportlich unterwegs sein: Mit einem Kurs im Sportklettern, verschiedenen Klettersteigen und je nach Wetterlage ggf. noch anderen Sportarten, wie Mountainbiken oder Reiten. Mit einer durchschnittlichen Fitness kann jeder ohne Probleme an allen Aktivitäten teilnehmen. Beim Kletterkurs gibt es z. B. verschiedene Schwierigkeitsgrade, die persönliche Fitness wird dabei berücksichtigt.

Auf dem Weingut in Rheinhessen steht dann u. a. die Weinlese an.

Weniger sportlich, dafür eher kulturell geprägt, ist das Reiseziel Italien im Oktober mit den bekannten Metropolen Venedig, Rom und Florenz. Das nicht weniger faszinierende Skandinavien bzw. die Reisedestination Schweden / Lappland wurde neu im Programm aufgenommen. Das Hauptziel liegt hier nördlich des Polarkreises (Gegend um Kiruna). Auf dem Weg dorthin sieht der Reiseplan im Januar 2021 den Besuch einiger Städte, wie z.B. Kopenhagen, Stockholm und Göteborg vor. Darüber hinaus aber auch die Erkundung der weissen Wildnis mit Schneeschuhen, Skiern sowie bei einer Huskytour.

Eine Teilnahme an der E-International 2020/21 ist noch möglich!

Interessierte SchülerInnen können sich noch kurzfristig für eine Teilnahme bewerben. Voraussetzung ist, dass sie eine Zulassung zur gymnasialen Oberstufe haben. E-International kann als Ganzjahresprogramm mit anschließendem Internatsbesuch auf Schloss Bieberstein oder als Semesterprogramm für das erste Halbjahr gebucht werden. Somit ist die Teilnahme auch für Schülerinnen und Schüler möglich, wenn sie die Genehmigung der aktuell besuchten Schule erhalten und für die Dauer des Auslandsaufenthaltes vom Unterricht freigestellt werden.

Für den großen Sport ins Internat im Schwarzwald

Mit 14 stand er zum ersten Mal auf dem Golfplatz und konnte dem Spiel nicht wirklich etwas abgewinnen. Ein Jahr später fing Leo Bally dann richtig Feuer. ,,Mein Stiefvater hatte gemeint, ich sollte es doch noch einmal versuchen und schlug mir ein dreitägiges Golf-Camp vor. Es waren gerade Ferien, ich hatte nichts Besseres zu tun und meldete mich ohne große Erwartungen an. Heute bin ich ihm unendlich dankbar dafür.

Drei Jahre ist es her, dass er das Camp im elsässischen Club Golf de LaLargue besuchte. ,,Die haben eine tolle Jugendabteilung und ich hatte sehr viel Spaß.“ In der Gruppe waren sowohl Anfänger als auch gute Spieler und das ist es, was ihn noch immer am Golf fasziniert: ,,Durch das Handicapsystem ist es ein Sport, den Spieler aller Leistungsklassen gemeinsam ausüben können.“

Doch es kam noch mehr dazu. ,,Ein guter Schlag, eine gute Runde, ein gutes Turnier – das alles macht mich einfach glücklich“, stellte Leo fest und ergänzt: ,,Wenn man mit dem Golf anfängt, dann packt es einen oder man lässt es bleiben.“

Ihn packte es und zwar so sehr, dass er sich schon bald dazu entschied, das geliebte Tennisspiel aufzugeben. Immerhin hatte er als Fünfjähriger begonnen und innerhalb von zehn Jahren auch schon einige Erfolge erzielt.

Leo wohnt in der Nähe von Basel und sein Stiefvater fuhr ihn mindestens zwei Mal die Woche zum Golfen nach Frankreich, aber das genügte dem ehrgeizigen Sportler nicht.

Die Lösung fand er im Schwarzwald. Das Internat der Zinzendorfschulen in Königsfeld kooperiert mit der Huki-Golfschule von Helga Huber und Walter Kirchmaier und nutzt die 18-Loch-Anlage des Golfclubs Königsfeld, die offizieller Trainingsort im Olympia-Stützpunkt Stuttgart ist. Seit einem Jahr lebt Leo Bally im Internat und hat in der Zeit sein Handicap von 12 auf 4 verbessert.

Dahinter steckt viel Disziplin und hartes Training. Nach dem Unterricht steht er stundenlang an der Übungsanlage und verbessert seinen Abschlag, übt das Putten und manchmal spielt er auch eine Runde über 9 oder 18 Loch – alleine oder mit anderen Spielern. ,,Ich trainiere jeden Tag drei Stunden Golf, wovon ich zwei Mal die Woche eine Trainerstunde habe. Dazu kommen noch eine bis eineinhalb Stunden im Kraftraum des Internats oder ich laufe eine halbe Stunde durch den Wald. Insgesamt komme ich auf 20 Trainingsstunden pro Woche.“ Und an den Wochenenden kommen häufig noch Turniere dazu.

Durch den vollen Zeitplan bleibt dem Gymnasiasten natürlich weniger Zeit, mit seinen Mitschülern abends etwas zu unternehmen. ,,Wenn es etwas zu feiern gibt, kann ich mir das schon einrichten, aber ich muss es eine Woche vorher wissen. Ich achte schon darauf, meine sozialen Kontakte aufrecht zu erhalten, aber spontane Unternehmungen sind leider nicht möglich.“ An den Heimreisewochenenden und auch in den Ferien spielt Leo auf dem französischen Golfplatz, manchmal bleibt er aber auch im Internat, wenn er in Königsfeld bei einem Turnier startet, etwa für die Jugendmannschaft. Auch während der Woche kann er sich von der Schule abmelden. ,,Das ist toll, wie gut das klappt“, freut er sich. Das liegt aber sicher auch daran, dass er in der Schule immer ,,ganz gut durchgekommen“ ist.

An 30 Turnieren hat er im vergangen Jahr teilgenommen, darunter auch an vielen internationalen. Sein erstes internationales Turnier spielte er im September vergangenen Jahres in Österreich, auch an den Schweizer Meisterschaften nahm er teil. Die nächsten sind in Berlin, Ulm und Spanien. ,,Mal sehen, ob das stattfindet“, sagt Leo Bally. ,,Ein Turnier in Irland, das ich eingeplant hatte, ist wegen Corona abgesagt worden.“

Die Teilnahme am Bundeswettbewerb ,,Jugend trainiert für Olympia“ ist bislang seinen größter Erfolg. ,,In der Einzelwertung bin ich auf den 11. Platz von bundesweit 50 Teilnehmern gekommen.“ Aber damit soll noch lange nicht Schluss sein, denn der junge Schweizer hat sich viel vorgenommen. Nach dem Abitur im kommenden Jahr geht er für vier Jahre in die USA. Es lagen ihm Angebote für verschiedene Colleges vor, er hat sich für ein Sportstipendium eines Colleges in der Nähe von New York entschieden.

,,Einen Vorvertrag habe ich schon unterschrieben“, freut er sich.

Sein ganz großer Traum? Als Golf-Profi in der European Tour zu spielen. ,,Aber ich habe ziemlich spät angefangen“, sagt er. ,,Daher verfolge ich neben meinen sportlichen auch die schulischen Ziele.“ Seine Interessen sind weit gefächert zwischen Naturwissenschaften, Psychologie und Wirtschaft. ,,Ich könnte mir im Moment gut vorstellen, Humanbiologie zu studieren.“

Leo Bally ist für seine sportliche Karriere von der Schweiz ans deutsche Zinzendorfinternat gegangen. Hier im Schwarzwald sind die Bedingungen ideal – neben der Schule trainiert der 18-Jährige gut 20 Stunden in der Woche.
Foto: Zinzendorfschulen

„Wenn um uns herum die Welt tobt, ist Hohenwehrda ein sicherer Ort. Hohenwehrda war euer Hafen, in dem ihr Anker setzen und zur Ruhe kommen konntet.“

Mit einer Rede, orientiert am neuen Jahresmotto ,,Anker lichten“, verabschiedete Internats- und Schulleiterin Sabine Hasenjaeger gemeinsam mit den Internatsfamilieneltern, Lehrern und Pädagogen anschließend an ein festliches Dinner in einer würdevollen Feier die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 R und 12 der Fachoberschule. Die Leiterin des Lietz Internats Hohenwehrda dankte den ,,Schülern für die Leistung und den Lehrern für die Sorge um Erfolg“.

,,Ebbe und Flut, starken Wellengang, wechselnde Winde, ruhige See, sichere Fahrt“- all dies hätten die Schüler in ihren Jahren in Hohenwehrda erlebt. Nachdem die Prüfungen zur Mittleren Reife und zum Fachabitur bestanden sind, sei es an der Zeit, die Anker zu lichten, wieder auf große Fahrt zu gehen, neue Wege und Welten zu entdecken. Mit den in Hohenwehrda erlernten Erfahrungen seien die Schülerinnen und Schüler der 10 R sowie der FOS 12 bestens vorbereitet, im Team und gemeinsam mit anderen im Boot auch schwierige Anforderungen zu bestehen.

Die Internats- und Schulleiterin griff in ihrer Abschiedsrede den Anker als Symbol für Treue und Hoffnung auf und äußerte den an die Abgänger gerichteten Wunsch: ,,Seid voller Hoffnung und macht das Unmögliche möglich. Bleibt Hohenwehrda treu und seht Hohenwehrda weiter als euren Hafen, in dem man sich vorübergehend verankern kann. Möge der Wind für euch sein.“

Text und Foto: Martin Batzel

Mit Abstand und unter freiem Himmel

Mit Abstand und unter freiem Himmel konnten die Privaten Schulen Krüger in Lotte am Freitag, d. 19. Juni, in zwei kleinen Feiern ihre Absolventen aus der Schule entlassen.

Die 31 Schüler der Höheren Handelsschule, die mit ihren Eltern und einigen Freunden auf das Gelände der Privaten Schulen Krüger und des Internats kamen, wurden von Zwölftklässlern der gymnasialen Oberstufe begrüßt, heißt es in einer Mitteilung der Schule.

Das Basketballfeld war zuvor mit Stehtischen festlich geschmückt worden, an denen die Familien Platz fanden. Auf jedem Tisch segelte in steifer Brise ein sandgefülltes Papierschiffchen. ,,Ich bin sehr dankbar, dass wir hier heuten feiern dürfen, sagte Schulleiter André Soßna in seiner Festrede. Noch vor wenigen Tagen sei dies so nicht möglich gewesen – und dabei gebe es allen Grund, zu feiern und auf diesen Jahrgang besonders stolz zu sein. Soßna betonte, unter welchen erschwerten Bedingungen alle nach drei Wochen Lockdown und zwei Wochen Osterferien noch die letzten Klausuren des Halbjahres geschrieben haben, um dann in den Abschlussklausuren zu zeigen, ob die teilweise neuen Wege der Vorbereitung gefruchtet haben. ,,Gemeinsam haben wir diese schwierige Zeit in den Griff bekommen.“

Nachdem die Fachabiturienten das Schulgelände verlassen hatten, nahmen 33 Abiturienten ihre Zeugnisse entgegen. In der Festrede ging die stellvertretende Schulleiterin Sabine Buschmeyer laut Pressemitteilung darauf ein, dass zwar viele Urlaubs- und Reiseträume der Absolventen geplatzt seien, sie sich aber nach der Schule auf eine neue große Reise ins Leben begeben würden, die sich eben dadurch auszeichne, dass vieles nicht planbar und mit Risiko verbunden sei. So seien die Abiturienten nun leider schon am Anfang ihrer Reise gezwungen, neue Ziele zu suchen, die sie aber bei genügend Risikobereitschaft und Flexibilität finden werden.

Drei Einser-Abis

Insgesamt wurden sieben Abiturzeugnisse mit einer eins vor dem Komma überreicht. Die drei Jahrgangsbesten Pia Winkelmann, Nick Abrams und Mikael Menke schlossen jeweils mit der Traumnote 1,0 ab. Unter den Fachabituren wurden die Zeugnisse von Nils Hensel, Sophie Klein und Lina König mit jeweils 1,7 besonders geehrt.

,,Doch Noten sind nicht alles“, räumte Internatsleiter Jörn Litsche-Niekamp ein. Viel wichtiger sei es, dass die Schule und für einige auch das Internat die Absolventen reisefähig gemacht hätten. Dabei griff er auf die Papierboote zurück, die als Dekoration auf den Tischen standen. ,,Erst nur ein flaches Blatt Papier, aber am Ende ein Boot, das in See stechen und neue Häfen anlaufen kann“, sagte er.

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