Internat Krüger
Kurpfalz Internat

Reiterliche Grundlagenarbeit auf der Reitanlage im Internat Solling

Zum zweiten Mal trafen sich Reiter des Kreisreiterverbands in diesem Jahr in Holzminden. Das Internat Solling hatte bereits im März zu einem Lehrgang bei Gastreitlehrer Hendrik Gäbel in die Reithalle eingeladen und nun folgte eine weitere Trainingseinheit bei strahlendem Sonnenschein auf dem wunderschön vor dem Hauptgebäude des Internats gelegenen Reitplatz. Neben den zahlreichen Internatsschülern nahmen Jugendliche und Erwachsene aus der Region dieses Angebot war, denn für die Reiter ist es immer interessant neben dem qualifizierten Reitunterricht im eigenen Verein Rückmeldungen auch einmal eines anderen Ausbilders zu bekommen. Und den Pferden tut es gut verladen und in einer fremden Umgebung gearbeitet zu werden ¬¬- eine sinnvolle Vorbereitung für Turnierstarts.

Der Leistungsstand der Reiter war sehr unterschiedlich und reichte vom jugendlichen Anfänger bis zum Turnierreiter. Reitlehrer Gäbel stellte sich auf die verschiedenen Bedürfnisse ein und widmete sich jedem Teilnehmer intensiv. Fast allen Teilnehmern konnte er gute Fortschritte seit dem Lehrgang im März bescheinigen, ein Beleg dafür, dass in den Reitvereinen des Kreisreiterverbands gute Basisarbeit geleistet wird.

Für die reiterlichen Anfänger gab es noch ein weiteres Angebot in den letzten Wochen. Die Abnahme des Basispasses Pferdekunde wurde im Internat angeboten. Dieser Basispass ist das erste Abzeichen, das man ablegen muss, um alle folgenden deutschen Reitabzeichenprüfungen ablegen zu können. Hier geht es noch nicht ums Reiten, Fahren oder Voltigieren selbst, sondern um Wissen und Kenntnisse rund ums Pferd. Damit ist der Basispass ist eine tolle Sache für Pferdefreunde aller Altersgruppen.

Über viele Wochen haben sich interessierte junge und erwachsene Reiter regelmäßig einmal in der Woche mit Reitlehrerin Julia da Costa Campos getroffen, um sich das Grundlagenwissen anzueignen. Gut vorbereitet traten dann im April die 8 Prüflinge Isabelle Baumgartner, Anna-Lena Amels, Stella Orlando, Josianne Niggemeier, Janne Eimers, Claudia Gallardo Marin, Kerstin Aumann und Lennart Kumlehn an. Richter Rudolf Rüter prüfte ihr Pferdefachwissen in den Bereichen Haltung, Pflege, Krankheiten, Anatomie und Farben, Vorführen, Verladen, Wissen über Sattelzeug und ethische Grundsätze im Pferdesport und Tierschutzgesetz. Und alle Prüflinge haben mit Bravour erfolgreich bestanden.

Im Mai folgt ein weiteres attraktives Lehrgangsangebot für Vielseitigkeits- und Jagdreiter, denn das Internat verfügt auf dem Schulgelände über eine eigene Vielseitigkeitsstrecke mit festen Hindernissen und einer längeren Galoppierstrecke.

„Wir freuen uns, unseren reitsportbegeisterten Jugendlichen für alle Sparten der Reiterei ordentliche Rahmenbedingungen bieten zu können,“ sagt Dr. Sofie Albert-Meisieck (Diplom-Agraringenieurin und Pferdewirtin Schwerpunkt Reiten), „auch dank unserer beiden engagieren Reitlehreinnen Julia da Costa Campos und Dorothée Makris!“

Im Laufe des Jahres wird das Landschulheim immer wieder Lehrgänge für die Reiter der Region anbieten. „Wir wollen damit die gute Arbeit der Vereine unseres Verbands ergänzen bzw. den Reitern Unterstützung anbieten, die zu Hause keine Ausbilder haben!“, sagt Dr. Sofie Albert-Meisieck vom Internat Solling, „Außerdem tut der Leistungsvergleich unseren jugendlichen LSH-Reitern sehr gut und motiviert sie!“

Hendrik Gäbel wird in Kürze wieder einen Dressurlehrgang im Internat Solling anbieten und die Spring- und Vielseitigkeitsreiter können sich auch schon einen Termin vormerken. Am Samstag, dem 1. Juni kommt wieder Joachim Winter ins Internat. Er hat bereits im vergangenen Jahr einen ausgezeichneten Lehrgang auf der Vielseitigkeitsstrecke und im Parcours durchgeführt. Daran soll im Sommer angeknüpft werden.

Natürlich sind interessierte Gäste zu allen reitsportlichen Veranstaltungen herzlich eingeladen! Reitunterrichtinteressierte Holzmindener können sich auch im Internat Solling melden. Es gibt in den Unterrichtsstunden für Jugendliche und Erwachsene noch freie Plätze.

Erstes Golf-Internat für Schüler aller Schularten

Königsfeld. Es ist eine Kooperation der Superlative: Die größte evangelische Privatschule Europas hat sich mit einer der renommiertesten Golfschulen des Landes zusammengetan, um einen der schönsten Golfplätze Süddeutschlands als Trainingsanlage zu nutzen. Das neue Golf-Internat der Zinzendorfschulen ist nach St. Leon-Rot und Fleesensee bundesweit das dritte Golf-Internat, jedoch das einzige, in dem Schüler aller Schularten aufgenommen und auch innerhalb der Schulgemeinschaft unterrichtet werden.

„Das Golfinternat steht Gymnasiasten genauso offen wie Realschülern und Werkrealschülern, auch Berufsfachschüler und angehende Erzieher können das neue Angebot wahrnehmen“, betonte der geschäftsführende Schulleiter der Zinzendorfschulen, Rainer Wittmann, bei einer Pressekonferenz des Golf- und Country Clubs Königsfeld. Der Club betreibt seit vielen Jahren eine sehr engagierte Jugendarbeit und ist bestrebt, gegen das elitäre Image des Golfsports anzugehen.
Das Training im Golf-Internat übernimmt die Golf-Schule „Complete Golf“, von der Club-Präsident Jürgen Elsner sagt: „Selbst die in St. Leon-Rot ist nicht besser.“ Der Inhaber der Golfschule, Florian Rump, war von den Rahmenbedingungen beeindruckt: „In Königsfeld ist eine Schule mit Internat, die einen hervorragendem Ruf genießt und nur wenige hundert Meter von einer optimalen Trainingsanlage entfernt liegt.“

Die Schüler des Golf-Internats haben die Wahl zwischen einem Basispaket und einem Paket, in dem sie auf den Spitzensport vorbereitet werden. Im Basis-Paket beispielsweise, bei dem im Schnitt 5,5 Stunden Golf pro Woche angeboten werden, trainieren höchstens sechs Schüler in einer Gruppe. „Im Winter steht vermehrt Technik und Fitness auf dem Ausbildungsplan, im Sommer dagegen vor allem Turniere“, erklärt der Berufsgolfer.
Dadurch, dass Schule und Internate unter einer Leitung stehen, kann die Trainingszeit besonders gut in den Tagesablauf der Schüler integriert werden.

Golf-Club-Präsident Elsner prophezeit dem neuen Projekt eine Wirkung weit über Königsfeld und den Schwarzwald hinaus. „Sicher werden auch die Eltern mit ihren Kindern eine Runde Golf spielen, wenn sie am Wochenende oder nach den Ferien nach Königsfeld kommen.“

Das Konzept überzeugte auch die Gemeinde. Königsfelds Bürgermeister Fritz Link hält es für eine ideale Kombination. „Deshalb konnten wir das Vorhaben nur unterstützen.“

Weitere Informationen und Anmeldungen zum neuen Golf-Internat gibt es bei den Zinzendorfschulen unter der Telefonnummer 07725-938170.

A-Level oder IB – Welcher Abschluss ist der Richtige?

Das Internatsleben erfüllte alle Erwartungen

Für immer mehr Deutsche beginnt der Aufstieg der Karriereleiter mit dem Abschluss an einem britischen Internat. Unsicher sind sie jedoch oft,
ob sie sich für das traditionelle britische A-Level oder das Internationale Baccalaureate, kurz IB, entscheiden sollen. „Bislang gilt das IB bei vielen hierzulande immer
noch als Non Plus Ultra. Dabei ist dieser Abschluss längst nicht für alle Schüler wirklich geeignet“, weiß Juliane von Bülow, Geschäftsführerin der Internatsberatung
Better School!. Beiden Abschlüssen gemein ist, dass sich die Eltern und Schüler bei der
Fächerwahl vorher genau über die Anerkennungsvoraussetzungen an deutschen
Hochschulen erkundigen müssen, damit sie in Deutschland zum Studium zugelassen
werden. Dabei gilt: Wer die Wahl hat, hat nicht die Qual, sondern braucht kompetente Beratung!

A-Level – die fachgebundene Hochschulreife
Das A-Level ist der klassische, britische Ansatz: In einem zweijährigen Kurs wird die
Oberstufe in England zum A-Level, der Hochschulzugangsberechtigung für alle Universitäten in Großbritannien, geführt. Aus bis zu 40 verschiedenen Fächern können
die Schüler zunächst vier oder mehr auswählen, die dann bis zu achtstündig unterrichtet werden. Ziel des A-Levels ist, dass die Schüler wissenschaftliches Arbeiten
erlernen. „Dieser Abschluss ist ideal für Schüler, die eher Spezialisten sind. Die Konzentration auf wenige Fächer mit großem Stundenumfang ermöglicht eine intensive
Auseinandersetzung mit den entsprechenden Themen“, erklärt Juliane von Bülow.
„Entscheidend ist jedoch die Wahl der richtigen Fächer. Achten die Schüler hier im
Vorfeld auf die Fächerkombinationen, dann können Sie ohne Probleme das Studium
an jeder Universität im deutschsprachigen Raum aufnehmen, ohne sich vorzeitig auf
ein Studienfach festlegen zu müssen.“

IB – der internationale Schulabschluss
Das Internationale Baccalaureate kombiniert die Vorteile des deutschen Abiturs wie
die Fächerbreite mit den Vorteilen der Unterrichtsmethoden und Prüfungsmodalitäten
des britischen A-Level. Das Ergebnis ist der weltweit anspruchsvollste Schulabschluss. Er umfasst ein breiteres Fächerspektrum, gewählt werden können sechs
Fächer aus fünf unterschiedlichen Themenbereichen. Drei werden, vergleichbar mit
dem deutschen Leistungskurs, in einem Higher Level und drei im Standard Level,
ähnlich dem Grundkurs, unterrichtet. Zusätzlich müssen die Schüler eine ausführliche Seminararbeit zu einem Thema ihrer Wahl schreiben und einen Kurs in „Theory
of Knowledge“ belegen. Wegen der internationalen Vergleichbarkeit der IB-Ergebnisse wird das IB als Hochschulzugangsberechtigung weltweit bei den meisten
Universitäten anerkannt. „Das IB rate ich besonders leistungsstarken und leistungsbereiten Schülern mit einer soliden Grundausbildung, die sich einer Herausforderung
stellen wollen und eine breite Schulausbildung wünschen“, betont von Bülow. „Die
Anforderungen sind jedoch sehr anspruchsvoll, höher als beim deutschen Abitur, und
deshalb ist das IB nicht für jeden Schüler sinnvoll.“

IB auf dem Vormarsch
Der internationale Abschluss wird seit 1968 angeboten. Ursprünglich für Diplomatenkinder entwickelt, sollte der IB sicherstellen, dass sie bei internationalem Schulwechsel keine Probleme bei der Anerkennung ihrer schulischen Leistungen haben. Durch
die Vereinheitlichung der Lerninhalte und des Rhythmus ist so im Laufe der Jahre ein
weltweit gleicher Standard geschaffen worden. Heute wird das IB an vielen englischen Internaten angeboten, vor allem als Maßnahme, um sich für internationale
Schüler attraktiv zu machen.

Über Better School!
Die Better School! Internatsberatung GmbH mit Sitz in Stuttgart wurde Anfang 2006
von Dr. Juliane von Bülow gegründet. Als eine der führenden Internatsberatungen im
Südwesten Deutschlands berät und betreut das Unternehmen Schüler und Eltern in
allen Fragen bezüglich eines Schulaufenthalts in England. Im Vordergrund steht dabei immer die persönliche Unterstützung der Familien vor und besonders während
des Schulaufenthalts in England.

 

Better School! Internatsberatung GmbH

Dr. Juliane von Bülow
Tel. 0711 / 645619480

Weitere Informationen unter
www.betterschool.de

© 2026 Unterwegs Verlag GmbH