Schloss Torgelow

Feierlicher Abschied: Höhere Handelsschule der Privaten Schulen Krüger feiert Abschluss

Lotte: Am Freitag, dem 3. Juli 2026, verabschiedeten die Privaten Schulen Krüger die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Handelsschule im feierlichen Rahmen. Gemeinsam mit ihren Familien, Freunden sowie dem Lehrerkollegium kamen die Abschlussschülerinnen und -schüler im Gasthaus Thies in Osnabrück zusammen, um diesen bedeutenden Meilenstein gebührend zu feiern.

Nach einem gemeinsamen Festessen sorgte die herzliche Atmosphäre für einen unvergesslichen Abend. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse durch Schulleiter André Soßna und Klassenlehrerin Susana Márquez Augusto. In seiner persönlichen Ansprache gratulierte der Schulleiter den Jugendlichen zu ihren Leistungen und wünschte ihnen für den weiteren Lebensweg alles Gute.

Beim anschließenden Anstoßen waren die gemeinsame Freude und der Stolz auf das Erreichte bei allen Gästen deutlich zu spüren. Das gesamte Team der Privaten Schulen Krüger ist stolz auf seine Absolventen. Die Schule freut sich, die Jugendlichen auf ihrem Bildungsweg begleitet und ihnen ein starkes Fundament für die Zukunft mitgegeben zu haben.

Für den nächsten Lebensabschnitt wünscht das Kollegium allen Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg und persönliche Zufriedenheit verbunden mit der Überzeugung, dass sie ihren Weg engagiert und erfolgreich meistern werden.

Internationale Gäste zu Besuch an der Friedrich-Krüger-Stiftung

Lotte: Vom 18. Juni bis 3. Juli waren zwölf Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte aus Aserbaidschan und Usbekistan zu Gast bei der Friedrich-Krüger-Stiftung. Dass die Gruppe überhaupt bei Krüger gelandet ist, war eher ein Zufall – allerdings einer, über den sich alle heute sehr freuen.

Eigentlich sollten die Schülerinnen und Schüler an anderen Schulen untergebracht werden. Kurzfristig stellte sich jedoch heraus, dass dies nicht möglich sein würde. Über den Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz wurde daraufhin bei der Friedrich Krüger Stiftung angefragt, die seit März dieses Jahres Erasmus-Schule und damit Teil eines Netzwerks ist, über das solche Anfragen vermittelt werden.

Viel Zeit zum Überlegen blieb nicht. Nach einer kurzen internen Abstimmung war aber schnell klar: Wenn die Friedrich Krüger Stiftung helfen kann, tut sie das auch. Also wurden Zimmer vorbereitet, Programme geplant und viele kleine Dinge organisiert, damit die Gäste trotz der kurzfristigen Änderungen einen gelungenen Aufenthalt in Deutschland erleben konnten.

Die Schülerinnen und Schüler waren etwas ganz Besonderes. Alle sprachen beeindruckend gut Deutsch und hatten sich die Teilnahme an der Reise durch besondere Leistungen verdient. Viele von ihnen hatten in ihren Heimatländern erfolgreiche Debattierwettbewerbe gewonnen und sich so für das Austauschprogramm qualifiziert.

Natürlich sollten die Gäste nicht nur Unterricht erleben. Deshalb wurde ihnen auch unsere Region gezeigt. Gemeinsam ging es nach Münster, wo Rathaus und Dom besichtigt wurden. Zufällig fiel der Besuch auf den Tag der Einführung des neuen Bischofs von Münster. Entsprechend voll war die Stadt, was für eine ganz besondere Atmosphäre sorgte. Auch Osnabrück wurde bei einer Stadtführung erkundet, die Universität besucht und ein Ausflug nach Kalkriese zur Varusschlacht durfte ebenfalls nicht fehlen. Eine Fahrt in das idyllische Dorf Giethoorn in der niederländischen Provinz Overijssel bot den Teilnehmenden dann auch noch wunderschöne Eindrücke vom Venedig des Nordens.

Daneben gab es viele kleinere gemeinsame Aktivitäten. Beim Minigolf wurde ehrgeizig um jeden Punkt gespielt, auf einer Wanderung zum Malepartus entstanden zahlreiche Gespräche und neue Bekanntschaften. Ein besonderes Projekt war die gemeinsame künstlerische Arbeit zum Thema Frieden, bei der viele kreative Ideen zusammenkamen.

Der Höhepunkt des Aufenthalts war für viele sicherlich der Internationale Grillabend am 2. Juli. Die Gäste stellten ihre Heimatländer vor, zeigten traditionelle Tänze und Kleidung und hatten einige unterhaltsame Quizfragen vorbereitet. Wer gut aufpasste, konnte landestypische Süßigkeiten gewinnen. Besonders schön war, dass an diesem Abend Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Friedrich-Krüger-Stiftung zusammenkamen: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Mitarbeitende, Schulleitung und Geschäftsführung und natürlich die Gäste.

Auch Bürgermeister Philipp Middelberg nahm sich Zeit für einen Besuch. Dabei nutzte er die Gelegenheit, die verschiedenen Bereiche der Stiftung kennenzulernen und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

Wenn die Organisatoren auf die zwei Wochen zurückblicken, bleibt vor allem die Erinnerung an viele interessante Begegnungen. Der Besuch kam zwar unerwartet und hat an einigen Stellen Improvisationstalent erfordert, aber genau solche Erfahrungen machen internationale Begegnungen oft besonders. Die Gäste waren offen, neugierig und freundlich und haben den Schulalltag in diesen Tagen auf jeden Fall bereichert.

Sollte irgendwann wieder eine ähnliche Anfrage erfolgen, wird das Team der Friedrich Krüger Stiftung nicht lange überlegen.

12. – 15. Juli — Ein langes Wochenende in den Seminaren Blaubeuren und Maulbronn, das ein Stipendium bedeuten kann

Wenn Mitte Juli jetzige Achtkässler:innen für ein langes Wochenende nach Blaubeuren oder Maulbronn reisen, beginnen die „Landexamen“ genannten Aufnahmetage des Internats am Evangelischen Seminar: Dabei geht es nicht nur um schulische Leistungen, sondern auch darum, die zukünftige Gemeinschaft kennenzulernen. Und auch die Lehrenden erfahren so Wichtiges über die Neuen: was sie interessiert, was sie schon können und was an Entwicklungsmöglichkeiten in ihnen steckt.

Schriftlich geprüft wird in Mathematik, Deutsch und Englisch, mündlich in evangelischer Religion. Dazu kommt eine Präsentationsprüfung — Musik mit Vorspiel, Latein, Französisch oder Geschichte.

Was viele überrascht: Die Tage in beiden Seminaren bleiben nicht wegen der Prüfungen in Erinnerung. Spiele rund ums Kloster, Gespräche, die sich anfühlen, als würde man alte Bekannte wiedertreffen — die Seminare zeigen sich von Anfang an so, wie sie sind. Hier ist Gemeinschaft kein Versprechen, sondern Alltag.

Stipendium statt Schulgeld

Wer aufgenommen wird, erhält je nach Leistung ein Voll- oder Teilstipendium des Landes Baden-Württemberg und der Evangelischen Landeskirche. Die monatlichen Kosten beginnen bei 350 Euro. Verschiedene Fördermöglichkeiten garantieren exzellente Bildung, unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Wer kann teilnehmen?

Alle Gymnasiast:innen der achten Klasse mit guten schulischen Leistungen.

Seit fast 500 Jahren bildet das Evangelische Seminar junge Menschen aus —in einem einzigartigen Lernumfeld, mit kleinen Klassen und Lehrkräften, die ihre Schüler:innen wirklich kennen. Exzellenz ohne Anonymität: Das ist das Versprechen, das hier seit Generationen eingelöst wird.

Weitere Informationen:

Ev. Seminar Maulbronn, Klosterhof 16, 75433 Maulbronn
Telefon: 0 70 43/9 55 09-0
http://www.seminar-maulbronn.de
info@seminar-maulbronn.de

Ev. Seminar Blaubeuren, Klosterhof 2, 89143 Blaubeuren
Telefon: 07344/962610
http://www.seminar-blaubeuren.de
ephorat@seminar-blaubeuren.de

Abschlussfeier der Privaten Schulen Krüger

Zwischen Abiturzeugnis, Applaus und ausgelassenem Feiern

 

Am 20. Juni 2026 hieß es für die Abiturientinnen und Abiturienten der gymnasialen Oberstufe der Privaten Schulen Krüger in Lotte-Wersen endlich: Geschafft! Im festlichen Ambiente des Alando Palais in Osnabrück wurde der erfolgreiche Schulabschluss gebührend gefeiert – zunächst mit einem offiziellen Programm ab 18:30 Uhr und anschließend mit einer Party.

Den Abend eröffnete Schulleiter André Sossna, der in seiner Rede einen Blick auf die vergangenen Schuljahre warf. Dabei erinnerte er daran, wie rasant sich die Künstliche Intelligenz in dieser Zeit entwickelt hat. Als anschauliches Beispiel diente das Handy, das nicht nur zur Kommunikation (manchmal leider auch während des Unterrichts), sondern vielleicht auch hier und da zur „Unterstützung“ in Klausuren genutzt wurde (vermutlich). Als Beleg diente ein verwaistes Handy, das nach einer Klausur im Koffer verblieb und nicht abgeholt wurde. Seine humorvollen Anmerkungen sorgten für einige Lacher, regten aber zugleich zum Nachdenken an.

Auch die zahlreichen Klassen- und Studienfahrten blieben nicht unerwähnt. Ob Malta, Österreich, Spanien oder sogar New York – die Schülerinnen und Schüler waren in den vergangenen Jahren viel unterwegs. Mit einem Augenzwinkern stellte Schulleiter Sossna fest, dass trotz der beeindruckenden Reiselust noch genügend Zeit blieb, um, zumindest teilweise, hervorragende Abiturnoten zu erzielen.

Insgesamt erhielten 41 Schülerinnen und Schüler ihr Abiturzeugnis. Besonders bemerkenswert: 16 Absolventinnen und Absolventen schlossen mit einer Eins vor dem Komma ab, zwei von ihnen sogar mit der Traumnote 1,0. Die feierliche Zeugnisübergabe erfolgte durch den Schulleiter André Sossna und den Stufenleiter Ralf Volkmer. Anschließend wurde der besondere Moment mit einem gemeinsamen Gruppenfoto festgehalten.

Für einen der unterhaltsamsten Momente des Abends sorgte Lisa Volkmann. In ihrer Rede nahm sie die Eigenheiten der Lehrkräfte liebevoll aufs Korn und verteilte charmante Seitenhiebe, die bei Publikum und Lehrerschaft gleichermaßen für Schmunzeln sorgten.

„Wir haben zusammen gelacht, uns manchmal genervt, uns gegenseitig geholfen und wahrscheinlich mehr Zeit miteinander verbracht als mit unseren Familien. Über die Jahre sind aus Mitschülern Menschen geworden, die unsere Schulzeit geprägt haben. Menschen, mit denen wir Erinnerungen teilen, die niemand außerhalb dieser Stufe jemals vollständig verstehen wird.“

Spätestens hier zeigte sich, dass die gemeinsame Schulzeit viele Geschichten hervorgebracht hatte, die noch lange erzählt werden dürften.

Beim anschließenden gemeinsamen Essen nutzten Absolventinnen und Absolventen, Eltern sowie Lehrkräfte die Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen, Anekdoten wieder aufleben zu lassen und über die nächsten Schritte nach dem Abitur zu sprechen.

Nach dem offiziellen Teil richteten sich die Blicke zunächst nicht auf die Tanzfläche, sondern auf die Leinwand: Auf besonderen Wunsch des Abiturjahrgangs wurde das Fußballspiel Deutschland – Elfenbeinküste der WM übertragen. Es wurde mitgefiebert, gejubelt und diskutiert. Erst nach dem Schlusspfiff wurde die Tanzfläche eröffnet. Einige Gäste und der Schulleiter bewiesen dabei bemerkenswerte Ausdauer und verabschiedeten sich erst in den frühen Morgenstunden des neuen Tages.

Die Schulleitung bedankt sich auch im Namen der Friedrich Krüger Stiftung bei allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses besonderen Abends beigetragen haben. Den Abiturientinnen und Abiturienten wünschen sie für ihren weiteren Weg viel Erfolg, spannende Erfahrungen und mindestens genauso viele schöne Erinnerungen wie in ihrer Schulzeit.

 

 

 

 

 

 

Pädagogium Baden-Baden wird Ganzjahresinternat

Zukunft braucht einen Ort, an dem junge Menschen wachsen können

Seit über 130 Jahren steht die Schulstiftung Pädagogium Baden-Baden für Bildung mit Haltung, Gemeinschaft und persönlicher Begleitung.

Auf unserem einzigartigen Campus auf dem Baden-Badener Schlossberg lernen Kinder und Jugendliche nicht einfach nur für die nächste Arbeit – sie entwickeln Selbstvertrauen, Struktur, soziale Kompetenz und Perspektiven für ihren eigenen Weg.

Mit einer Grundschule, Realschule, einem Gymnasium und zwei beruflichen Gymnasien bietet das Pädagogium alle Möglichkeiten unter einem Dach – bis hin zum Abitur. Dabei arbeiten Schule und Internat eng zusammen. Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher begleiten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam im Alltag, in Lernzeiten, bei Freizeitangeboten und in ihrer persönlichen Entwicklung.

Neu ab September 2026: Das flexible Ganzjahresinternat

Mit dem neuen Ganzjahresinternat erweitert das Pädagogium sein Angebot für Familien, die mehr suchen als reine Betreuung. Hier entsteht ein verlässlicher Lebens- und Lernort mit Struktur, Nähe, Förderung und echter Gemeinschaft – auch über die klassischen Schulzeiten hinaus. Die Kinder und Jugendlichen können, müssen aber nicht, an jedem Wochenende und während der kurzen Ferien, im Internat bleiben. Einzelne Wochenenden können auch gezielt ausgewählt werden.

So wird das Internat zu einem zweiten Zuhause mit festen Ansprechpartnern, vielen neuen Freunden, gemeinsamen Aktivitäten, Lernbegleitung und einem starken Miteinander.

Willkommen in einer erfolgreichen Zukunft.

Sprachreise nach Sevilla

SchülerInnen der Privaten Schulen Krüger besuchten erneut Sevilla im Rahmen einer Sprachreise

Lotte-Wersen. Bereits zum fünften Mal haben die Privaten Schulen Krüger eine Sprachreise nach Sevilla durchgeführt. Stets in der Woche vor den Osterferien machen sich SchülerInnen und Schüler der Bildungsgänge Höhere Berufsfachschule und Berufliches Gymnasium mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung auf den Weg in den Süden. Zu dieser Zeit zeigt sich Sevilla von seiner schönsten Seite: Die Tage sind sonnig und lang, die Stadt ist lebendig und voller Menschen aus aller Welt, die für eine gewisse Zeit Teil ihres einzigartigen Lebensgefühls werden. Besonders prägend ist die Blütezeit der Orangenbäume, deren Duft die Straßen erfüllt und die Atmosphäre der Stadt unverwechselbar macht.

Betreut wird die Gruppe von Susana Márquez Augusto, Lehrkraft für Spanisch an den Privaten Schulen Krüger. Sie hat 33 Jahre in Sevilla gelebt, kennt die Stadt daher hervorragend und weiß um das große Potenzial, das sie für die sprachliche und kulturelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bietet.

Die Sprachreise ist inzwischen ein fester Bestandteil des Spanischunterrichts der Privaten Schulen Krüger geworden. Sie ermöglicht es, die im Unterricht erlernte Grammatik und Theorie unmittelbar in der Praxis anzuwenden – durch das Leben und den Alltag in dem Land, dessen Sprache gelernt wird.

Darüber hinaus eröffnet die Reise einen direkten Zugang zur spanischen Kultur, der auf andere Weise kaum erreichbar ist: durch Begegnungen mit den Menschen, das Erleben von Traditionen und das Kennenlernen der lokalen Küche. Die Schülerinnen und Schüler tauchen für eine Woche vollständig in diese Kultur ein, was ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen nachhaltig stärkt. So entsteht eine enge Verbindung zwischen Sprache und Kultur, die durch unmittelbares, praxisnahes Lernen geprägt ist.

In diesem Jahr fand die Sprachreise vom 14. bis zum 19. April statt. Insgesamt nahmen 34 Schülerinnen und Schüler der Klassen G11.1, G11.2 und HHU.1 teil. Untergebracht war die Gruppe in einem zentral gelegenen Hotel, das sich in unmittelbarer Nähe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt befindet.

Die Schülerinnen und Schüler besuchten einen Intensivkurs Spanisch, der an drei Tagen jeweils fünf Unterrichtsstunden umfasste. Der Kurs fand in der anerkannten Sprachschule „Sevilla Habla“ statt, die auf den Spanischunterricht spezialisiert und vom „Instituto Cervantes“ (Goethe Institut in Deutschland) akkreditiert ist. Am Ende des Kurses erhielten die Teilnehmenden ein offizielles Zertifikat, das sie beispielsweise ihren Bewerbungsunterlagen beifügen können.

Der Unterricht beschränkte sich nicht nur auf Grammatik, sondern folgte einem kommunikativen Ansatz, der die aktive Mitarbeit fördert. Qualifizierte Muttersprachler mit umfangreicher Erfahrung vermittelten die Inhalte mit großer Begeisterung für Sprache und Kultur. Die Kurse deckten die Niveaustufen A1 bis C1 ab, sodass durch die Einteilung in 16 bis 18 Lerngruppen eine passgenaue Förderung aller Teilnehmenden gewährleistet war.

Ergänzt wurde der Unterricht durch ein abwechslungsreiches Programm aus kulturellen Aktivitäten, wie Konversationseinheiten, Spielen sowie Einblicken in Kunst und Kultur, und durch außerschulische Unternehmungen wie Stadtführungen, Tapas-Touren und Sprachaustausch.

Auch die Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sevillas war fester Bestandteil des Programms. So besuchte die Gruppe am Dienstag die Plaza de España, am Mittwoch den Alcázar und am Donnerstag die berühmte Kathedrale von Sevilla. Den Abschluss bildete am Freitag eine etwa einstündige Bootsfahrt auf dem Guadalquivir, bei der alle die Stadt aus einer neuen Perspektive erleben konnten.

 

Insgesamt stellte die Sprachreise eine äußerst bereichernde Erfahrung dar, die sowohl die sprachlichen Fähigkeiten als auch das kulturelle Verständnis der Schülerinnen und Schüler nachhaltig gefördert hat.

Schulamtsfinale Südthüringen: Haubinda ist Turniersieger

In Saalfeld fand das Schulamtsfinale Südthüringen im Basketball (U18 männlich) statt. Fünf Kreissieger traten gegeneinander an, um den begehrten Titel zu gewinnen und sich für das Landesfinale zu qualifizieren. Die Mannschaft der Hermann-Lietz-Schule Haubinda musste dabei unter besonders schwierigen Bedingungen antreten: Krankheitsbedingt stark geschwächt, standen nur 6 statt 9 Spieler zur Verfügung.

Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“, was von Beginn an für große Spannung sorgte. Jede Partie war hart umkämpft, und das Niveau des Turniers war durchweg hoch. Mit der  Herausforderung von nur 6 Spielern zeigte das Team Haubinda eine beeindruckende kämpferische Leistung. Nach mehreren Siegen kam es schließlich zum großen Finalspiel gegen das Heinrich-Böll-Gymnasium Saalfeld, da beide Mannschaften zuvor alle ihre Spiele gewinnen konnten.

Das Finale entwickelte sich zu einem echten Basketball-Krimi

Haubinda geriet zunächst mit 0:6 in Rückstand, doch durch enormen Teamgeist und großen kämpferischen Einsatz gelang es der Mannschaft, diesen Rückstand aufzuholen. Das Spiel blieb bis zur letzten Sekunde spannend und ging sogar noch in die Verlängerung. Am Ende belohnte sich Haubinda für seinen unermüdlichen Einsatz, konnte das gesamte Turnier gewinnen und ist Schulamtsmeister Südthüringen!

Damit hat sich die Mannschaft aus Haubinda für das Landesfinale qualifiziert, bei dem die besten sechs Teams aus Thüringen um den Einzug ins Bundesfinale in Berlin kämpfen werden. Das Lietz Internatsdorf Haubinda ist stolz auf seine herausragende Mannschaft und drückt fest die Daumen für die nächste große Herausforderung.

Somit haben sich die erlernten Profi-Tipps aus dem Basketball-Training mit der Jugendabteilung „Freak City“ der Bamberg Baskets erneut gelohnt. Dieses besondere Training findet jährlich in Haubinda statt und fördert junge Talente im Basketball.

 

Freie Plätze ab Schuljahr 2026/2027

Für das kommende Schuljahr sind noch Plätze in der Ganztagesschule und im Internat in den Einstiegsklassen 5 und 7 (Regelschule) sowie 11 (Oberstufe) in Haubinda frei. Die FOS Haubinda bietet die Fachbereiche Technik mit dem Schwerpunkt Informationstechnik und Wirtschaft/Verwaltung an; das berufliche Gymnasium das Profilfach Wirtschaft.

Schulangst verstehen und bewältigen

Schule soll ein Ort des Lernens, der Begegnung und des Wachstums sein. Doch für manche Kinder und Jugendliche ist der Gedanke an die Schule mit starkem Unwohlsein, Sorgen oder sogar Panik verbunden. Schulangst ist ein weit verbreitetes, aber oft unterschätztes Phänomen. Sie kann den Alltag der Betroffenen und ihrer Familien erheblich belasten – emotional, sozial und schulisch. Dieser Beitrag erklärt, wie Sie Schulangst erkennen, verstehen und wirksam begegnen können – sei es als Elternteil, Lehrkraft oder als betroffener junger Mensch selbst.

Was ist Schulangst?

Schulangst ist eine intensive Angst vor der Schule oder schulischen Situationen. Sie tritt meist bei Kindern und Jugendlichen auf und kann sich sowohl psychisch als auch körperlich äußern. Im Gegensatz zur allgemeinen Nervosität vor Klassenarbeiten geht es bei Schulangst um eine tiefergehende, oft lähmende Furcht, die den Schulbesuch stark beeinträchtigen kann. Zu den bekanntesten Formen zählen Schulphobie, Leistungsangst und Schulverweigerung – oftmals überlagern sich diese Phänomene.

Woran erkennt man Schulangst?

Die Anzeichen sind vielfältig und sollten ernst genommen werden. Typisch sind:

  • häufige Bauch- oder Kopfschmerzen ohne erkennbare medizinische Ursache
  • Schlafstörungen oder Appetitlosigkeit vor Schultagen
  • Weinen, Wutanfälle oder Rückzug beim Gedanken an die Schule
  • Vermeidung sozialer Kontakte oder Aktivitäten mit Mitschülern
  • plötzliche Verschlechterung der schulischen Leistungen

Diese Symptome deuten nicht nur auf eine Angststörung hin, sondern können auch Hinweise auf eine beginnende psychische Störung oder Depression sein.

Ursachen und Auslöser

Die Ursachen von Schulangst sind so individuell wie die betroffenen Kinder. Zu den häufigsten zählen:

  • Leistungsdruck durch Schule, Familie oder eigene Ansprüche
  • soziale Probleme wie Mobbing oder Ausgrenzung
  • Konflikte mit Lehrern, Mitschülern oder in der Familie
  • traumatische Erlebnisse oder belastende Veränderungen
  • Trennungsangst bei jüngeren Kindern

Diese Gründe sollten gemeinsam mit Pädagogen und Therapeuten offen besprochen werden, um frühzeitig handeln zu können.

Folgen von Schulangst

Unbehandelt kann Schulangst schwerwiegende Folgen nach sich ziehen:

  • Schulabsentismus, auch bekannt als Schulvermeidung, Schulschwänzen oder Schulverweigerung
  • Rückzug aus dem sozialen Leben
  • Entwicklung von psychischen Störungen, etwa Depression oder Angststörungen
  • massive Lernlücken und Schulabbrüche
  • erhöhtes Risiko für stationäre Aufenthalte in einer Klinik oder Jugendpsychiatrie

Deshalb ist es entscheidend, Schulangst frühzeitig zu erkennen und ernst zu nehmen.

Was Eltern tun können

Eltern spielen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Schulangst. So können Sie Ihr Kind unterstützen:

  1. Zeigen Sie Verständnis und hören Sie aufmerksam zu.
  2. Nehmen Sie die Sorgen Ihres Kindes ernst, aber dramatisieren Sie sie nicht.
  3. Vermeiden Sie Schuldzuweisungen und Leistungsdruck.
  4. Suchen Sie aktiv das Gespräch mit der Schule und den Lehrkräften.
  5. Dokumentieren Sie Auffälligkeiten oder Rückfälle.

Darüber hinaus kann es sehr hilfreich sein, gemeinsam mit dem Kind kleine, erreichbare Ziele für den Schulalltag zu formulieren. Diese Etappenziele schaffen Erfolgserlebnisse und stärken das Vertrauen in die eigene Bewältigungsfähigkeit. Ein stabiler Tagesrhythmus mit festen Ritualen – etwa ein strukturierter Morgen oder ein ruhiges Abendritual – gibt zusätzliche Sicherheit und Orientierung. Ebenso wichtig ist die behutsame Ermutigung zu sozialen Kontakten außerhalb der Schule, um Isolation zu vermeiden und positive Erfahrungen im Miteinander zu fördern.

Unterstützung durch Lehrkräfte

Auch Lehrer können einen entscheidenden Beitrag leisten:

  • Aufbau eines vertrauensvollen Lehrer-Schüler-Verhältnisses
  • frühzeitiges Erkennen von Anzeichen und Kontakt zu den Eltern
  • differenzierte Aufgabenstellungen zur Reduktion von Leistungsangst
  • Integration in die Klassengemeinschaft und Förderung sozialer Kompetenzen
  • Zusammenarbeit mit Schulpsychologen und pädagogischen Fachkräften

Gerade das pädagogische Klima an der Schule beeinflusst maßgeblich das Wohlbefinden der Schüler.

Wann professionelle Hilfe wichtig ist

Spätestens dann, wenn sich die Schulangst über mehrere Wochen hinweg verfestigt, körperliche Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen massiv zunehmen oder das Kind sich vollständig aus dem sozialen Leben zurückzieht, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Gleiches gilt, wenn es zu Schulverweigerung oder sogar Schulabsentismus kommt. Werden gar Suizidgedanken geäußert, ist eine sofortige und gezielte Therapie unumgänglich, um das Kind wirksam zu schützen und nachhaltig zu unterstützen.

Mögliche Ansätze:

  • Verhaltenstherapie oder systemische Psychotherapie
  • familiäre Beratung
  • stationäre Behandlung in einer psychosomatischen Klinik

Besonders bei komplexeren Krankheitsbildern kann ein zeitweiliger Aufenthalt in einer Spezialklinik sinnvoll sein.

Hilfsangebote und Anlaufstellen

Folgende Stellen bieten Unterstützung:

  • schulpsychologische Beratungsstellen
  • Kinder- und Jugendpsychotherapeuten
  • sozialpädiatrische Zentren
  • Beratungslehrkräfte an der Schule
  • Spezialkliniken für Psychosomatik und Kinderpsychologie
  • Online-Portale und Elternforen

Auch die Hermann-Lietz-Schulen bieten einen behüteten Ort für einen Neustart – mit kleinen Klassen, individuellen Förderplänen und einem durchdachten pädagogischen Konzept, das das Kind als Ganzes sieht. Mehr dazu in unserem Artikel zu Schulangst bei schwer erziehbaren Kindern.

Fazit

Schulangst ist kein „Problemkind-Phänomen“, sondern eine ernstzunehmende Störung, die jeden Schüler treffen kann – unabhängig von Herkunft oder Leistungsniveau. Durch rechtzeitige Unterstützung, professionelle Therapien und ein starkes soziales Netz lässt sich viel Leid verhindern. Schulen, Eltern und Fachkräfte müssen gemeinsam handeln, damit Kinder und Jugendliche angstfrei lernen und leben können.

Night of Science – Wenn eine Internatsschule zum Forschungslabor wird

Naturwissenschaften – viele Schülerinnen und Schüler finden diese Fächer spannend, andere haben gar keinen Zugang. Einige wollen gerade hier viel lernen, erforschen, erfahren, anderen fällt das schwer. Und… wer hat schon eine schuleigene Sternwarte, die dazu von einem renommierten Astrophysiker betrieben wird? Aus all diesen Gründen veranstaltete daher unser Kollegium die Night of Science!

Wenn eine Internatsschule zur Nacht zum Leben erwacht, verändert sich etwas Grundlegendes: Flure werden zu Experimentierstrecken, Klassenräume zu Werkstätten des Denkens, der Schulhof zum Treffpunkt für Gespräche über Sterne, Moleküle und Meereswelten. Genau das leistete unsere erste Night of Science – eine Veranstaltung, die Wissenschaft nicht erklärte, sondern erlebbar machte.

Forschen, staunen, ausprobieren

Den Auftakt bildete eine Experimentierstraße für die Jahrgänge 5 bis 8, die eindrucksvoll zeigte, wie niedrigschwellig Begeisterung für Naturwissenschaften entstehen kann. In kleinen Gruppen bewegten sich die Schülerinnen und Schüler von Station zu Station und tauchten in unterschiedliche Fachbereiche ein: Biologie, Mathematik, Physik und Chemie.

Vorbereitet wurden die Experimente von engagierten NaWi-Lerngruppen, unterstützt durch Leistungskurse sowie ehemalige Schülerinnen, die ihre Erfahrung einbrachten. Ob Sinneswahrnehmungen, mathematische Tricks, chemische Reaktionen oder physikalische Phänomene – überall wurde ausprobiert, hinterfragt und gelacht. Besonders deutlich wurde: Lernen funktioniert dann besonders gut, wenn man selbst die Hände benutzen darf.

Später in der Nacht richtete sich der Blick auf die älteren Jahrgänge. Für die Klassen 9 bis Q öffnete sich ein Workshop-Programm, das fachlich anspruchsvoll war und zugleich ungewöhnliche Zugänge bot. Die Angebote reichten von Astrophysik über Umweltforschung bis hin zu Technik und Virtual Reality.

Ein Workshop führte in die extremen Regionen des Universums – mit theoretischen Grundlagen zu Schwarzen Löchern und Weißen Zwergen sowie Live-Beobachtungen an der schuleigenen Sternwarte. Andere Gruppen machten chemische Prozesse sichtbar, untersuchten Gewässer unter realen Forschungsbedingungen oder entwickelten kreative elektronische Alarmanlagen. Wieder andere tauchten mithilfe von VR-Brillen in Unterwasserwelten ein und diskutierten Fragen des Meeresschutzes.

Allen Workshops gemeinsam war der Anspruch, Wissenschaft nicht nur zu erklären, sondern als Prozess erfahrbar zu machen: beobachten, messen, hinterfragen, diskutieren.

Ein Ausklang unter freiem Himmel

Nach Stunden intensiver Arbeit endete die Night of Science dort, wo Gespräche oft am besten gelingen: am Lagerfeuer. Bei Snacks, Getränken und ruhiger Atmosphäre wurde weiterdiskutiert – über Experimente, Entdeckungen und neue Fragen. Ein kleines, aber willkommenes Extra rundete die Nacht ab: Der nächste Schultag begann später.

Mehr als ein besonderes Event

Die Night of Science zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in projektorientiertem naturwissenschaftlichem Arbeiten steckt – und wie stark gemeinsames Forschen verbindet. Sie war mehr als ein schulisches Event: Sie war ein Statement für Neugier, für mutiges Denken und für eine Schule, die Lernen auch außerhalb des Stundenplans möglich macht.

Die 2. Night of Science kommt bestimmt!

 

Es fehlte nur Schnee

Der Haubindaner Weihnachtsmarkt hat bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad, insbesondere bei den ehemaligen Schülern der Hermann-Lietz-Schule Haubinda. Viele finden zu diesem Anlass den Weg zurück und teilen ihre Erinnerungen und Erfahrungen.

Eltern kommen zum Auftritt ihrer Kinder, erwerben Produkte aus der schuleigenen Landwirtschaft oder genießen einfach nur ein heißes Getränk zu saftiger Bratwurst in festlicher Kulisse.

Emsig schwirrten die Schülerinnen und Schüler am Freitagnachmittag über das Schulgelände, um das Lietz Internatsdorf Haubinda für den Weihnachtsmarkt am nächsten Tag herzurichten. Die Buden rund um die Werkstatt mussten ebenso festlich geschmückt werden wie die Turnhalle für das Weihnachtsmusical Stühle benötigte. Schoko-Äpfel und Kekse wurden fleißig produziert, sodass deren süßer Duft im gesamten Haupthaus für wohlige Wärme ums Herz sorgte.

Zeitweise war der Markt so voll, dass es keine Parkmöglichkeiten mehr in der Nähe gab. Das Wetter spielte überwiegend mit, der kurze Nieselregen ließ sich beim Basteln in der Werkstatt gut überbrücken. Für die Perfektion fehlte nur noch Schnee.

Den frühen Nachmittag unterhielt die Grundschule mit ihrem Theaterstück zu Wichtel Franz und zum Ausklang des Tages führte der Bereich 5/6 sein Weihnachtsmusical in der Turnhalle auf. Überall strahlten die freudigen Gesichter aus den Verkaufsständen und den Gästen schmeckten Waffeln, Crêpes und Spießbraten.

Das Lietz Internatsdorf Haubinda freut sich schon wieder auf das nächste Jahr!

 

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