Das Franken Landschulheim Schloss Gaibach stellt sich vor

Am Samstag, 14. März 2026, können Sie die Realschule und das Gymnasium des FLSH Schloss Gaibach in der Zeit von 10 bis 14 Uhr kennenlernen.

In kurzen Vorträgen durch unsere Beratungslehrkräfte erfahren Sie alles Wissenswerte zum Übertritt an unsere Realschule und unser Gymnasium. Ihre Kinder haben die Möglichkeit, bei unserem umfangreichen Rahmenprogramm mit zahlreichen Projekten in das vielfältige Schulleben unserer Schule (Schulhund, Soccer-Court, Feuerwehr, Slackline, u. v. m.) hineinzuschnuppern.

Gemeinsam mit unseren Lehrkräften können Sie und Ihre Kinder auf Entdeckungstour durch unser Schulhaus gehen, außerdem steht die Schul- und Internatsleitung für Einzelgespräche bereit. Sie können sich an diesem Tag zu unseren vielfältigen Angeboten im Tagesheim, den Entfaltungsmöglichkeiten in unserem Internat, sowie über die Möglichkeit für geeignete Realschülerinnen und Realschüler über die Profilklasse das Abitur bei uns zu erwerben informieren.

Das Team des FLSH

Schulamtsfinale Südthüringen: Haubinda ist Turniersieger

In Saalfeld fand das Schulamtsfinale Südthüringen im Basketball (U18 männlich) statt. Fünf Kreissieger traten gegeneinander an, um den begehrten Titel zu gewinnen und sich für das Landesfinale zu qualifizieren. Die Mannschaft der Hermann-Lietz-Schule Haubinda musste dabei unter besonders schwierigen Bedingungen antreten: Krankheitsbedingt stark geschwächt, standen nur 6 statt 9 Spieler zur Verfügung.

Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“, was von Beginn an für große Spannung sorgte. Jede Partie war hart umkämpft, und das Niveau des Turniers war durchweg hoch. Mit der  Herausforderung von nur 6 Spielern zeigte das Team Haubinda eine beeindruckende kämpferische Leistung. Nach mehreren Siegen kam es schließlich zum großen Finalspiel gegen das Heinrich-Böll-Gymnasium Saalfeld, da beide Mannschaften zuvor alle ihre Spiele gewinnen konnten.

Das Finale entwickelte sich zu einem echten Basketball-Krimi

Haubinda geriet zunächst mit 0:6 in Rückstand, doch durch enormen Teamgeist und großen kämpferischen Einsatz gelang es der Mannschaft, diesen Rückstand aufzuholen. Das Spiel blieb bis zur letzten Sekunde spannend und ging sogar noch in die Verlängerung. Am Ende belohnte sich Haubinda für seinen unermüdlichen Einsatz, konnte das gesamte Turnier gewinnen und ist Schulamtsmeister Südthüringen!

Damit hat sich die Mannschaft aus Haubinda für das Landesfinale qualifiziert, bei dem die besten sechs Teams aus Thüringen um den Einzug ins Bundesfinale in Berlin kämpfen werden. Das Lietz Internatsdorf Haubinda ist stolz auf seine herausragende Mannschaft und drückt fest die Daumen für die nächste große Herausforderung.

Somit haben sich die erlernten Profi-Tipps aus dem Basketball-Training mit der Jugendabteilung „Freak City“ der Bamberg Baskets erneut gelohnt. Dieses besondere Training findet jährlich in Haubinda statt und fördert junge Talente im Basketball.

 

Freie Plätze ab Schuljahr 2026/2027

Für das kommende Schuljahr sind noch Plätze in der Ganztagesschule und im Internat in den Einstiegsklassen 5 und 7 (Regelschule) sowie 11 (Oberstufe) in Haubinda frei. Die FOS Haubinda bietet die Fachbereiche Technik mit dem Schwerpunkt Informationstechnik und Wirtschaft/Verwaltung an; das berufliche Gymnasium das Profilfach Wirtschaft.

Schulangst verstehen und bewältigen

Schule soll ein Ort des Lernens, der Begegnung und des Wachstums sein. Doch für manche Kinder und Jugendliche ist der Gedanke an die Schule mit starkem Unwohlsein, Sorgen oder sogar Panik verbunden. Schulangst ist ein weit verbreitetes, aber oft unterschätztes Phänomen. Sie kann den Alltag der Betroffenen und ihrer Familien erheblich belasten – emotional, sozial und schulisch. Dieser Beitrag erklärt, wie Sie Schulangst erkennen, verstehen und wirksam begegnen können – sei es als Elternteil, Lehrkraft oder als betroffener junger Mensch selbst.

Was ist Schulangst?

Schulangst ist eine intensive Angst vor der Schule oder schulischen Situationen. Sie tritt meist bei Kindern und Jugendlichen auf und kann sich sowohl psychisch als auch körperlich äußern. Im Gegensatz zur allgemeinen Nervosität vor Klassenarbeiten geht es bei Schulangst um eine tiefergehende, oft lähmende Furcht, die den Schulbesuch stark beeinträchtigen kann. Zu den bekanntesten Formen zählen Schulphobie, Leistungsangst und Schulverweigerung – oftmals überlagern sich diese Phänomene.

Woran erkennt man Schulangst?

Die Anzeichen sind vielfältig und sollten ernst genommen werden. Typisch sind:

  • häufige Bauch- oder Kopfschmerzen ohne erkennbare medizinische Ursache
  • Schlafstörungen oder Appetitlosigkeit vor Schultagen
  • Weinen, Wutanfälle oder Rückzug beim Gedanken an die Schule
  • Vermeidung sozialer Kontakte oder Aktivitäten mit Mitschülern
  • plötzliche Verschlechterung der schulischen Leistungen

Diese Symptome deuten nicht nur auf eine Angststörung hin, sondern können auch Hinweise auf eine beginnende psychische Störung oder Depression sein.

Ursachen und Auslöser

Die Ursachen von Schulangst sind so individuell wie die betroffenen Kinder. Zu den häufigsten zählen:

  • Leistungsdruck durch Schule, Familie oder eigene Ansprüche
  • soziale Probleme wie Mobbing oder Ausgrenzung
  • Konflikte mit Lehrern, Mitschülern oder in der Familie
  • traumatische Erlebnisse oder belastende Veränderungen
  • Trennungsangst bei jüngeren Kindern

Diese Gründe sollten gemeinsam mit Pädagogen und Therapeuten offen besprochen werden, um frühzeitig handeln zu können.

Folgen von Schulangst

Unbehandelt kann Schulangst schwerwiegende Folgen nach sich ziehen:

  • Schulabsentismus, auch bekannt als Schulvermeidung, Schulschwänzen oder Schulverweigerung
  • Rückzug aus dem sozialen Leben
  • Entwicklung von psychischen Störungen, etwa Depression oder Angststörungen
  • massive Lernlücken und Schulabbrüche
  • erhöhtes Risiko für stationäre Aufenthalte in einer Klinik oder Jugendpsychiatrie

Deshalb ist es entscheidend, Schulangst frühzeitig zu erkennen und ernst zu nehmen.

Was Eltern tun können

Eltern spielen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Schulangst. So können Sie Ihr Kind unterstützen:

  1. Zeigen Sie Verständnis und hören Sie aufmerksam zu.
  2. Nehmen Sie die Sorgen Ihres Kindes ernst, aber dramatisieren Sie sie nicht.
  3. Vermeiden Sie Schuldzuweisungen und Leistungsdruck.
  4. Suchen Sie aktiv das Gespräch mit der Schule und den Lehrkräften.
  5. Dokumentieren Sie Auffälligkeiten oder Rückfälle.

Darüber hinaus kann es sehr hilfreich sein, gemeinsam mit dem Kind kleine, erreichbare Ziele für den Schulalltag zu formulieren. Diese Etappenziele schaffen Erfolgserlebnisse und stärken das Vertrauen in die eigene Bewältigungsfähigkeit. Ein stabiler Tagesrhythmus mit festen Ritualen – etwa ein strukturierter Morgen oder ein ruhiges Abendritual – gibt zusätzliche Sicherheit und Orientierung. Ebenso wichtig ist die behutsame Ermutigung zu sozialen Kontakten außerhalb der Schule, um Isolation zu vermeiden und positive Erfahrungen im Miteinander zu fördern.

Unterstützung durch Lehrkräfte

Auch Lehrer können einen entscheidenden Beitrag leisten:

  • Aufbau eines vertrauensvollen Lehrer-Schüler-Verhältnisses
  • frühzeitiges Erkennen von Anzeichen und Kontakt zu den Eltern
  • differenzierte Aufgabenstellungen zur Reduktion von Leistungsangst
  • Integration in die Klassengemeinschaft und Förderung sozialer Kompetenzen
  • Zusammenarbeit mit Schulpsychologen und pädagogischen Fachkräften

Gerade das pädagogische Klima an der Schule beeinflusst maßgeblich das Wohlbefinden der Schüler.

Wann professionelle Hilfe wichtig ist

Spätestens dann, wenn sich die Schulangst über mehrere Wochen hinweg verfestigt, körperliche Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen massiv zunehmen oder das Kind sich vollständig aus dem sozialen Leben zurückzieht, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Gleiches gilt, wenn es zu Schulverweigerung oder sogar Schulabsentismus kommt. Werden gar Suizidgedanken geäußert, ist eine sofortige und gezielte Therapie unumgänglich, um das Kind wirksam zu schützen und nachhaltig zu unterstützen.

Mögliche Ansätze:

  • Verhaltenstherapie oder systemische Psychotherapie
  • familiäre Beratung
  • stationäre Behandlung in einer psychosomatischen Klinik

Besonders bei komplexeren Krankheitsbildern kann ein zeitweiliger Aufenthalt in einer Spezialklinik sinnvoll sein.

Hilfsangebote und Anlaufstellen

Folgende Stellen bieten Unterstützung:

  • schulpsychologische Beratungsstellen
  • Kinder- und Jugendpsychotherapeuten
  • sozialpädiatrische Zentren
  • Beratungslehrkräfte an der Schule
  • Spezialkliniken für Psychosomatik und Kinderpsychologie
  • Online-Portale und Elternforen

Auch die Hermann-Lietz-Schulen bieten einen behüteten Ort für einen Neustart – mit kleinen Klassen, individuellen Förderplänen und einem durchdachten pädagogischen Konzept, das das Kind als Ganzes sieht. Mehr dazu in unserem Artikel zu Schulangst bei schwer erziehbaren Kindern.

Fazit

Schulangst ist kein „Problemkind-Phänomen“, sondern eine ernstzunehmende Störung, die jeden Schüler treffen kann – unabhängig von Herkunft oder Leistungsniveau. Durch rechtzeitige Unterstützung, professionelle Therapien und ein starkes soziales Netz lässt sich viel Leid verhindern. Schulen, Eltern und Fachkräfte müssen gemeinsam handeln, damit Kinder und Jugendliche angstfrei lernen und leben können.

Night of Science – Wenn eine Internatsschule zum Forschungslabor wird

Naturwissenschaften – viele Schülerinnen und Schüler finden diese Fächer spannend, andere haben gar keinen Zugang. Einige wollen gerade hier viel lernen, erforschen, erfahren, anderen fällt das schwer. Und… wer hat schon eine schuleigene Sternwarte, die dazu von einem renommierten Astrophysiker betrieben wird? Aus all diesen Gründen veranstaltete daher unser Kollegium die Night of Science!

Wenn eine Internatsschule zur Nacht zum Leben erwacht, verändert sich etwas Grundlegendes: Flure werden zu Experimentierstrecken, Klassenräume zu Werkstätten des Denkens, der Schulhof zum Treffpunkt für Gespräche über Sterne, Moleküle und Meereswelten. Genau das leistete unsere erste Night of Science – eine Veranstaltung, die Wissenschaft nicht erklärte, sondern erlebbar machte.

Forschen, staunen, ausprobieren

Den Auftakt bildete eine Experimentierstraße für die Jahrgänge 5 bis 8, die eindrucksvoll zeigte, wie niedrigschwellig Begeisterung für Naturwissenschaften entstehen kann. In kleinen Gruppen bewegten sich die Schülerinnen und Schüler von Station zu Station und tauchten in unterschiedliche Fachbereiche ein: Biologie, Mathematik, Physik und Chemie.

Vorbereitet wurden die Experimente von engagierten NaWi-Lerngruppen, unterstützt durch Leistungskurse sowie ehemalige Schülerinnen, die ihre Erfahrung einbrachten. Ob Sinneswahrnehmungen, mathematische Tricks, chemische Reaktionen oder physikalische Phänomene – überall wurde ausprobiert, hinterfragt und gelacht. Besonders deutlich wurde: Lernen funktioniert dann besonders gut, wenn man selbst die Hände benutzen darf.

Später in der Nacht richtete sich der Blick auf die älteren Jahrgänge. Für die Klassen 9 bis Q öffnete sich ein Workshop-Programm, das fachlich anspruchsvoll war und zugleich ungewöhnliche Zugänge bot. Die Angebote reichten von Astrophysik über Umweltforschung bis hin zu Technik und Virtual Reality.

Ein Workshop führte in die extremen Regionen des Universums – mit theoretischen Grundlagen zu Schwarzen Löchern und Weißen Zwergen sowie Live-Beobachtungen an der schuleigenen Sternwarte. Andere Gruppen machten chemische Prozesse sichtbar, untersuchten Gewässer unter realen Forschungsbedingungen oder entwickelten kreative elektronische Alarmanlagen. Wieder andere tauchten mithilfe von VR-Brillen in Unterwasserwelten ein und diskutierten Fragen des Meeresschutzes.

Allen Workshops gemeinsam war der Anspruch, Wissenschaft nicht nur zu erklären, sondern als Prozess erfahrbar zu machen: beobachten, messen, hinterfragen, diskutieren.

Ein Ausklang unter freiem Himmel

Nach Stunden intensiver Arbeit endete die Night of Science dort, wo Gespräche oft am besten gelingen: am Lagerfeuer. Bei Snacks, Getränken und ruhiger Atmosphäre wurde weiterdiskutiert – über Experimente, Entdeckungen und neue Fragen. Ein kleines, aber willkommenes Extra rundete die Nacht ab: Der nächste Schultag begann später.

Mehr als ein besonderes Event

Die Night of Science zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in projektorientiertem naturwissenschaftlichem Arbeiten steckt – und wie stark gemeinsames Forschen verbindet. Sie war mehr als ein schulisches Event: Sie war ein Statement für Neugier, für mutiges Denken und für eine Schule, die Lernen auch außerhalb des Stundenplans möglich macht.

Die 2. Night of Science kommt bestimmt!

 

Es fehlte nur Schnee

Der Haubindaner Weihnachtsmarkt hat bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad, insbesondere bei den ehemaligen Schülern der Hermann-Lietz-Schule Haubinda. Viele finden zu diesem Anlass den Weg zurück und teilen ihre Erinnerungen und Erfahrungen.

Eltern kommen zum Auftritt ihrer Kinder, erwerben Produkte aus der schuleigenen Landwirtschaft oder genießen einfach nur ein heißes Getränk zu saftiger Bratwurst in festlicher Kulisse.

Emsig schwirrten die Schülerinnen und Schüler am Freitagnachmittag über das Schulgelände, um das Lietz Internatsdorf Haubinda für den Weihnachtsmarkt am nächsten Tag herzurichten. Die Buden rund um die Werkstatt mussten ebenso festlich geschmückt werden wie die Turnhalle für das Weihnachtsmusical Stühle benötigte. Schoko-Äpfel und Kekse wurden fleißig produziert, sodass deren süßer Duft im gesamten Haupthaus für wohlige Wärme ums Herz sorgte.

Zeitweise war der Markt so voll, dass es keine Parkmöglichkeiten mehr in der Nähe gab. Das Wetter spielte überwiegend mit, der kurze Nieselregen ließ sich beim Basteln in der Werkstatt gut überbrücken. Für die Perfektion fehlte nur noch Schnee.

Den frühen Nachmittag unterhielt die Grundschule mit ihrem Theaterstück zu Wichtel Franz und zum Ausklang des Tages führte der Bereich 5/6 sein Weihnachtsmusical in der Turnhalle auf. Überall strahlten die freudigen Gesichter aus den Verkaufsständen und den Gästen schmeckten Waffeln, Crêpes und Spießbraten.

Das Lietz Internatsdorf Haubinda freut sich schon wieder auf das nächste Jahr!

 

Bäume für die Zukunft

Wie können wir heute etwas für unsere Zukunft tun? Im Rahmen ihrer Projekt-Prüfungsarbeit (PPA) haben sich die Schülerinnen Pia, Emilia, Lea, Helene und Katharina aus Klasse 10 im Lietz Internatsdorf Haubinda darüber Gedanken gemacht.

Sie beschäftigen sich mit dem Thema der globalen Erwärmung und welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können. Eine Lösung hat sie sofort begeistert: Bäume pflanzen.

Für den praktischen Teil ihrer Arbeit stand das Ziel damit fest. Rund um Haubinda wird es eine Pflanzaktion geben! Ende November war es dann so weit. Durch ein Infoschreiben und fleißiges Rekrutieren während des Elternsprechtages fand sich eine große Gruppe an Schülern, Lehrern und Eltern ein, die mit Spaten bewaffnet zur Tat schritten.

Viele Hände waren auch nötig, denn insgesamt sollten 450 Setzlinge in die Erde gepflanzt werden. Als Baumsorte hat sich die Gruppe nach Recherchen für Walnuss entschieden. Der Walnussbaum bringt nicht nur schmackhafte Nüsse hervor, sondern bindet besonders viel CO2 und besitzt durch seinen Gerbsäuregehalt einen natürlichen Schutz vor Verbiss durch Wildtiere. Damit steigen die Chancen, dass von den 450 gepflanzten Bäumen auch ein Großteil wachsen wird.

So hat diese PPA-Gruppe der Hermann-Lietz-Schule Haubinda nicht nur etwas Bleibendes geschaffen, sondern einen echten, grünen Fußabdruck hinterlassen.

 

Minister Tischner besucht die Hermann-Lietz-Schule Haubinda

Der Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christian Tischner, besuchte mit seinem Beauftragten für die Freien Schulen die Hermann-Lietz-Schule Haubinda und stand den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort.

Neben einer kurzen Führung durch das Lietz Internatsdorf Haubinda blieb genug Zeit für eine Gesprächsrunde auf Augenhöhe. Schülerinnen und Schüler aus allen Bereichen konnten ihre Fragen an Minister Tischner stellen. Aus der Grundschule und dem Bereich 5/6 wurde besonders oft das Thema „KI“ genannt mit all ihren Potentialen und Gefahren. „Wie wird Schule in Zukunft für uns aussehen? Sind unsere Lehrer dann alle Roboter?“ war eine Frage. Im Zusammenhang mit KI, Digitalisierung und sozialen Medien stellten die älteren Schüler die Frage, ob er den Grund für einen Leistungsabfall unter den Jugendlichen etwa in diesen neuen Technologien sieht und was dagegen getan wird. Die Oberstufe beschäftigen wiederum ganz praxisnahe Probleme: Als erster Jahrgang, der im Abitur eine neue Kombiprüfung mit VWL ablegen muss, gab es Bedenken, ob es rechtzeitig Übungsklausuren oder einen verbindlichen Lehrplan gibt, an dem sie sich orientieren können.

Jede Frage wurde ausführlich beantwortet und wertgeschätzt. Im Anschluss stand die Beratung mit der Schulleitung an. Der Klassenleiter der 9D überreichte dabei ein Schreiben, mit dem er sich dafür einsetzt, wieder zusätzliche mündliche Prüfungen beim Qualifizierenden Hauptschulabschluss einzuführen. Ein schlechter Tag in der schriftlichen Prüfung kann sich nämlich auf das gesamte Bestehen negativ auswirken.

Das Lietz Internatsdorf Haubinda ist gespannt, ob nicht nur ihre Verfassung und das Schülerparlament den Besuch beeindrucken konnten, sondern auch die klugen Fragen und Bitten aus der Schülergemeinschaft und dem Kollegium.

 

Zwischen Skyline und Schulalltag: Unvergessliche Studienfahrt in die Stadt, die niemals schläft

In der letzten Oktoberwoche sind Schülerinnen und Schüler der privaten Schulen Krüger zu einer außergewöhnlichen Studienfahrt mit dem Ziel New York aufgebrochen. Die klassenübergreifende Fahrt mit 68 Teilnehmern aus zwei verschiedenen Bildungsgängen wurde von 6 Lehrern und Betreuern begleitet.

 

Nach über einem Jahr Planung, akribischer Vorbereitung, trotzdem Last-Minute-Hotelumbuchung und gehöriger Nervosität wegen Einreisebestimmungen und fehlender Ortskenntnis kann festgehalten werden: Der Stress hat sich gelohnt.

 

Viele waren von der Architektur des Big Apple sehr beeindruckt: Seien es die Skyline und die Wolkenkratzer der Stadt, der bunt beleuchtete Times Square, die vielen verschiedenen Viertel wie Little Italy, Chinatown oder Soho mit seinen trendigen Boutiquen, alle Orte wurden von den jungen Leuten begeistert erkundet. Natürlich durften der Central Park, die Brooklyn Bridge, Roosevelt Island und die Freiheitsstatue nicht fehlen, letztere wurde von der Fähre bei Nacht bewundert. Aus Filmen und Serien bekannte Orte in der Realität zu erleben, stieß insbesondere auf viel Interesse.

Einige Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, ein NBA-Spiel zu besuchen. Die einzigartige Stimmung und Atmosphäre zu erleben, war ein ganz besonderes Highlight.

Das 9/11 Memorial stellte einen Gegensatz dazu dar, ein sehr ruhiger Ort, der dem Andenken an die Opfer nach Meinung der jungen Leute gut gerecht wird.
Wieder vollkommen anders war die Stimmung auf der Halloween-Parade mit den vielen besonderen Kostümen.

 

Insgesamt, so urteilen die jungen Teilnehmer, war die Studienfahrt ein unvergessliches Erlebnis. Die vielen neuen Eindrücke vom Trubel, der Größe und besonders auch der kulturellen Diversität der Stadt hat für Eindruck gesorgt, und die gemeinsam verbrachte Zeit mit viel Gelächter, Freude und dem Meistern von Hindernissen hat die Gemeinschaft unter den Schülerinnen und Schülern nachhaltig gestärkt.

Es bleibt auch ein sehr zufriedener Organisator, der stellvertretende Schulleiter Stephan Berghaus, der sich ausdrücklich bei seinen begleitenden Lehrkräften Peter Kotzur und Waldemar Funk für ihren Einsatz bedankt.

Gruselige Kunstwerke beim ersten Treffen der Minigärtner

Die Minigärtner-Gruppe des Franken-Landschulheims Schloss Gaibach startete mit einem kreativen und herbstlichen Thema in ihr neues Projektjahr. Beim ersten Treffen drehte sich alles rund um den Kürbis. Mit viel Eifer und Spaß höhlten die jungen Gärtnerinnen und Gärtner jeweils einen Halloween-Kürbis aus und verwandelten ihn in ein schaurig-schönes Kunstwerk.

Ob lachende, furchterregende oder fantasievolle Gesichter – die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Ganz nebenbei erfuhren die Kinder auch Wissenswertes über den Kürbis als Pflanze und seine Bedeutung im Herbst.

Das Treffen war ein gelungener Auftakt für die kommenden Aktionen der Minigärtner, die sich das ganze Jahr über mit spannenden Themen aus der Welt der Natur und des Gartens beschäftigen werden.

Physik zum Anfassen und Staunen

Naturwissenschaften sind an der Hermann-Lietz-Schule Haubinda ein besonders geförderter Bereich. Zu den sogenannten MINT-Fächern zählt auch die Physik. Dank spannender Experimente und dem Einsatz engagierter Lehrkräfte wird Physik im objektiven Schülerranking zum Lieblingsfach.

Um begabte Schülerinnen und Schüler in ihrer Begeisterung für das Fach Physik weiter zu fördern, fuhr der pädagogische Bereichsleiter der Klassen 7-10 mit einer kleinen Schülergruppe aus dem Lietz Internatsdorf Haubinda vom 17.09.-19.09.2025 nach Jena zum Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“.

Dort erwartete die Gruppe nicht nur eine Physik-Ausstellung, spannende Vorträge in Uni-Hörsälen oder Gespräche mit Wissenschaftlern, sondern viele Gelegenheiten zum Mitmachen. In der Einkaufsmeile Goethe-Galerie standen eine Reihe spannender Experimente bereit und natürlich waren alle gespannt auf den Schülerwettbewerb „Exciting Physics 2025“. Das Team aus Haubinda entschied sich, an mehreren Disziplinen teilzunehmen. Eine Inspiration aus dem Alltag ergab sich z. B. beim Mittagessen mit einem Löffel auf dem Tellerrand. So baute eine Gruppe eine Federwaage, mit der sie den 2. Preis gewann. Eine Teilnehmerin entschied sich für den Papierturm, der verschiedenen Belastungen standhalten musste – und diese auch meisterte. Nur war die Konkurrenz noch filigraner und leichter gebaut. Auch der Zufallsgenerator, der eine gaußsche Normalverteilung bei Einwurf von Kugeln erzeugt, konnte im Lichte der Konkurrenz leider nicht auf dem Podium landen.

Beeindrucken konnte dafür die Gruppe der Wurfmaschine: Ganze 5 Wochen dauerte die Arbeit an dem guten Stück. Dank der hauseigenen Werkstatt in Haubinda und der tatkräftigen Unterstützung durch Eltern, entstand ein robustes, mannshohes Gerüst aus Holz, das wie ein Katapult genutzt werden kann und bei der Vorführung relativ treffsicher aufgetürmte Dosen abräumte. Das kam bei der Jury sehr gut an und belegte den 1. Platz! Ein toller Erfolg für die Nachwuchs-Physiker.

Bestimmt wird die Hermann-Lietz-Schule Haubinda auch im kommenden Schuljahr von findigen Köpfen mit genialen Bauten im Schülerwettbewerb „Exciting Physics 2026“ vertreten sein.

 

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