Kurpfalz Internat

Lernreise zu innovativen Schulen

Am Montag, den 24. September 2018 besuchten uns acht Lehramtsstudierende der Universität Osnabrück, die an einem Seminar mit dem Titel ,,Beobachten, Beraten und Fördern: Eine Lernreise zu innovativen Schulen unter der Leitung von Prof. Dr. phil. Claudia Solzbacher teilnehmen.Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die Idee, von innovativen Schulen zu lernen, wie zukunftsfähige Schulen arbeiten und wie Schulentwicklung aussehen kann.

Das Prinzip Lernreise ist als neues Format für die Lehramtsausbildung entstanden, bei dem sich Studierende auf eine selbstorganisierte Reise zu den interessantesten Schulen Deutschlands begeben. Dabei möchten die Teilnehmer in die Praxis eintauchen und anhand einer Lernreise einen Eindruck bekommen, was Stellschrauben für gelingende Schulen sein können. Das Ziel der Reise soll eine intensive Verschränkung von universitären wissenschaftlichen Inhalten mit praktischen Erfahrungen aus der Schulpraxis sein.

Das innovative Konzept des Internat Solling hatte die Studierenden bei ihrer Suche nach guten Schulen im Internet offenbar angesprochen und bewogen, auf ihrer Lernreise auch bei uns Station zu machen. Besonders ansprechend fanden die Studierenden in ihrem Anfrageschreiben die ,,Vielzahl und Vielfältigkeit der Projekte und außergewöhnlichen Fächer, den offenen Unterricht in der Unterstufe und die Umsetzung des Lernbüros in der Mittelstufe“.

Die acht Lehramtsstudenten konnten nach dem Besuch der Morgensprache jeweils zu zweit mit Schülern aus der Unter-, Mittel- und Oberstufe mitlaufen und auf diese Weise unsere Schule aus Sicht der Kinder und Jugendlichen im Unterricht und im Heimbereich kennenlernen. Zusätzlich führten sie Schüler unseres PVs über das Gelände, so dass sie außerhalb des Unterrichts einen Überblick über das Leben und Arbeiten der Schüler und Lehrer an unserem Internat gewinnen konnten.

Im Abschlussgespräch mit dem Unterrichtskoordinator der Unter- und Mittelstufe Carsten Schneider betonten die Studenten, dass die Herzlichkeit der Lehrkräfte im Umgang mit den Schülern und die Freundlichkeit und Höflichkeit unserer Schülerschaft sehr auffällig gewesen seien. Das Internat Solling verfüge neben den innovativen Fächern und offenen Unterrichtsformen offenbar über eine hervorragende Schüler-Lehrer-Beziehungskultur. Innerhalb weniger Stunden seien bei ihnen einige Klischees und Vorurteile über Internate bei ihnen beseitigt worden.

Die Begeisterung der Besucher drückte sich letztlich wohl auch darin aus, dass einer der Studenten sich sogleich nach einem Praktikumsplatz bei uns erkundigte. Mal schauen, ob daraus etwas werden kann – offene und neugierige junge Menschen finden bei uns ja eigentlich jederzeit ein offenes Ohr.

E-International – weltweit unterwegs. Von Schloss Bieberstein über Nepal und Südafrika in die Oberstufe

Kaum etwas bildet und prägt Jugendliche mehr als ein 6-monatiger Auslandsaufenthalt, in denen sie erlebnisorientiert und praxisbezogen lernen, leben und sich entwickeln können. In der E-International sind die Schüler der Einführungsphase (Klasse 10 bzw. 11) in Begleitung eines Coach das erste Schulhalbjahr im Ausland weltweit unterwegs und haben die einzigartige Möglichkeit erlebnisorientiertes und praxisbezogenes Lernen im Sinne der Lietz-Pädagogik mit dem Erlernen des Unterrichtsstoffes nach hessischem Curriculum zu kombinieren. (Für das Schuljahr 2018/19 sind noch 3-4 Plätze frei.)

E-Learning – Schule auf Reisen

Die E-International ist eine außergewöhnliche Alternative zur konventionellen Einführungsphase. Der Fokus liegt zum einen – ortsbezogen – auf der Vermittlung schulischer Kompetenzen zum anderen ganz besonders auf der Persönlichkeitsentwicklung der Schüler. Die Herausforderungen sind praktischer, erlebnispädagogischer und sportlicher Natur und haben dabei stets eine soziale Dimension. Das Zusammenleben in der Gruppe in immer wieder neuen Umgebungen und ein hohes Maß an Selbstverantwortung und Mitbestimmung fördern Disziplin, Kreativität und Flexibilität jedes Einzelnen. Das pädagogische Ziel ist es, den Lernort Schule für einige Zeit hinter sich zu lassen, um die Welt als Lernort wahrzunehmen.

Die Zielländer werden so ausgesucht, dass die Gegebenheiten vor Ort (Geschichte, Architektur, Gesellschaft, Wirtschaft, Natur, Religion) zu den Unterrichtsfächern passen. Der Religionsunterricht findet in Nepal statt, Wirtschaftswissenschaften und Mathematik in Indien und Dubai, Englisch in Südafrika, Kunst und Geschichte in Italien und Biologie während unserer Umwelt- und Landwirtschaftsprojekte in Spanien. So lässt sich ein starker praktischer Bezug zu den verschiedenen Unterrichtsthemen herstellen, der Unterricht wird lebendig. Der Aufbau des Unterrichts erfordert selbstmotiviertes und eigenständiges Arbeiten, ermöglicht dabei Flexibilität und Individualisierung. Eine wichtige Rolle spielen aber auch Partner- und Gruppenarbeit, da häufig Lerninhalte gemeinsam erarbeitet und Problemstellungen gemeinsam gelöst werden.

E-International kann als Ganzjahresprogramm mit anschließendem Internatsbesuch auf Schloss Bieberstein oder als Semesterprogramm für das erste Halbjahr gebucht werden. 3 bis 4 Plätze können noch für das Schuljahr 2018/19 belegt werden. Jetzt Kontakt aufnehmen!

Weitere Informationen unter http://www.e-international.de

Telekom-Stiftung ermöglicht neues Fach „Junior-Ingenieur-Akademie am Internat Solling“

Jetzt ist es offiziell: Das Internat Solling richtet ab dem Schuljahr 2018/19 eine Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) ein. Die Schule setzte sich mit ihrem Konzept im sechsten JIA-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung gegen Mitbewerber aus dem ganzen Bundesgebiet durch. Mit der Anerkennung als Junior-Ingenieur-Akademie ist eine Anschubfinanzierung von bis zu 10.000 Euro verbunden. ,,Diese Auszeichnung ist der Verdienst unseres MINT-Koordinators Dr. André de Kathen. Und dass er in der schulischen Umsetzung seines Konzepts mit der Unterstützung einiger in Holzminden ansässiger Firmen rechnen kann, ist für das Internat ein großes Glück – so Schulleiterin Helga Volger.

Die Junior-Ingenieur-Akademie ist ein Erfolgsprogramm der Stiftung, das erst kürzlich vom unabhängigen Analysehaus Phineo als eines von deutschlandweit 19 MINT-Bildungsprojekten mit dem begehrten ,,Wirkt!“-Siegel ausgezeichnet wurde. Ziel der JIA ist es, junge Menschen für die Berufswelt von Technikern und Ingenieuren zu begeistern, ihnen den Übergang von der Schule in Studium oder Ausbildung zu erleichtern und ihre individuellen Kompetenzen zu fördern. Dazu will das Internat Solling eng mit der HAWK, Stiebel Eltron und weiteren Partnern aus der Wissenschaft und Wirtschaft kooperieren. Hier erleben die Jugendlichen ,,Technik zum Anfassen“ und erarbeiten über einen längeren Zeitraum Lösungen für Probleme aus der Praxis. Die Junior-Ingenieur-Akademie ist als zweijähriges Wahlpflichtfach in der gymnasialen Mittelstufe angelegt. ,,Der Reiz der JIA liegt darin, kreative Lösungen für realitätsnahe Probleme zu entwickeln und diese dann auch vor echten Profis zu verteidigen. Das ist für Schüler und Lehrer motivierender als Informatik im luftleeren Raum zu unterrichten.“ kommentierte Dr. André de Kathen, der das Konzept für das Internat Solling entwickelt hat.

Die offizielle Anerkennung der Schule sowie von zehn weiteren Gewinnern erfolgt im Rahmen der bundesweiten Jahrestagung der Junior-Ingenieur-Akademie, die am 20. und 21. April in Paderborn stattfindet. Die neuen Akademien starten zum Schuljahr 2018/2019. Das bundesweite Netzwerk umfasst dann insgesamt 99 Schulen. Eine Übersicht aller Schulen mit Junior-Ingenieur-Akademien sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.telekom-stiftung.de/jia.

Ansprechpartner für die Presse:
Dr. André de Kathen, Internat Solling,
Telefon: 05531 / 128732, E-Mail: andre.dekathen@internatsolling.de

Daniel Schwitzer, Referent Kommunikation, Deutsche Telekom Stiftung
Telefon: 0228 / 181-92021, E-Mail: daniel.schwitzer@telekom-stiftung.de

THIMUN 2018 – A Royal Affair

Erneut hatten wir die Chance, bei THIMUN (The Hague International Model United Nations), einer jährlichen Simulation der Vereinten Nationen für Schüler in Den Haag, begleitet von Frau Koch und Frau Loske, dabei zu sein. Mit 3.200 weiteren Schülern von etwa 200 Schulen und aus über 100 Ländern haben wir eine Woche lang politische Debatten geführt, Lösungen für komplexe Probleme gesucht, aber auch Den Haag entdeckt und neue Freundschaften mit jungen Leuten aus aller Welt geschlossen.

Bei der 50. Konferenz repräsentierten wir unter der Leitung von Anna Riebeling als Ambassador die Republik Irland mit 15 Delegierten in 14 Komitees. Davor haben wir uns ein halbes Jahr lang innerhalb der Schüler-UNO-AG auf diese Woche vorbereitet, gelernt, was man bei einer MUN-Konferenz überhaupt macht, wie die Sessions ablaufen, was eine Resolution ist und wie man diese schreibt und darüber debattiert. Am 28. Januar ging es dann endlich los und wir fuhren zusammen nach Den Haag, wo die MUN-Woche am Montag losgehen sollte.

Anlässlich des fünfzigsten Geburtstags der internationalen Konferenz war der niederländische König Willem-Alexander bei der Eröffnungszeremonie anwesend und eröffnete die 50. Model United Nations (MUN) in Den Haag höchstpersönlich, und am Donnerstag hielt Prinzessin Mabel van Oranje einen inspirierenden Vortrag über die Organisation ,,Girls, not brides, die sich gegen die Zwangsverheiratung von Mädchen weltweit einsetzt.

In den Komitees, deren Themen von der Finanzierung von UN-Peacekeeping-Missionen über Ozeanübersäuerung und die Rolle von Social Media zum Formen einer Gesellschaft außerhalb des Klassenraums reichten, haben wir versucht, mit den anderen ,,Staaten“ Lösungsansätze zu formulieren und diese dann im Plenum zu debattieren und zu verteidigen.

Sich in ein anderes Land hineinzuversetzen und diese Form der Debatte nach UN-Vorbild zu führen, war für viele von uns neu und wir haben innerhalb der 5 Tage viel dazu gelernt. Es gehört schon auch Mut dazu, vor über 100 anderen Delegierten in den jeweiligen Komitees zu sprechen! Wir haben durch den Austausch mit anderen internationalen Teilnehmern nicht nur viele verschiedene Meinungen und Sichtweisen kennengelernt, sondern auch unsere Englischkenntnisse vertieft und konnten Freundschaften mit den anderen Delegates schließen.

Ich freue mich darauf, auch im nächsten Jahr ein Teil der Delegation zu sein und bin schon jetzt gespannt, welche Themen und Menschen uns 2019 in Den Haag begegnen werden, wenn es heißt: Welcome to the 51st session of The Hague International Model United Nations!

Spendenaktion für „Strahlemännchen – Wersens Krüger-Schüler erfüllen letzte Kinderwünsche“

Die Schülervertreter der Wersener Krügerschulen wollen Kindern ihre letzten Wünsche erfüllen. 1756,85 Euro sammelten sie daher für den gemeinnützigen Verein ,,Strahlemaennchen“ im Sauerland.

In den zurückliegenden drei Jahren hatten die jungen Erwachsenen die Flüchtlingshilfe Lotte unterstützt. Nun engagierten sich Scarlett Laubinger, Maximilian Achilles und Felix Schwenk für ein neues Projekt.

Bewegende Berichte bei ,,Strahlemaennchen“
,,Scarlett hatte die Idee. Die haben wir dann in die Klassen getragen“, blickt Maximilian Achilles zurück. ,,Ich bin auf ,Strahlemaennchen‘ im Internet gestoßen. Sie haben auf ihrer Homepage viele bewegende Berichte gepostet“, sagt Scarlett Laubinger. Die engagierte junge Frau telefonierte mit ,,Strahlemaennchen“ und erfuhr etliche Details, wie Vereinsmitglieder die ehrenamtliche Arbeit gestalten.

Unterstützung für Familien schwerkranker Kinder
,,Der Verein unterstützt Familien mit schwerkranken, meist krebskranken, Kindern und erfüllt deren letzte Wünsche“, fasst Achilles die Arbeit zusammen. ,,Und sie haben Ferienhäuser, in denen die Familien Urlaub machen und sich ein wenig erholen können. Der Verein hilft auch dann weiter, wenn ein Kind überlebt, und die Familie Probleme hat, zurechtzukommen“, ergänzt Scarlett Laubinger.

Unterstützung aller Schüler und Lehrer
Die drei Vertreter holten sich die breite Zustimmung aller Schüler ein und starteten eine Sammelaktion – auch bei den Lehrern. Unterstützung erhielten sie von Pädagogin Sabine Plogsties. Klar, dass auch Schulleiter André Soßna und dessen Vertreterin Sabine Buschmeyer das soziale Engagement der Krüger-Schüler förderten.

,,Bonbonkasse“ für Spendenaktion
Kollege Peter Woditsch versüßte den Betrag mit rund 20 Euro aus seiner ,,Bonbonkasse“. In diese kommt der Erlös von je einigen Cent für Bonbons, die er an Schüler verkauft und am Jahresende gemeinnützigen Institutionen zugutekommen lässt.

,,Es ist toll, dass eine Summe zusammengekommen ist, zu der jeder Schüler durchschnittlich 7 Euro beigetragen hat“, zollt Soßna dem Resultat Anerkennung. ,,Das Engagement der Schülervertreter war spitze. Sie hat die Aktion toll organisiert und durchgeführt“, freut sich Sabine Plogsties mit den jungen Erwachsenen. ,,Schön ist auch, dass wir Post von ,Strahlemaennchen‘ bekommen werden, in der beschrieben wird, wofür das Geld verwendet wurde“, ist Sabine Buschmeyer bereits gespannt.

In 2018 vertieft das Krüger Kontakte mit ,,Amal“
In diesem Jahr werden sich die Krüger-Schüler wieder verstärkt der Flüchtlingshilfe widmen. In Lotte haben sie nicht nur Spenden gesammelt, sondern auch zwei Fußballpartien organisiert. ,,Zwei Internatsschüler haben den Kontakt zu Flüchtlingen in der Gemeinde aufrecht erhalten“, erklärt Sabine Plogsties.

,,Wir werden uns als Schule für den Verein ,Amal/Christliche Flüchtlingsarbeit Bramsche‘ und andere Projekte engagieren, um Kontakte zu vertiefen und dauerhaftes soziales Engagement einzugehen“, erklärt André Soßna. ,,Amal“ wurde in Bramsche bereits 2008 gegründet. Vorsitzende ist Heike Harms. ,,Amal“ steht für die arabischen Begriffe Freundschaft und Hoffnung. Mit der Flüchtlingswelle ist der Arbeitszweig ,,Christliche Flüchtlingsarbeit Bramsche“ hinzugekommen. Die Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsame Zeit mit Flüchtlingen zu verbringen und Kontakte zu vertiefen als einer der vielen Schritte zur Integration in der neuen Heimat.

Mathematik ohne Grenzen

Wie es seit Jahren gute Tradition ist, nahmen auch dieses Jahr wieder Klassen des Internats Solling unter der Leitung von Herrn Dr. Frank Hubenthal an dem jährlich stattfindenden Wettbewerb,,Mathematik ohne Grenzen teil. Neu in diesem Jahr war, dass erstmalig die Klassenstufen 5 und 6 an einem Juniorwettbewerb teilnehmen durften. Dass ließen sich unsere 5te Klasse nicht zweimal sagen und war mit großem Engagement dabei. Da wurde gemeinsam so lange geknobelt, gerechnet und diskutiert, bis eine Lösung gefunden wurde. Ob es die richtige ist, erfährt man erst nach der zentralen Auswertung in Hannover.

Neben der 5ten Klasse haben sich auch die Klassen 9.2, 10.1, 10.2 und 10.4 an dem Wettbewerb beteiligt, womit das Internat wieder äußerst zahlreich bei dem Wettbewerb vertreten war. Für alle Klassen galt es, nach erfolgreich absolvierter Vorrunde, eine Vielzahl von kniffligen Aufgaben zu lösen. Erfolgreich kann man dabei nur sein, wenn man als Klassenteam zusammen arbeitet, denn keiner kann es allein schaffen, die Aufgaben in 90 Minuten zu lösen. Dabei geht es bei den Aufgaben nicht nur um mathematische Korrektheit, es gibt auch Punkte für Sprachrichtigkeit, Ordnung und Systematik. Dadurch werden auch die mathematisch nicht so starken Schüler intensiv in die Bearbeitung der Aufgaben eingebunden. Zusätzlich gibt es eine viersprachige Aufgabenstellung in Italienisch, Englisch, Spanisch und Französisch, die auch in einer dieser Sprachen beantwortet werden muss. Diese Aufgabe ist natürlich die Paradedisziplin unserer internationalen Schüler, denn auch hier wird Sprachrichtigkeit mit bewertet. Dass die Aufgabe dabei trotzdem mathematisch sehr anspruchsvoll sind, lässt sich am besten mit dem Ausspruch eines Schülers aufzeigen, der meinte, dass die Aufgaben wohl für den Abiturjahrgang konzipiert worden seien.

Trotz des hohen Niveaus der Aufgaben – oder vielleicht gerade deshalb – wurde auch in den Klassen 9 und 10 engagiert gerätselt und Lösungen entwickelt. Ob dieses Engagement auch zu einer guten Platzierung führt, muss man abwarten, schließlich gilt es für die Klassen 9 und 10 sich jeweils gegen ca. 75 weiter Klassenteams aus Niedersachsen durchzusetzen.

Schulinformationstag der Privaten Sekundarschule Schloss Varenholz – Angebote auch für Tagesschüler

Am Samstag, den 27 Januar 2018 veranstalten Schule und Internat Schloss Varenholz in der Zeit von 12.00 – 17.00 Uhr einen Schulinformationstag, zu dem alle interessierten Eltern gemeinsam mit ihren Kindern herzlich eingeladen sind. In entspannter und ungezwungener Atmosphäre informieren die Pädagogen über das Schulprofil der Privaten Sekundarschule, mögliche Schullaufbahnen sowie über das Leben im Internat.

Tagesschulangebot für externe Schüler
Zu der Veranstaltung sind insbesondere auch Eltern und Kinder eingeladen, die an einen Besuch der Sekundarschule als Tagesschüler Interesse zeigen, was Schülerinnen und Schülern aus einem Umkreis von ca. 35 km um Varenholz herum möglich ist. Der Einzugsbereich für Tagesschüler reicht also nicht nur bis nach Vlotho oder Rinteln, sondern darüber hinaus bis nach Minden im Norden, Herford im Westen, Hameln im Osten und Lemgo im Süden. Über den Schulbesuch bis 15.20 Uhr (freitags bis 11.30 Uhr) hinaus umfasst das Tagesschulangebot von montags bis donnerstags auf Wunsch auch die Teilnahmemöglichkeit am Freizeitprogramm des Internates sowie eine umfassende Betreuung der Kinder und Jugendlichen durch die pädagogischen Fachkräfte bis 18.45 Uhr. Zur Verpflegung der Tagesschüler zählt dabei neben dem Mittagessen auch das Abendessen. Wer nach der Schule lieber direkt nach Hause fahren möchte, kann dies ebenfalls tun.

Veranstaltungsprogramm
In einer zentralen Veranstaltung um 14.00 Uhr stellt die Schul- und Internatsleitung auf dem Infotag in kompakter Form das pädagogische Gesamtkonzept von Schloss Varenholz vor. Darüber hinaus haben Eltern die Gelegenheit, zwischen 12.30 und 15.00 Uhr an unterschiedlichen Diskussions- und Beratungsforen teilzunehmen, in denen Schwerpunktthemen der pädagogischen Arbeit auf Schloss Varenholz, z. B. die schulischen Förderkonzepte oder der Einsatz von Neurofeedback bei ADHS bzw. Autismus, noch einmal im Detail präsentiert und anschließend gemeinsam diskutiert werden können. Während die Schlossküche neben Getränken Gelegenheit zu einem kräftigen Imbiss, können selbstverständlich auch alle Räumlichkeiten in Schule und Internat Schloss Varenholz besichtigt sowie persönliche Beratungsgespräche geführt werden.

Internat Schloss Varenholz – Kurzportrait
Das Internat Schloss Varenholz befindet sich neben der Privaten Sekundarschule Schloss Varenholz auf dem Gelände des Schlosses Varenholz im lippischen Kalletal/NRW. Als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe kann eine Aufnahme in die Einrichtung über öffentliche Kostenträger erfolgen, aber auch privat finanziert werden. Alle Kinder und Jugendlichen auf Schloss Varenholz besuchen die Private Sekundarschule Schloss Varenholz. Die staatlich genehmigte Ersatzschule in Ganztagsform arbeitet mit einem passgenauen schul- und erziehungspädagogischen Konzept, von dem besonders Kinder und Jugendliche mit ADHS, Autismus, Teilleistungsschwächen oder sonstigen Lern- und Leistungsdefiziten profitieren. Dem Inklusionsgedanken folgend können in die Varenholzer Privatschule je nach Eignung auch Förderschülerinnen und -schüler mit dem Förderschwerpunkt LES (Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache) in die Klassen 5 bis 10 aufgenommen und intensiv gefördert werden.

NLQ-Basisschulung „Jugend debattiert im Internat Solling“

Als Kompetenzfach in Klasse 8 lernen unsere Schüler schon länger, wie man eine Debatte führt – jetzt dürfen wir offiziell an dem bundesweiten Wettbewerb ,,Jugend debattiert teilnehmen. In der ersten Dezemberwoche fand die Basisschulung des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung bei uns statt. Von insgesamt acht Teilnehmern waren unsere drei Mitarbeiterinnen Susan Landthaler, Sarah Naglik und Dr. Tanja Wegelin dabei. Aufgrund der Qualifizierung durch diese Schulung sind wir nun berechtigt einen eigenen fächerübergreifenden Schulwettbewerb durchzuführen und die beiden Gewinner in den Regionalentscheid zu entsenden.

Während der dreitägigen Basisschulung erfuhren die Teilnehmer, wie man Debattieren im Unterricht einführen und üben kann und wie der genaue Aufbau und Ablauf einer Debatte verläuft. Geübt wurde überzeugend zu argumentieren und Mikrodebatten zu führen. Zum Abschluss inszenierte man als Praxisübung in der Hohen Halle eine Debatte innerhalb des Teilnehmerkreises. /

Jedes Jahr nehmen mehr als 200.000 Schüler und über 1.200 Schulen an dem Wettbewerb teil. Zukünftig werden also auch wir dabei sein und freuen uns zu erfahren, wie unsere Schüler durch Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit überzeugen werden.

Academy für American Football erfolgreich gestartet

Im September 2017 startete die Unicorns Academy für American Football. Seither trainieren und lernen 22 Jugendliche auf dem Gelände der Schule in Kooperation mit den Schwäbisch Hall Unicorns, dem Sieger der GFL 2017 in Deutschland.

Die UNICORNS ACADEMY ist eine Verbindung zwischen Schule und Sport, in der die schulische Laufbahn der Schüler und deren sportliche Entwicklung gleichermaßen groß geschrieben werden!

Getragen wird die Academy durch die Kooperation zwischen dem Evangelischen Schulzentrum Michelbach (ESZM) und den Schwäbisch Hall UNICORNS. Dabei ist das ESZM für die schulische Ausbildung bis hin zum Schulabschluss verantwortlich. Die UNICORNS sorgen für die sportliche Ausbildung sowie die Förderung individueller Talente. Sowohl in der Schule als auch im Sport bieten die beiden Partner außergewöhnliche Perspektiven für eine rundum gelungene Entwicklung der jugendlichen Schüler.

Weitere Informationen

MINT-EC Schulleitertagung in Kaiserslautern

Jährlich treffen sich Schulleiter und MINT-Koordinatoren der mittlerweile 295 Gymnasien im nationalen Excellence Schulnetzwerkes MINT-EC (www.mint-ec.de). Das Hohenstaufen-Gymnasium und die TU Kaiserslautern haben die diesjährige Tagung des MINT-EC ausgerichtet, die von der Bildungsministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Frau Dr. Stefanie Hubig, eröffnet wurde.

Das Internat Solling ist seit 2013 Mitglied in diesem Netzwerk. Der Prozess der Bewerbung sowie die Mitgliedschaft waren in den letzten 5 Jahren ein wesentlicher Ideen-, Impuls- und Taktgeber für die Schärfung des Solling-MINT-Profils. Und natürlich sprudeln weitere Ideen, wenn über 300 engagierte MINT-Koordinatoren und Schulleiter aus ganz Deutschland zwei Tage Gelegenheit bekommen sich auszutauschen. In mehr als 20 Workshops wurden Konzepte und best-practise-Beispiele vorgestellt und diskutiert – vom flipped classroom bis zur Medizin-Physik im Unterricht. Schwerpunkt der diesjährigen Tagung war die Digitalisierung, sowohl der Industrie als auch die des Unterrichts.
Ein Highlight war sicherlich in diesem Kontext der Vortrag von Prof. Dr. Detlef Zühlke, dem Vorstandsvorsitzenden der ,,smart factory, der bis 2017 auch den Forschungsbereich Innovative Fabriksysteme (IFS) am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH leitete. Eindrucksvoll zeigte er, was man unter dem doch eher diffusen Begriff ,,Industrie 4.0″ zu verstehen hat und welche Herausforderungen aber auch Chancen damit verbunden sind. Beim Diner im beeindruckenden Atrium des renommierten Fraunhofer Instituts für Mathematik und Wirtschaftsinformatik gab es in freundlich-gediegener Atmosphäre reichlich Gelegenheit die Gespräche des Tages zu vertiefen.

Unzweifelhaft ist die Mitgliedschaft im MINT-EC ein großer Gewinn. Nicht nur für die Schüler, die damit die Gelegenheit haben an den exzellenten MINT-EC-Camps teilzunehmen oder das MINT-EC-Zertifikat zu erwerben, auch für das Internat Solling und seine Mitarbeiter, denn die Mitgliedschaft in einem so aktiven Netzwerk liefert viele neue Ideen und noch mehr Erfahrungen – sowohl solche, die man ebenfalls machen möchte als auch solche, die man rechtzeitig vermeiden kann. Herr Dr. Hubenthal und Herr Dr. de Kathen haben für das Internat Solling teilgenommen und sind sich da einig: wir wollen Mitglied im nationalen Excellence Schulnetzwerk MINT-EC bleiben und dadurch unseren MINT-Bereich auch in Zukunft stärken und weiterentwickeln.

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