Zinzendorfschule
Schloss Torgelow

Agrarcampus: Louisenlund mit neuem BAföG-gestütztem Bildungsweg

Die Internatsschule Louisenlund startet ab dem Schuljahr 2025/26 ein Berufliches Gymnasium mit der Fachrichtung Agrarwirtschaft – ein innovativer Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Norddeutschland.

Gemeinsam mit dem nahe gelegenen landwirtschaftlichen Betrieb Gut Damp entsteht damit ein einzigartiger Lernort – der Agrarcampus Louisenlund –, der jungen Menschen den Weg in die grüne Zukunft ebnet. „Wir bereiten mit Dir den Boden für die Zukunft der Landwirtschaft“ – unter diesem Leitgedanken verbindet der neue Bildungsgang fundierte fachliche Ausbildung, modernste pädagogische Ansätze und starke Praxisorientierung. Die Schülerinnen und Schüler erhalten nicht nur die Allgemeine Hochschulreife, sondern vertiefen gleichzeitig ihr Wissen in zentralen Zukunftsthemen wie Ernährungssicherheit, klimaresiliente Landwirtschaft, digitale Agrartechnik, Biodiversität und unternehmerischem Denken.

Jetzt wurde das Berufliche Gymnasium auch in das Ausbildungsstättenverzeichnis des Landes aufgenommen. Das heißt, der Besuch des Beruflichen Gymnasiums, Fachrichtung Agrarwirtschaft (Agrarcampus) ist förderfähig mit Schüler. Die Internatskosten können somit staatlich bezuschusst werden und Eltern bezahlen lediglich einen einkommensabhängigen Eigenbeitrag (Die Berechnungsgrundlage von Schüler-BAföG unterscheidet sich von der des Studenten-BAföG. U. a. ist die Förderung nicht gedeckelt auf die studentischen BAföG-Höchstsätze und wird grundsätzlich als Zuschuss (kein Darlehensanteil) ausbezahlt.) Der Zuschuss kann also bis zu 100 Prozent betragen.

Die Ausbildung orientiert sich am sogenannten Inverted Classroom Modell, unterstützt durch eine digitale Lernumgebung. Theoretische Inhalte werden selbstgesteuert und flexibel erarbeitet, Präsenzzeiten dienen der Vertiefung im Team und praxisnahen Projekten. Alle 14 Tage findet ein fächerübergreifendes Projekt statt, das aktuelle Herausforderungen der Landwirtschaft mit wissenschaftlicher Reflexion verbindet. Kooperationspartner wie das Gut Damp oder die Arche Warder bringen reale Problemstellungen in den Unterricht – und die Schüler an den Acker.

In kleinen Jahrgangsgruppen von maximal 18 Schülerinnen und Schülern und mit individueller Mentorenbetreuung wird ein Umfeld geschaffen, das persönliches Wachstum ebenso fördert wie akademische Exzellenz. Zahlreiche Gilden – von der Bienenzucht über den schuleigenen Forst bis hin zu Schulfeuerwehr und THW – runden das Angebot im Internat ab.

Nachbericht zur Veranstaltungsreihe „Endlich KI – jetzt muss keiner mehr lernen! Oder doch…?“

Vom 23. bis 26. Juni 2025 lud die Schloss-Schule zu einer öffentlichen Veranstaltungsreihe rund um das Thema Künstliche Intelligenz im Schulkontext ein. Ziel war es, Lehrkräften, Eltern, Schüler*innen und Interessierten einen verständlichen, praxisnahen und auch kritischen Zugang zu KI und ihren Auswirkungen auf Schule und Lernen zu ermöglichen.

Am ersten Abend eröffnete Schulleiter Alexander Franz mit einer Präsentation unter dem Titel „KI übernimmt die Schule“ die Reihe. Er erklärte, warum KI-für die Schule relevant ist, wie KI funktioniert und was die Herausforderungen in der Schule von morgen sein werden.

Der zweite Abend war den Schüler*innen gewidmet: Mattis und Floyd Kühnen, beide Schüler der Schloss-Schule, präsentierten unter dem Titel „KI-Nutzung – mein Weg zum schulischen Erfolg“, wie sie KI-Anwendungen sinnvoll in ihren Lernalltag integrieren. Dabei gaben sie konkrete Einblicke in Tools, Lernstrategien und auch Grenzen im Umgang mit künstlicher Intelligenz.

Am dritten Abend stellte Lehrkraft und Multimediaberaterin Inga Haybach vor, wie KI für Lehrkräfte entlastend und unterstützend wirken kann. Unter dem Titel „KI – Unterstützung für Lehrkräfte“ zeigte sie praxisnahe Einsatzszenarien für Unterrichtsvorbereitung, individuelle Förderung und kreative Unterrichtsgestaltung.

Die Reihe fand am vierten Abend mit einem Ausblick in die Zukunft ihren Abschluss: Dr. Johannes Bleher (Universität Hohenheim) referierte zum Thema „Von der Schule in die Arbeitswelt – KI als Wegbegleiter“ und beleuchtete die Bedeutung von KI, die Herausforderungen im Umgang und ging dabei auf die Chancen und Risiken ein.

Die Schloss-Schule dankt allen Referent*innen, Gästen und Mitwirkenden für ihr Interesse und die vielen anregenden Gespräche!

 

 

Abschlussschüler der Höheren Handelsschule der Privaten Schulen Krüger wurden verabschiedet

Am Freitag, d. 04.07.2025 wurden die Fachabiturientinnen und -abiturienten dieses Schuljahres im Rahmen einer stimmungsvollen Abschlussfeier im Kuckucksnest in Westerkappeln verabschiedet.

Da Schulleiter André Soßna leider nicht persönlich an der Abschlussfeier teilnehmenkonnte, übermittelte er durch seinen Stellvertreter Stephan Berghaus herzliche Worte, mit denen er die jungen Leute zu ihrem Erfolg beglückwünschte und verabschiedete.

Internatsleiter Matthias Zander sowie Erzieher des Internats nahmen den Anlass wahr, um den Internatsschülern des Jahrgangs Auf Wiedersehen zu sagen. Der Internatsleiter ging in seiner Ansprache besonders auf die Schützlinge des Internats mit all ihren individuellen Zügen, Herausforderungen und Stärken ein.

Danach hielten auch Klassensprecher Marvin Pohle und sein Klassenkamerad eine kleine Rede, in der sie sowohl Lehrer als auch Mitschüler aufs Korn nahmen, aber auch schöne Momente ihrer Schulzeit teilten.

Bei der anschließenden feierlichen Zeugnisübergabe durch die Klassenlehrerin Miram Ebling und den stellvertretenden Schulleiter Stephan Berghaus wurden die herausragenden Leistungen der Schülerin Yitong Zhuo mit einem Notendurchschnitt von 1,4 mit einem kleinen Präsent ausgezeichnet.

Die Absolventen gaben sich gegenseitig kleine Erinnerungen, lustige Rückblicke

oder liebevolle Charakterbeschreibungen über eine PowerPoint-Präsentation mit. Ein Kahoot mit einem von der Klassenfahrt nach Spanien importierten Hauptgewinn schloss den offiziellen Teil der Feierlichkeiten ab. Im Anschluss wurde die Regie für den weiteren Abend den jungen Leuten überlassen.

Die Atmosphäre war sehr entspannt und familiär; bei Karaoke wurde bis tief in die Nacht gefeiert.

Die Lehrer und Erzieher von Schule und Internat wünschten den Abschlussschülerinnen und –schülern viel Erfolg für den weiteren Lebensweg.

Studienfahrt der Jahrgangsstufe 12 nach Berlin

Am 30.06.2025 starteten die drei Klassen der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums für Wirtschaft und Verwaltung mit den begleitenden Lehrkräften Ralf Volkmer und Waldemar Funk zu einer fünftägigen Studienfahrt in Richtung Berlin. In Berlin angekommen wurde zunächst das Hotel in zentraler Lage bezogen.

Mal in Kleingruppen unter Schülern, mal als ganze Jahrgangsstufe in Begleitung der Lehrkräfte wurde dann Berlin bei Tag und auch „Berlin bei Nacht“ erkundet. Es ist eine lebhafte Stadt mit unendlich vielen kulturellen Angeboten, in der die Nacht ganz leicht zum Tag werden kann – wann soll man bloß schlafen?

Der Vortrag im Bundestag unter anderem über die historische Entwicklung des deutschen Parlaments und die Geschichte der Errichtung des Reichstages war spannend. Aber auch der Blick aus der Glaskuppel war faszinierend.

Die Hitze, fast 40 Grad an dem Tag, machte allen zwar zu schaffen, hat aber der guten Stimmung nicht geschadet.

Die Führung durch Berlin entlang der Spree zeigte ein Nebeneinander von der ehemaligen Berliner Mauer, den neuen hochmodernen Häusern und dem wirren Durcheinander auf den Straßen – das wurde als cool, informativ und schockierend zugleich empfunden.

Sehr emotional in Erinnerung bleibt auch die Stelle Bernauer Straße, an der es eine Tafel mit den Menschen gibt, die beim Versuch, die Mauer zu überqueren, erschossen wurden. Jahrelang wollten die Menschen die Mauer überwinden, also haben die Künstler eine Stelle eingerichtet, an der man tatsächlich durch die alte Mauer ohne Probleme durchkommt und sich sogar gegenseitig durch die Mauer die Hand reichen kann – ein Gefühl von Freiheit.

Besonders gut gefallen hat den Schülerinnen und Schülern die Klassengemeinschaft, die sich deutlich gezeigt und gesteigert hat, aber auch die Möglichkeiten, sich nach den geplanten Pflichtveranstaltungen frei nach Bedarf durch die bunte Stadt Berlin zu bewegen.

Die Klassenfahrt hat einen unglaublichen Eindruck bei allen hinterlassen. Es war ein lockeres Miteinander, bei dem jeder beachtet und auf die spannende Entdeckungsreise mitgenommen wurde.

Am 04.07.2025 sind alle Reisenden wohlbehalten zurückgekehrt. Noch ein paar Tage Unterricht und es freuen sich alle auf die wohlverdienten Sommerferien.

Private Schulen Krüger feiern Abitur

28 Abiturientinnen und Abiturienten der Privaten Schulen Krüger feierten am Freitag, d. 27. Juni mit ihren Familien, der Schulleitung, den Lehrkräften und Erziehern des den Schulen angegliederten Internats in würdiger Atmosphäre das bestandene Abitur. Erstmalig fand das Abschlussfest im Landgasthaus Kortlüke in Vehrte statt und begann mit einem Sektempfang.

Schulleiter André Soßna gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihrem erfolgreichen Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife und schilderte in seiner Festrede den Werdegang der Abiturientinnen und Abiturienten an den Privaten Schulen Krüger. Von ganzem Herzen bedankte er sich bei ihnen und ihren Eltern für die Zusammenarbeit und ihr Vertrauen in die Privaten Schulen Krüger.

“Es werden noch viele Herausforderungen auf euch zukommen. Wir denken, ihr seid gewappnet dafür. Bewahrt euch eure Offenheit für Neues. Schaut nicht nur auf euch selbst, sondern auch auf das große Ganze. Und eines nehmt noch mit auf euren Weg: Fehlschläge bedeuten nicht immer ein Versagen, Leistung und Anstrengung lohnt sich. Es war uns eine Freude, euch zu unterrichten.“

Mit diesen Abschlussworten gab er das Wort an die Jahrgangsstufensprecherin Olivia Prior ab, die noch einmal die letzten Jahre Revue passieren ließ und den Weg zum Abitur aus ihrer Sicht schilderte.

Für die Internatsleitung hielt stellvertretend Waldemar Funk eine Rede, die er als Religionslehrer mit einem „Amen“ beendete und so zur Zeugnisübergabe überleitete.

Besonders geehrt wurden die Jahrgangsbesten Mika Laurin Gunia und Konstantin Kruse, die mit einem Notendurchschnitt von 1,0 die Allgemeine Hochschulreife erzielten.

Nach einem Buffet bedankten sich die Absolventen bei dem Lehrerkollegium mit reichhaltigen Geschenken, wobei insbesondere die „Nervennahrung“ für das Lehrerzimmer mit Begeisterung angenommen wurde.

Es war ein fröhlicher und gelungener Abend im Landgasthof Kortlüke.

Berufsorientierung für die Klassen 7 und 8

Schuljahresende heißt für die Schülerinnen und Schüler der Hermann-Lietz-Schule Haubinda: Die „Rohrwoche“ steht an! Was ist das denn?

Für eine Woche geht es jeden Morgen zum Berufsbildungs- und Technologiezentrum Rohr-Kloster und am Nachmittag wieder zurück. Die 7. Klassen dürfen eine Berufsfelderprobung machen und an jedem dieser Tage in einen anderen Handwerksberuf hineinschnuppern. Die 8. Klassen sind in einem selbst gewählten Beruf die gesamte Woche tätig.

Alle erhalten eine Potentialanalyse, die von den Fachkräften des Berufsbildungszentrums vorgenommen wird und den Jugendlichen eine Hilfestellung bei der Berufswahl geben kann. So manch einer entdeckt hierbei verborgene Talente und legt den Grundstein oder festigt seinen späteren Berufswunsch.

Die Bandbreite an Handwerksberufen im BTZ Rohr-Kloster ist enorm: Hochbau, Gastronomie, Gesundheitspflege, Zahntechnik, Schweißen und Marketing ist nur ein kleiner Auszug aus dem Repertoire. Betreut werden die Kurse von erfahrenen Handwerkern, die ihre Begeisterung für den Beruf nur zu gern weitervermitteln. Die Lehrkräfte des Bereichs 7-10 aus dem Lietz Internatsdorf Haubinda wechseln sich täglich bei der Begleitung nach Rohr ab, helfen bei spontan auftretenden Problemen und sehen mit Staunen, wie ihre Schützlinge bei den Tätigkeiten aufblühen. Stolz werden am Ende jedes Tages Mosaike, Sahnetorten oder Holzprodukte mit in den Bus gebracht.

Bauen wie damals – Exkursion in den Geschichtspark Bärnau

Die Klasse 9a aus der Hermann-Lietz-Schule Haubinda zog es mit ihrer Klassenlehrerin im Rahmen des Natur & Technik Unterrichts zum Thema Bauen nach Bärnau. Der Geschichtspark Bärnau ist der größte seiner Art im deutschsprachigen Raum und lädt unter anderem dazu ein, alte Bauweisen zu erkunden und auszuprobieren.

Mittelalterliches Leben kennenlernen

In Bärnau erfahren die Schüler anhand eines nachgebauten spätmittelalterlichen Dorfes hautnah vom Alltagsleben im Mittelalter, von Wohnen über Handwerk bis hin zu Verteidigung und Religion. Die Anlage liegt am goldenen Weg, einer Handelsstraße von Prag nach Nürnberg, auf der Carl der IV ganze 52-mal entlangkam und dementsprechend eine Reisestation bauen wollte. Zu seiner Zeit klappte das nicht ganz, dafür wird es in der Gegenwart umgesetzt.

In praktischen Projekten alte Bauweisen erkunden

Für alle Bauwerke werden nur Werkzeuge, Technik und Baustoffe des Mittelalters verwendet. Die Schüler haben zunächst eine Führung durch die Dörfer bekommen. Ein federführender Handwerker hat ihnen im Anschluss Werkzeuge und Handwerksarbeiten, wie Steinbearbeitung, Kalkbrennen, Mauerbau, erklärt. Der Tag wurde mit einem Grillabend beendet. Übernachtet wurde stilecht im Zelt.

Obwohl beim Frühstück noch müde Gesichter zu sehen waren, stürzten sich am nächsten Tag alle ins Arbeiten. Nebenan im Naturdorf Bärnau entstehen mit den alten und erforschten Techniken Ferienhäuser, an denen die Schüler das neu erworbene Wissen beim Ausmauern des Fachwerks in die Praxis umsetzen konnten. Ein deftiger Eintopf über der Feuerstelle stärkte die Baumeister in der Mittagspause. Auch hier konnten die Schüler praktisch miterleben, was und wie man im Mittelalter gekocht und gegessen hat.

 

Schuljahr 2025/2026

Für das kommende Schuljahr sind noch wenige Plätze im Internat in den Einstiegsklassen 7 (Regelschule) und 11 (Oberstufe) zu vergeben. Die FOS Haubinda bietet die Fachbereiche Technik mit dem Schwerpunkt Informationstechnik und Wirtschaft/Verwaltung an; das berufliche Gymnasium das Profilfach Wirtschaft.

Teamsport-Event begeistert Teilnehmer und Zuschauer

So viele Gäste hat die Hermann-Lietz-Schule Haubinda noch nie zum Lietz-Lauf begrüßt. Insgesamt 7 Grundschulen und 8 Regelschulen und Gymnasien aus dem Landkreis Hildburghausen nahmen an dem sportlichen Wettkampf teil. Weiterhin waren die Schülerinnen und Schüler der Partnerschule Hermann-Lietz-Schule Schloss Hohenwehrda spontan aus Hessen angereist.

Der Lietz-Lauf ist ein seit Jahren etablierter Staffellauf, bei dem Teams aus zwei Altersgruppen (Klasse 1 bis 4 und 5 bis 9) um den Wanderpokal kämpfen. Schul- und Internatsleiter Burkhard Werner erzählte in seiner Eröffnungsrede nicht nur von der Begeisterung des Schulgründers Hermann Lietz für den Sport, sondern dass ihm vor allem Teamsportarten, wie der Fußball, am Herzen gelegen haben. So ist auch der alljährliche Lietz-Lauf ein gemischtes Team-Event, bei dem der Zusammenhalt und die gemeinsame Leistung zählt.

Die Strecke führt über Anhöhen und Wege des Schulgeländes des Lietz Internatsdorfs Haubinda. Während die Jüngeren eine abgekürzte Version absolvieren, laufen die Älteren vom Start zum Haupthaus, am Bauernhof und Bienenhaus vorbei zum Andréhaus, zurück zur Scheune über den Kreisel am Waldhaus entlang zum Endspurt auf dem Sportplatz. Dabei gibt es einige kräftezehrende Steigungen zu überwinden. Angetrieben wurden sie von den ermutigenden Zurufen und Plakaten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler, die sich an der Strecke platzierten und ihre Helden lautstark voranbrachten. Allen Gästen servierte das Scheunenteam Erfrischungen und Hotdogs nach den jeweiligen Läufen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freie Plätze für das Schuljahr 2025/2026

Für das kommende Schuljahr sind noch einige Plätze in der Ganztagesschule und im Internat in den Einstiegsklassen 7 (Regelschule) und 11 (Oberstufe) zu vergeben. Die FOS Haubinda bietet die Fachbereiche Technik mit dem Schwerpunkt Informationstechnik und Wirtschaft/Verwaltung an; das berufliche Gymnasium das Profilfach Wirtschaft.

Schulfest mit Berufsmesse im Lietz Internatsdorf Haubinda

Mit einem zaghaften Blick nach oben bauten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Betreuern unter Regentropfen fleißig ihre Stände auf und bestückten sie mit den selbstgemachten Produkten. Die Gäste ließen sich vom Schauer zum Glück nicht abschrecken und füllten bald mit bunten Schirmen das Gelände des Internatsdorfs.

Über alle Bereiche erstreckten sich die Aktivitäten, Verkaufsstände und Schmankerlbuden. Bereits zum Ortseingang duftete frisches Backhausbrot und Zwiebelkuchen, die im schuleigenen Dorfladen neben Schulkleidung und Schulprodukten erworben werden konnten. Rund um die Werkstatt war großer Andrang beim Pflanzenverkauf, wobei viele Blumen, Setzlinge, Gemüsepflanzen und Schafwolldünger in die Einkaufskörbe wanderten. Kulinarische Highlights waren Bratwurst am Schulhof, Sahnenudeln aus dem Parmesanleib sowie die vegetarische Pizza in der Scheune. Smoothies, Waffeln, Bowle, Schokofrüchte, unzählige Kuchen und Torten waren ebenso vertreten. Sportliche Aktivitäten zur Verdauung gab es in der Turnhalle zu absolvieren und bei der großen Tombola im Kunsthaus ging niemand ohne einen Gewinn nach Hause.

Bei der Berufsmesse präsentierten regionale Unternehmen interessierten Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern vielfältige Ausbildungsberufe und Studiengänge mit verschiedenen Schwerpunkten, u. a. aus dem Handwerk.

Viele Ehemalige, die zu diesem Anlass den Weg zurück nach Haubinda gefunden hatten, tauschten Anekdoten mit Lehrkräften aus, wobei der Jahrgang 2005 sogar sein 20-jähriges Klassentreffen feierte.

Mit Konzerten und Sketchen zeigten die Schülerinnen und Schüler, welche Talente in ihnen stecken. Die Aufführungen der Grundschule als auch „Chor and more + Zirkus“ im 5/6 Bereich waren so gut besucht, dass die Zuhörer noch vor den Fenstern lauschten. Zum Abschluss luden der Chor der Klassen 7-10, die Schülerband und die Lehrerband zum Abendrot-Konzert in die Kapelle und begeisterten ihr Publikum mit modernen Hits und zeitlosen Klassikern. Ein wunderschöner Ausklang für ein gelungenes Schulfest.

Im nächsten Jahr steht statt dem Schulfest die 125-Jahr-Feier der Hermann-Lietz-Schule Haubinda an – darauf freut sich schon jetzt die gesamte Schulgemeinschaft.

 

Freie Plätze für das Schuljahr 2025/2026

Für das kommende Schuljahr sind noch einige Plätze in der Ganztagesschule und im Internat in den Einstiegsklassen 7 (Regelschule) und 11 (Oberstufe) zu vergeben. Die FOS Haubinda bietet die Fachbereiche Technik mit dem Schwerpunkt Informationstechnik und Wirtschaft/Verwaltung an; das berufliche Gymnasium das Profilfach Wirtschaft.

Schloss-Schule Kirchberg als Europaschule ausgezeichnet

Am 4. Februar 2025 wurde die Schloss-Schule Kirchberg offiziell als Europaschule Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die Ehrung durch Kultusministerin Theresa Schopper würdigt das besondere Engagement der Schule für europäische Werte, interkulturellen Austausch und Sprachförderung.

Mit dieser Auszeichnung wird die Schloss-Schule Kirchberg Teil eines Netzwerks, das sich aktiv für die europäische Idee einsetzt. In den kommenden Jahren soll Europa weiter in den Schulalltag integriert werden. Dafür sind sieben zentrale Aktionsfelder definiert:

✅ Gelebtes Europa – Austauschprogramme, Wettbewerbe und Europaveranstaltungen

✅ Demokratiebildung – Schülerprojekte zu Grundrechten und Bürgerbeteiligung

✅ Fremdsprachenlernen – Ausbau bilingualer Angebote und Sprachzertifikate

✅ Internationale Partnerschaften – Schul- und Schüleraustausch sowie Erasmus+

✅ Fortbildung – Stärkung der Europakompetenz von Lehrkräften und Schüler*innen

✅ Regionale Vernetzung – Zusammenarbeit mit anderen Schulen und der Gemeinde

✅ Qualitätssicherung – Nachhaltige Implementierung und Weiterentwicklung

Die feierliche Veranstaltung in Stuttgart bot zudem eine Plattform für Austausch und Vernetzung mit anderen Europaschulen. Jetzt freut sich die Schloss-Schule darauf neue Projekte zu starten und Europa noch sichtbarer zu machen.

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