Kurpfalz Internat

Wie ein Internatsbesuch Kindern mit Diabetes helfen kann

Das Internatsleben erfüllte alle Erwartungen

Kinder mit Diabetes haben oft nicht nur Probleme mit der Krankheit. In der Pubertät wird die Krankheit meist nicht ernst genommen und die regelmäßige Kontrolle der Blutzuckerwerte wird vernachlässigt. Internate, die sich auf Betreuung von Kindern mit Diabetes spezialisiert haben, können eine gute Hilfe sein.

Diabetes ist keine angenehme Diagnose. Besonders Kinder können Probleme haben, mit dieser Krankheit umzugehen. In den Schulen gibt es oftmals keine dafür spezialisierte Mensa und die Mitschüler können unbeschwert leben, während die Kinder mit Diabetes Einheiten zählen und Blutzuckerwerte kontrollieren müssen. Meist nehmen sie die Krankheit auch nicht richtig ernst und lassen die Kontrolle schleifen. Das führt zu weiteren gesundheitlichen Problemen, die die Schulleistungen massiv beeinflussen. Wenn die Familie zudem vorbelastet ist durch Scheidung oder Krankheit, ist es oft sinnvoll, das Kind aus dem Alltag zu nehmen. Manche Internate in Deutschland bieten eine spezielle Betreuung für Kinder mit Diabetes an. Es gibt feste Zeiten für Zuckermessen und Spritzen sowie gemeinsame Sprechstunden mit den geschulten Diabetesberatern. Außerdem werden Blutzucker-Langzeitwerte gemessen, sodass gegebenenfalls falsch notierte Werte rasch auffliegen. Die Diabetesberater haben auch ein offenes Ohr für Probleme, die den Diabetes direkt nicht betreffen; Durch die intensive Betreuung der erkrankten Kinder können die Schulnoten wieder deutlich verbessert werden. Die Schüler knüpfen auch neue Freundschaften mit anderen Kindern, die an Diabetes erkrankt sind. Sie können sich austauschen und finden Vertraute, die die Situation besser verstehen können. So fühlen sich die Kinder nicht ausgegrenzt und oft halten die Freundschaften ein Leben lang. Die Lebensqualität verbessert sich deutlich, denn nicht nur die schulischen Leistungen werden besser, sondern auch die Gesundheit. Die Werte stabilisieren sich und die Kinder können meist unbeschwert leben.

Die Kosten für den Aufenthalt in einem Internat tragen häufig die örtlichen Jugend- oder Sozialämter. Dazu müssen die Eltern einen Antrag stellen. Informationen dazu erhalten sie in den jeweiligen Schulen.

Privatschulen für Kinder mit Lernschwäche

Privatschulen für Kinder mit Lernschwäche

Kinder mit Lernschwäche haben es an öffentlichen Schulen nicht leicht. Oft fehlt es an Verständnis, so dass die Schüler von den Mitschülern gemobbt werden. Daher bietet sich ein Besuch einer privaten Förderschule an.

Ab Ende der zweiten Klasse kann mit Hilfe von Intelligenztests und Gesprächen die Diagnose für eine Lernschwäche sichergestellt werden. Nach der Diagnose empfiehlt sich eine Einzeltherapie, in der der Schüler individuell in seinem Leistungsprofil gefördert wird, egal ob das Kind an Legasthenie oder Dyskalkulie leidet. Die Kosten für diese Therapie bleiben allzu häufig aber bei den Eltern hängen. Doch nicht nur finanziell stellt sich eine hohe Belastung dar. Die Kinder leiden unter Verständnislosigkeit sowohl der Lehrer wie auch der Schüler. Sie werden als dumm oder faul beschimpft und von den Mitschülern häufig gemobbt. Die negativen Erfahrungen prägen das Selbstbewusstsein. Es ist ein Teufelskreis, da die Kinder sich am Ende nicht trauen, sich durchzusetzen. An Privatschulen, die sich auf die Förderung von Lernschwäche spezialisiert haben, werden die Kinder mit ihren Problemen ernst genommen. Speziell geschulte Pädagogen und Lehrer können das Kind in seinen Talenten stärken und an den Schwächen arbeiten, so dass sogar die Möglichkeit besteht, das Abitur zu absolvieren. Besondere pädagogische Konzepte und gezielte sowie besondere Förderung stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder, so dass sie leistungsfähiger werden. Zudem werden die Eltern und die Familie entlastet, denn eine Therapie ist häufig nicht mehr notwendig. Mittlerweise nutzen zehn Prozent aller Kinder, die eine Privatschule besuchen, das Angebot und sind an Privatschulen mit besonderer Förderung angemeldet. Dabei werden verschiedene Konzepte angeboten. Es gibt auch Schulen in freier Trägerschaft, in denen hochbegabte Kinder, Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten oder Wahrnehmungsstörungen, körper- oder geistig behinderte Kinder sowie Kinder mit verschiedenen Krankheiten und mit sonderpädagogischen Bedarf unterrichtet werden.

Der Besuch einer Privatschule für lernschwache Kinder lohnt sich also doppelt. Die Eltern können sich sicher sein, dass das Kind durch geeignete pädagogische Konzepte gefördert und unterrichtet wird, während das Kind sein Selbstbewusstsein wieder aufbauen kann.

Was kostet eigentlich ein Internat?

Das Internatsleben erfüllte alle Erwartungen

Eltern, die noch keine Erfahrung mit Internaten haben und sich informieren möchten, fragen sich zuallererst „Was kostet eigentlich ein Internat?“ Die Kosten variieren sehr stark im Rahmen zwischen 350 und 3000 Euro. Es hängt vor allem davon ab, was für eine Form der Unterbringung, Verpflegung und Betreuung gewünscht wird.

Zum Beispiel ist ein wesentlicher Faktor, ob die Unterbringung im Einzelzimmer oder Mehrbettzimmer erfolgt. Die Art der Verpflegung, ob Teil- oder Vollverpflegung und die Nutzung umfangreicher Freizeitangebote beeinflussen den Preis sehr.

Internate unter konfessioneller Führung sind in der Regel die günstigere Alternative zu privaten Internaten. Bei ihnen belaufen sich die monatlichen Kosten zwischen 350 und 1.200 Euro. Private Internate beginnen mit 600 Euro und können bis zu 3000 Euro im Monat kosten.

Diese monatlichen Ausgaben sind aber nicht alles. Eltern müssen weitere Ausgaben für Taschengeld, Materialien und Reisekosten einplanen. In einigen Fällen übernehmen Jugendämter einen Teil dieser Ausgaben. Weitere Finanzierungsmöglichkeiten bestehen über Stipendien, die grundsätzlich jedes Internat anbietet oder verschiedene Förderkonzepte, die manche Internate ins Leben gerufen haben. Dabei können gut verdienende Eltern teilweise oder ganz die monatlichen Kosten für einen Internatsschüler übernehmen, sodass auch Schüler das Internat besuchen können, deren Eltern sich das sonst nicht leisten könnten. Für die Eltern die so einen Platz finanziell fördern, gelten die Ausgaben als Spende, über die sie auch eine Spendenquittung erhalten, die sie steuerlich absetzen können.

Es lohnt sich in jedem Fall sich ausführlich über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten eines Internatsbesuchs der Kinder schlau zu machen. Fest steht: Internate sind nicht ausschließlich etwas für Kinder reicher Eltern. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wie auch weniger bevorteilte Kinder trotzdem ein gutes Internat besuchen können. In unserem großen Internate-Führer werden hunderte Internate vorgestellt, die von den Kosten her übersichtlich präsentiert werden, sodass Eltern und Schüler schnell die Internate vergleichen können, die sie interessieren.

Eine ZDF-Reportage beleuchtet das Thema „Diagnose: Leistungsverweigerung“ und wie der Besuch eines Internats dabei helfen kann, dass die Schüler wieder auf Kurs kommen.

Das Internatsleben erfüllte alle Erwartungen

Es gibt unter Jungen immer häufiger das Phänomen der totalen Leistungsverweigerung in der Schule. Die Ursachen sind vielfältig. Ob durch Langeweile aufgrund von Hochbegabung und infolgedessen Unterforderung, was eher seltener vorkommt, oder aufgrund familiärer Strukturen, die dem Kind zu schaffen machen oder auch Schwierigkeiten in der pubertären Entwicklung: in den meisten Fällen sind Jungs von dem Problem betroffen. Für eine ZDF-Reportage wurden drei Jungen begleitet, für die ein Schulwechsel, insbesondere auf ein Internat, die erhoffte Lösung versprach.

Die drei Jungen, die für die ZDF-Reportage „Diagnose: Leistungsverweigerung – Zwischen Schulstress und Pubertät“ begleitet wurden, sind Teenager. Alle haben gemeinsam, dass sie in außerschulischen Bereichen außergewöhnliche Begabungen vorweisen können und in vielen Bereichen überdurchschnittlich interessiert sind. Doch im schulischen Umfeld will es nicht so richtig klappen. Den Jungen ist das Interesse, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen, gar zum Unterricht zu erscheinen, irgendwann abhandengekommen.

Den Pädagogen und Eltern ist nicht klar, was die Gründe dafür sind und wieso besonders Jungen diese Problematik haben. Das Thema wird derzeit in der pädagogischen Forschung sehr angeregt diskutiert. Wieso haben besonders Jungen Probleme mit dem deutschen Schulsystem und wieso lautet ihre Antwort auf Stress: Leistungsverweigerung?

Phillip, einer der Jungen, der in der Reportage zu Wort kommt, war ein herausragender Schüler in der Grundschule. Die Lehrer prophezeiten ihm eine großartige Zukunft. Allerdings verliert Phillip spontan das Interesse an der Schule, lernt überhaupt nicht mehr und geht nicht mehr regelmäßig zum Unterricht. Sein alleinerziehender Vater ist ratlos. Er erhält zwar Unterstützung vom Jugendamt, doch Phillip muss trotzdem vom Gymnasium runter.

Jannes, ein 15-jähriger Teenager, hat die Kurve gekriegt, nachdem er vom Gymnasium auf ein Internat wechselt. Seine Leistungen haben sich wieder normalisiert und das Verhältnis zur alleinerziehenden Mutter hat sich wesentlich entspannt und verbessert. Auf dem Internat erfuhr Jannes, was er zu Hause nicht ausreichend bekam: klare Strukturen, geregelte Abläufe sowie männliche Vorbilder. Ein Internat ist nicht nur für Einser-Schüler eine gute Alternative zum konventionellen Schulsystem. Auch Schul- und Leistungsverweigerer erhalten auf einem Internat die Möglichkeit, sich zu entfalten und ihr Interesse am Lernen wiederzufinden. Das liegt mitunter an der individuellen Förderung in kleinen Lerngruppen, wie es an Internaten üblich ist. So können sich Pädagogen viel mehr Zeit für einzelne Schüler nehmen und diese nach ihren jeweiligen Stärken und Schwächen unterstützen, motivieren und fördern.

Der dritte Junge, der in dem Film vorgestellt wird, ist Jakob. Er ist mit 12 Jahren recht jung und noch nicht im typischen Pubertätsalter, um die üblichen Probleme zu entwickeln. Seine Leistungsverweigerung tritt bereits in der Grundschule auf. Das, was an dieser plötzlichen Verhaltensänderung so kurios erscheint, ist, dass Jakob sich in der Schule zwar total verweigert, zu Hause jedoch hochkomplexe Bücher verschlingt und diese auch versteht. Jakob nimmt inzwischen an einem Schulprojekt teil, das intelligente Kinder, die aber dennoch Schulverweigerer sind, in besonderem Maße fördert. Hochbegabte Kinder haben ein anderes Bildungsbedürfnis, das in einer konventionellen Schule nicht befriedigt werden kann. Das Projekt findet im Rahmen einer konfessionellen Trägerschaft statt. Die meisten der Schüler sind Jungen mit einer ähnlichen Vorgeschichte wie Jakobs. Auch die Herkunft der Kinder weist starke Parallelen auf: viele stammen aus Akademikerfamilien, in denen die Eltern viel arbeiten und weniger Zeit für die Kinder aufbringen können.

Fazit: Bei Kindern, die Schul- und Leistungsverweigerer sind, ist der Wechsel zu einer alternativen Schulform Gold wert. Es gibt immer Gründe dafür, warum sich ein Kind der Schule verweigert. Auf einem Internat oder in einer Privatschule erhalten die Jugendlichen eine individuelle Förderung, können ihre Interessen ausleben und sich sportlich und künstlerisch bzw. musisch entfalten. „Querdenker“ können sich im losen Klassenverband mit mehreren Jahrgängen austauschen. Gerade die Jüngeren, die im Kopf besonders weit sind, profitieren durch den Kontakt zu älteren Schülern.

Wie der Alltag in einem Internat aussieht…

Das Internatsleben erfüllte alle Erwartungen

Es gibt für Schüler, die in Internaten untergebracht sind, einen strukturierten Alltag, der Verbindlichkeit und Sicherheit schafft. Dazu gehören die Abläufe des täglichen Lebens wie das gemeinsame Einnehmen der Mahlzeiten, das Wohnen, die Kleidung oder Zeit für Sport und musische-künstlerische Aktivitäten. Einen „klassischen normativen Alltag“ gibt es dabei aber nicht. Es gibt genügend Raum, damit sich Schüler individuell entfalten können und nicht immer alles nach Stundenplan abläuft.

Ein strukturierter Tagesablauf in einem Internat schafft Ordnung und gibt den Schülern Sicherheit, da viele Abläufe wie Rituale sind und vor allem den jüngeren Schülern Routine geben. Am Morgen haben die Schüler einen Zeitrahmen, um sich vor dem gemeinsamen Frühstück anziehen, waschen und ggf. aufräumen und ihr Bett machen zu können. Im Rahmen des Frühstücks erfolgt eine Versammlung oder bei konfessionellen Internaten die Morgenandacht. Je nach Internat beginnt der Unterricht dann zwischen 8 und 9 Uhr.

Die meisten Internate verfolgen keinen Frontalunterricht im Klassensystem, sondern lassen die Schüler selbst auswählen, was sie zu welchem Zeitpunkt lernen und erledigen wollen. Es ist vielmehr ein Kurssystem, dass die Schüler zu eigenständiger Organisation ihres Unterrichtsalltags und der Unterrichtsinhalte motiviert, was die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der Schüler fördert.
Nach der Unterrichtsphase erfolgen dann häufig sportliche, musische oder künstlerische Aktivitäten, je nach individueller Ausrichtung sollte da für jeden Schüler etwas Spannendes dabei sein. An den meisten Internaten wird neben dem klassischen Unterricht sehr viel Wert auf die Ausbildung sportlicher und künstlerischer Fähigkeiten der Schüler gelegt. Als weitere Freizeitangebote gibt es darüber hinaus verschiedene Clubs für die Interessen der Schüler oder die Möglichkeit zu ehrenamtlichen Tätigkeiten. Die älteren Schüler können sich auch abmelden und das Internatsgelände für einen Ausflug in die Stadt oder dergleichen verlassen.

Gegen Abend stehen dann meist gewisse Pflichten wie das Aufräumen der Wohnräume, Putzen der Gemeinschaftsräume, den Speisesaal eindecken bzw. abräumen an. Das ist allerdings je nach Internatsorganisation unterschiedlich geregelt. Es ist gut, wenn die Kinder in diesem Zusammenhang auch Pflichten nachkommen müssen und Verantwortung übernehmen. Nach dem Abendessen folgt in den meisten Internaten die offizielle Hausaufgabenzeit und Zeit zum Lernen und Vorbereiten für den nächsten Tag. Die Unterstufen treffen sich dafür in großen Gruppenräumen zur gemeinsamen Vorbereitung, die Oberstufenschüler können ihre Hausaufgaben selbstständig auf ihren Zimmern erledigen. Anschließend bleibt noch freie Zeit für gemeinsame Gespräche, das Treffen und Zusammensitzen mit Mitbewohnern, um fernzusehen oder Musik zu hören. Danach erfolgt die offizielle Nachtruhe.

An den Wochenenden unterscheidet sich der Tagesablauf und ist weniger strukturiert. Somit haben die Schüler Möglichkeiten zur individuellen Freizeitgestaltung. Wenige Internate bieten auch am Samstagvormittag Unterricht an. Die Aufsteh- und Nachtruhezeiten sind am Wochenende oft gelockert und die Zeiten zum Essen flexibler gestaltet. Die Abende stehen sowieso zur freien Verfügung. Allerdings müssen die Schüler einiger Internate die Zeit am Wochenende auch für Haushaltspflichten wie Wäschewaschen vorsehen, insofern dieser Service nicht angeboten wird. Die Schüler haben an den Wochenenden aber auch Gelegenheit mit einer Band in Musikproberäumen zu üben, sich in Kunsträumen kreativ zu entfalten oder in den Sportanlagen zu trainieren. Computerräume gibt es darüber hinaus auch, sodass die Schüler sich auch ihre technischen und medialen Kenntnisse vertiefen können. Häufig finden an den Wochenenden auch sportliche Wettkämpfe mit anderen Internaten statt oder es gibt verschiedene Work Shops.

Das Essen an Internaten erfolgt im Rahmen einer Vollversorgung mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Das Erscheinen zu den Essenszeiten ist obligatorisch, außer an den Wochenenden. Diese Verpflichtung hat aber etwas Gutes: denn so kommen alle Schüler einer Wohneinheit, einer Stufe oder gar der gesamten Schule zusammen. Auf diese Weise wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und es können Sozialkontakte aufgebaut und gepflegt werden. Inzwischen gehen viele Internate auf die Essgewohnheiten und Bedürfnisse ihrer Schüler ein. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist ein wichtiger Punkt für die Internate bei der Gestaltung der Essenspläne geworden. Oft gibt es Küchenbereiche, die die Schüler selbst nutzen können, um sich zwischendurch Snacks zuzubereiten, Tee zu kochen oder Kühlschränke für Getränke zu nutzen.

„Es gibt nur eins was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.“ John F. Kennedy

Das Internatsleben erfüllte alle Erwartungen

Die Bertelsmann Stiftung hat zum Thema „Warum Sparen in der Bildung teuer ist“ eine Broschüre herausgebracht. Denn unter fehlender Bildung leiden nicht nur die betroffenen jungen Menschen, auch die Gesellschaft trägt schwer an den Konsequenzen und Folgekosten unzureichender Bildung. Sie weisen nach, dass fehlende Bildung erhebliche Auswirkungen auf das Wachstumspotenzial unserer Volkswirtschaft, auf die öffentlichen Haushalte sowie auf das Ausmaß kriminellen Verhaltens hat.

Beim Thema Bildung geht es aber auch um Zusammenhänge zwischen Bildung und gesundheitsbewusstem Handeln sowie freiwilligem Engagement. Die Ergebnisse machen deutlich: Allen Kindern und Jugendlichen faire Bildungschancen zu eröffnen, ist eine der Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft. Das sind wir jedem einzelnen Heranwachsenden schuldig.

Dabei spielen Folgekosten unzureichender Bildung für die öffentlichen Haushalte eine ebenso große Rolle wie Folgekosten durch Kriminalität. Weitere Auswirkungen hat das Thema jedoch auch auf entgangenes Wirtschaftswachstum. Bildung schafft somit einen Mehrwert für die Gesellschaft. Denn die Auswirkungen von unzureichender Bildung lassen sich in allen Bereichen der Gesellschaft wiederfinden. Beispielsweise ist die Gesundheit eines Menschen auch von Bildung abhängig. Doch nicht nur der finanzielle Aspekt ist wichtig, um die Bildungschancen für Kinder in Deutschland weiter auszubauen. Familien müssten als Bildungsort gestärkt werden, ein Familienleben ermöglicht und die Einstellung zum Thema Bildung nachhaltig geschärft werden. Um das zu erreichen ist bereits eine frühkindliche Bildung wichtig. Aber auch die individuelle Förderung, wie man sie zur Zeit primär an Privatschulen und Internaten findet, stärken ein Kind in seinen Fähigkeiten und seinem Selbstvertrauen. Eine individuelle Förderung schafft Perspektiven für die Zukunft und hält Kinder von kriminellem Verhalten ab. Ein Bewusstsein für soziales Engagement und freiwilliges Handeln wird bei Kindern ebenfalls über den Faktor Bildung geschaffen. Wenn wechselhafte Bildungsreformen Eltern verunsichern und immer neue Bildungskonzepte an den Schülern „ausprobiert“ werden, bieten Privatschulen und Internate eine zuverlässige Möglichkeit, Kindern einen hervorragenden Zugang zu Bildung zu ermöglichen und ihnen Perspektiven zu aufzuzeigen. Diejenigen Eltern, die nicht so viel Geld für eine private Ausbildung ihres Kindes aufbringen können, haben die Möglichkeit ihr Kind an einer Schule unter konfessioneller Leitung anzumelden, denn Schulen und Internate unter kirchlicher Trägerschaft sind wesentlich günstiger. Um noch einmal das Zitat von Kennedy aufzugreifen, sollten wir bedenken, dass Bildung kurzfristig betrachtet vielleicht teuer erscheinen mag. Doch langfristig gesehen, ist keine Bildung für unsere Gesellschaft wesentlich teurer.

Sportinternate in der Bundesrepublik Deutschland

Das Internatsleben erfüllte alle Erwartungen

Was versteht man unter einem Sportinternat? Als Sportinternate bezeichnet man nicht einfach Internatseinrichtungen, an denen viel Sport getrieben wird und zu denen jeder Zugang hat, der sich für Sport allgemein oder bestimmte Sportarten begeistert. Erst recht handelt es sich bei Sportinternaten nicht um therapeutische Einrichtungen für solche SchülerInnen, die über den Sport wieder für das Lernen motiviert bzw. sozial angepasst werden sollen, oder für hyperaktive Kinder, deren gesteigerten Bewegungsdrang man durch Sportangebote aufzufangen hofft. Sportinternate dienen in aller Regel der Förderung junger Leistungs- sportlerInnen und sind zumeist Teil eines Verbundsystems, in dem Schulbehörden und Schulen einerseits sowie Sportfachverbände und örtliche Sportvereine andererseits eng zusammenarbeiten.

Sie bestehen in den alten Bundesländern überwiegend an vorhandenen Sportzentren, z.B. Olympiastützpunkten, Bundes- oder Landesstützpunkten für eine oder mehrere Sportarten – oder, wie in den neuen Bundesländern noch weitgehend üblich – an staatlichen Schulen mit angeschlossenen Wohnheimen. Zunehmend werden Sportinternate auch als separate Schülerheime von Sportverbänden/-vereinen selbst unterhalten oder sind Einrichtungen privater Träger (z.B. private Internatsschulen oder Schülerheime) mit einem oder mehreren sportlichen Schwerpunkten.
Das Training einschließlich der sportfachlichen und sportbezogenen außerschulischen Betreuung liegt in der Zuständigkeit der Sportfachverbände oder Sportvereine und findet im Regelfall an den Sportzentren statt, der Schulunterricht an den örtlichen öffentlichen Schulen und die individuelle Versorgung und Förderung (Wohnen, Verpflegung, Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe usw.) in den Internatsräumen. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der sportlichen Förderung liegt in einer möglichst engen Verzahnung und Kooperation zwischen Sportleistungszentren, Schulen und Internat.

Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Kooperationsmodelle: „Sportbetonte Schule“ nennt man alle Verbundsysteme, in denen die kooperierenden Lehranstalten spezielle Sportklassen oder Sportzüge einrichten. Wo solche speziellen Angebote nicht bestehen, bezeichnet man die kooperationsbereiten Bildungsstätten als „Partnerschulen des Leistungssports“. Schulen mit optimierten Trainingsbedingungen (moderne Anlagen, räumliche Konzentration von Schule und Trainingsstätten, Anstellung besonders geschulter TrainerInnen/LehrerInnen) und einer engen Abstimmung zwischen schulischen Anforderungen und Trainingserfordernissen (Ganztagsbetreuung, Flexibilität bei Freistellungen für Lehrgänge und Wettkämpfe, Integration von Trainingszeiten in den Vormittagsunterricht, Rücksichtnahme bei der Terminierung von Klassenarbeiten und Prüfungen, Entzerrung der schulischen Anforderungen durch Schulzeitverlängerung usw.) kann das Prädikat „Eliteschule des (Leistungs)-Sports“ verliehen werden.

In Internaten für junge LeistungssportlerInnen bestehen in aller Regel strenge Aufnahme- und Verbleibkriterien, denen Kinder und Jugendliche mit sozialen Anpassungsstörungen („Erziehungsschwierige“) kaum genügen können. Zu den Aufnahmekriterien für Sportinternate zählen: sportliche Eignung, sportmedizinische Unbedenklichkeit sowie Eignung für den betreffenden Bildungsgang (Gymnasium, Realschule usw.) und mindestens mittlere bis gute schulische Leistungen.

Die sportliche Eignung ist durch Teilnahme am Vereinssport bzw. Leistungssport, Vereins- oder Trainerempfehlung, durch bereits bestehende Kaderzugehörigkeit oder durch eine Aufnahmeprüfung (Sichtungstraining) nachzuweisen, die sportmedizinische Unbedenklichkeit durch eine sportärztliche Untersuchung und die schulische Eignung durch Vorlage der entsprechenden Zeugnisse bzw. durch eine Aufnahmeprüfungen für die angestrebte Schulform. Als Verbleibkriterien gelten in der Regel gute sportliche und hinreichende schulische Leistungen, aber auch ein angemessenes Sozialverhalten bzw. die sog. „charakterliche Eignung“.

Nicht so streng sind die Zugangsvoraussetzungen in der Regel für Sportinternate in privater Trägerschaft. Hier finden auch SchülerInnen Aufnahme, die eine bestimmte Sportart zwar intensiv betreiben wollen, sich aber nicht als Spitzensportler qualifizieren können bzw. den Schwerpunkt nicht im Bereich des Spitzensports setzen wollen. Dank öffentlicher Subventionen und zusätzlicher Fördermittel (Sporthilfe usw.) sind Internate für Leistungssportler ausgesprochen preiswert. Sie kosten im Durchschnitt etwa 200,00 Euro, maximal etwa 400,00 Euro monatlich.
Wer sein Kind auf ein solches Sportinternat schickt, muss allerdings wissen, dass die sportlichen und schulischen Erfordernisse absoluten Vorrang genießen. Familiäre Bedürfnisse, z.B. das Zusammensein mit dem Kind am Wochenende oder in den Ferien, müssen sich dem unterordnen. So sind die SchülerInnen eines Sportinternats in der unterrichtsfreien Zeit häufig auf Wettkämpfen oder Lehrgängen bzw. müssen (auch in den Ferien!) versäumten Schulstoff nachholen.

Die Sportinternate privater Träger nehmen auf individuelle Bedürfnisse eher Rücksicht, können allerdings auch zwischen 1000,- und 2500,- Euro pro Monat kosten. Sie bieten dafür oft familienfreundlichere Bedingungen (z.B. regelmäßige Wochenendheimfahrten zu den Eltern) an und sind hinsichtlich ihrer sportlichen Anforderungen zumeist weit weniger rigide. Sie führen aber hierdurch nicht unbedingt zu sportlichen Höchstleistungen.

An den oben beschriebenen Kooperationsmaßnahmen zwischen Sportverbänden und Schulen nehmen bundesweit 522 Leistungsstützpunkte (darunter 193 Bundes- und 329 Landesstützpunkte) sowie sämtliche Olympiastützpunkte teil. Einbezogen sind ferner 235 Schulen aller Schulformen sowie 46 Voll- und 53 Teilinternate. (Text: Auszug aus Internatsberatung der AVIB gemn.e.V.)

Die wichtigsten Antworten zum Thema Internate

Das Internatsleben erfüllte alle Erwartungen

Die Vorteile einer schulischen Bildung aus Internatshand sind eindeutig. Im Rahmen einer Internatsumgebung erhalten Kinder eine individuelle Betreuung, umfangreiche und interessante Wahlfächer, Unterricht in kleinen Gruppen und eine nachhaltige Förderung. Wenn Eltern sich mit der Frage beschäftigen, ob sie ihr Kind in ein Internat geben sollten, tauchen zunächst viele Fragen auf. Wo gibt es gute Internate? Wie hoch sind die Kosten? Welche Vorteile hat der Besuch eines Internats für das Kind?

Mit welchem Alter werden Kinder in der Regel in einem Internat aufgenommen?

Eltern von unter 10-jährigen Kindern geben ihre Kinder meist nur in ein Internat, wenn beispielsweise keine Grundschule in der Nähe ist oder die Eltern beruflich viel unterwegs sind (z.B. als Binnenschiffer oder Zirkus-/Kirmesarbeitende). Da diese Gruppe sehr klein ist, gibt es für die Jüngeren nur wenige Internate, in denen auch Grundschüler aufgenommen werden. Die Einrichtungen, die dennoch Kinder unter 10 Jahren aufnehmen, achten dabei sehr auf kleine Wohneinheiten und ein besonders familiäres Ambiente in kleinen Gruppen, damit sich die Kinder wie zu Hause fühlen können.

Woher wissen Eltern, welches Internat das Richtige ist?

Kinder sollten, wenn möglich, in den Entscheidungsprozess mit einbezogen werden. Eltern können gemeinsam mit dem Kind verschiedene Internate besuchen und sich genau anschauen, welche Schwerpunkte die einzelnen Internate haben. Danach kann meist leichter entschieden werden, ob das Kind seinen Neigungen entsprechend gefördert wird, sich z.B. künstlerisch oder lieber sportlich entfalten möchte und ob es schulisch unterstützt wird, wenn es z.B. Lernschwierigkeiten hat.
Verschiedene Internate-Beratungsstellen helfen den Eltern außerdem bei konkreten Fragen weiter.

Was müssen Eltern im Schnitt monatlich für ein Internat einkalkulieren?

Privat geführte Internate liegen meist bei 2.000 Euro im Monat, während Internate unter kirchlicher Trägerschaft mit 500 Euro im Monat günstiger ausfallen.
Die Vorteile der privaten Internate liegen in den sehr kleinen Klassen und einem umfangreichen, oft außergewöhnlichen Freizeitangebot. Diese Leistungen haben ihren Preis, da bei dem Konzept meist höhere Personalkosten anfallen. Die Privatschulen werden aufgrund der höheren Kosten deshalb primär von Kindern aus besser gestellten Elternhäusern besucht. Trotzdem gibt es häufig auch die Möglichkeit, dass begabte Schüler ohne wohlhabende Eltern über Stipendienprogramme in einem privaten Internat aufgenommen zu werden können.

Müssen Kinder immer eine Aufnahmeprüfung bestehen, um ein Internat besuchen zu können?

Je nach Ausrichtung des Internats wird ein guter Notendurchschnitt erwartet und häufig Aufnahmeprüfungen durchgeführt. Damit wollen die Internate ihr hohes schulisches Niveau erhalten. Die Internate, die eher sportliche oder künstlerisch- musische Kinder aufnehmen, achten bei den Bewerbern auf entsprechend ausgeprägte Fähigkeiten und Talente.

Wann sollten Eltern ein Kind lieber nicht in ein Internat geben?

Generell sollten Kinder nicht gezwungen werden, ein Internat zu besuchen. Ein gewisses Alter (ab 10 Jahren bzw. nach der Grundschulzeit) sollten die Kinder auch erreicht haben. Ein Kind bereits im Grundschulalter ins Internat zu geben, sollte nur dann erfolgen, wenn es zu Hause nicht betreut werden kann. Ein Internat als Konsequenz, um schlechte Noten aufzubessern, ist meist nicht der richtige Weg. Die Trennung von den Eltern könnte das Kind dann noch weiter belasten. Schüchterne und zurückhaltende Kinder können sich in einer festen Internatsgruppe manchmal nur schwer integrieren und bleiben Außenseiter. Das beste Eintrittsalter liegt bei 12 und 13 Jahren. Wenn ein Kind jedoch häufig krank ist oder sich auffällig verhält, sollte der Besuch des Internats besser abgebrochen werden. Doch solche Entscheidungen sind eher die Ausnahme.

Reiterliche Grundlagenarbeit auf der Reitanlage im Internat Solling

Zum zweiten Mal trafen sich Reiter des Kreisreiterverbands in diesem Jahr in Holzminden. Das Internat Solling hatte bereits im März zu einem Lehrgang bei Gastreitlehrer Hendrik Gäbel in die Reithalle eingeladen und nun folgte eine weitere Trainingseinheit bei strahlendem Sonnenschein auf dem wunderschön vor dem Hauptgebäude des Internats gelegenen Reitplatz. Neben den zahlreichen Internatsschülern nahmen Jugendliche und Erwachsene aus der Region dieses Angebot war, denn für die Reiter ist es immer interessant neben dem qualifizierten Reitunterricht im eigenen Verein Rückmeldungen auch einmal eines anderen Ausbilders zu bekommen. Und den Pferden tut es gut verladen und in einer fremden Umgebung gearbeitet zu werden ¬¬- eine sinnvolle Vorbereitung für Turnierstarts.

Der Leistungsstand der Reiter war sehr unterschiedlich und reichte vom jugendlichen Anfänger bis zum Turnierreiter. Reitlehrer Gäbel stellte sich auf die verschiedenen Bedürfnisse ein und widmete sich jedem Teilnehmer intensiv. Fast allen Teilnehmern konnte er gute Fortschritte seit dem Lehrgang im März bescheinigen, ein Beleg dafür, dass in den Reitvereinen des Kreisreiterverbands gute Basisarbeit geleistet wird.

Für die reiterlichen Anfänger gab es noch ein weiteres Angebot in den letzten Wochen. Die Abnahme des Basispasses Pferdekunde wurde im Internat angeboten. Dieser Basispass ist das erste Abzeichen, das man ablegen muss, um alle folgenden deutschen Reitabzeichenprüfungen ablegen zu können. Hier geht es noch nicht ums Reiten, Fahren oder Voltigieren selbst, sondern um Wissen und Kenntnisse rund ums Pferd. Damit ist der Basispass ist eine tolle Sache für Pferdefreunde aller Altersgruppen.

Über viele Wochen haben sich interessierte junge und erwachsene Reiter regelmäßig einmal in der Woche mit Reitlehrerin Julia da Costa Campos getroffen, um sich das Grundlagenwissen anzueignen. Gut vorbereitet traten dann im April die 8 Prüflinge Isabelle Baumgartner, Anna-Lena Amels, Stella Orlando, Josianne Niggemeier, Janne Eimers, Claudia Gallardo Marin, Kerstin Aumann und Lennart Kumlehn an. Richter Rudolf Rüter prüfte ihr Pferdefachwissen in den Bereichen Haltung, Pflege, Krankheiten, Anatomie und Farben, Vorführen, Verladen, Wissen über Sattelzeug und ethische Grundsätze im Pferdesport und Tierschutzgesetz. Und alle Prüflinge haben mit Bravour erfolgreich bestanden.

Im Mai folgt ein weiteres attraktives Lehrgangsangebot für Vielseitigkeits- und Jagdreiter, denn das Internat verfügt auf dem Schulgelände über eine eigene Vielseitigkeitsstrecke mit festen Hindernissen und einer längeren Galoppierstrecke.

„Wir freuen uns, unseren reitsportbegeisterten Jugendlichen für alle Sparten der Reiterei ordentliche Rahmenbedingungen bieten zu können,“ sagt Dr. Sofie Albert-Meisieck (Diplom-Agraringenieurin und Pferdewirtin Schwerpunkt Reiten), „auch dank unserer beiden engagieren Reitlehreinnen Julia da Costa Campos und Dorothée Makris!“

Im Laufe des Jahres wird das Landschulheim immer wieder Lehrgänge für die Reiter der Region anbieten. „Wir wollen damit die gute Arbeit der Vereine unseres Verbands ergänzen bzw. den Reitern Unterstützung anbieten, die zu Hause keine Ausbilder haben!“, sagt Dr. Sofie Albert-Meisieck vom Internat Solling, „Außerdem tut der Leistungsvergleich unseren jugendlichen LSH-Reitern sehr gut und motiviert sie!“

Hendrik Gäbel wird in Kürze wieder einen Dressurlehrgang im Internat Solling anbieten und die Spring- und Vielseitigkeitsreiter können sich auch schon einen Termin vormerken. Am Samstag, dem 1. Juni kommt wieder Joachim Winter ins Internat. Er hat bereits im vergangenen Jahr einen ausgezeichneten Lehrgang auf der Vielseitigkeitsstrecke und im Parcours durchgeführt. Daran soll im Sommer angeknüpft werden.

Natürlich sind interessierte Gäste zu allen reitsportlichen Veranstaltungen herzlich eingeladen! Reitunterrichtinteressierte Holzmindener können sich auch im Internat Solling melden. Es gibt in den Unterrichtsstunden für Jugendliche und Erwachsene noch freie Plätze.

Erstes Golf-Internat für Schüler aller Schularten

Königsfeld. Es ist eine Kooperation der Superlative: Die größte evangelische Privatschule Europas hat sich mit einer der renommiertesten Golfschulen des Landes zusammengetan, um einen der schönsten Golfplätze Süddeutschlands als Trainingsanlage zu nutzen. Das neue Golf-Internat der Zinzendorfschulen ist nach St. Leon-Rot und Fleesensee bundesweit das dritte Golf-Internat, jedoch das einzige, in dem Schüler aller Schularten aufgenommen und auch innerhalb der Schulgemeinschaft unterrichtet werden.

„Das Golfinternat steht Gymnasiasten genauso offen wie Realschülern und Werkrealschülern, auch Berufsfachschüler und angehende Erzieher können das neue Angebot wahrnehmen“, betonte der geschäftsführende Schulleiter der Zinzendorfschulen, Rainer Wittmann, bei einer Pressekonferenz des Golf- und Country Clubs Königsfeld. Der Club betreibt seit vielen Jahren eine sehr engagierte Jugendarbeit und ist bestrebt, gegen das elitäre Image des Golfsports anzugehen.
Das Training im Golf-Internat übernimmt die Golf-Schule „Complete Golf“, von der Club-Präsident Jürgen Elsner sagt: „Selbst die in St. Leon-Rot ist nicht besser.“ Der Inhaber der Golfschule, Florian Rump, war von den Rahmenbedingungen beeindruckt: „In Königsfeld ist eine Schule mit Internat, die einen hervorragendem Ruf genießt und nur wenige hundert Meter von einer optimalen Trainingsanlage entfernt liegt.“

Die Schüler des Golf-Internats haben die Wahl zwischen einem Basispaket und einem Paket, in dem sie auf den Spitzensport vorbereitet werden. Im Basis-Paket beispielsweise, bei dem im Schnitt 5,5 Stunden Golf pro Woche angeboten werden, trainieren höchstens sechs Schüler in einer Gruppe. „Im Winter steht vermehrt Technik und Fitness auf dem Ausbildungsplan, im Sommer dagegen vor allem Turniere“, erklärt der Berufsgolfer.
Dadurch, dass Schule und Internate unter einer Leitung stehen, kann die Trainingszeit besonders gut in den Tagesablauf der Schüler integriert werden.

Golf-Club-Präsident Elsner prophezeit dem neuen Projekt eine Wirkung weit über Königsfeld und den Schwarzwald hinaus. „Sicher werden auch die Eltern mit ihren Kindern eine Runde Golf spielen, wenn sie am Wochenende oder nach den Ferien nach Königsfeld kommen.“

Das Konzept überzeugte auch die Gemeinde. Königsfelds Bürgermeister Fritz Link hält es für eine ideale Kombination. „Deshalb konnten wir das Vorhaben nur unterstützen.“

Weitere Informationen und Anmeldungen zum neuen Golf-Internat gibt es bei den Zinzendorfschulen unter der Telefonnummer 07725-938170.

© 2026 Unterwegs Verlag GmbH