Kurpfalz Internat
Internat Solling
Zinzendorfschule

„Es gibt nur eins was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.“ John F. Kennedy

Das Internatsleben erfüllte alle Erwartungen

Die Bertelsmann Stiftung hat zum Thema „Warum Sparen in der Bildung teuer ist“ eine Broschüre herausgebracht. Denn unter fehlender Bildung leiden nicht nur die betroffenen jungen Menschen, auch die Gesellschaft trägt schwer an den Konsequenzen und Folgekosten unzureichender Bildung. Sie weisen nach, dass fehlende Bildung erhebliche Auswirkungen auf das Wachstumspotenzial unserer Volkswirtschaft, auf die öffentlichen Haushalte sowie auf das Ausmaß kriminellen Verhaltens hat.

Beim Thema Bildung geht es aber auch um Zusammenhänge zwischen Bildung und gesundheitsbewusstem Handeln sowie freiwilligem Engagement. Die Ergebnisse machen deutlich: Allen Kindern und Jugendlichen faire Bildungschancen zu eröffnen, ist eine der Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft. Das sind wir jedem einzelnen Heranwachsenden schuldig.

Dabei spielen Folgekosten unzureichender Bildung für die öffentlichen Haushalte eine ebenso große Rolle wie Folgekosten durch Kriminalität. Weitere Auswirkungen hat das Thema jedoch auch auf entgangenes Wirtschaftswachstum. Bildung schafft somit einen Mehrwert für die Gesellschaft. Denn die Auswirkungen von unzureichender Bildung lassen sich in allen Bereichen der Gesellschaft wiederfinden. Beispielsweise ist die Gesundheit eines Menschen auch von Bildung abhängig. Doch nicht nur der finanzielle Aspekt ist wichtig, um die Bildungschancen für Kinder in Deutschland weiter auszubauen. Familien müssten als Bildungsort gestärkt werden, ein Familienleben ermöglicht und die Einstellung zum Thema Bildung nachhaltig geschärft werden. Um das zu erreichen ist bereits eine frühkindliche Bildung wichtig. Aber auch die individuelle Förderung, wie man sie zur Zeit primär an Privatschulen und Internaten findet, stärken ein Kind in seinen Fähigkeiten und seinem Selbstvertrauen. Eine individuelle Förderung schafft Perspektiven für die Zukunft und hält Kinder von kriminellem Verhalten ab. Ein Bewusstsein für soziales Engagement und freiwilliges Handeln wird bei Kindern ebenfalls über den Faktor Bildung geschaffen. Wenn wechselhafte Bildungsreformen Eltern verunsichern und immer neue Bildungskonzepte an den Schülern „ausprobiert“ werden, bieten Privatschulen und Internate eine zuverlässige Möglichkeit, Kindern einen hervorragenden Zugang zu Bildung zu ermöglichen und ihnen Perspektiven zu aufzuzeigen. Diejenigen Eltern, die nicht so viel Geld für eine private Ausbildung ihres Kindes aufbringen können, haben die Möglichkeit ihr Kind an einer Schule unter konfessioneller Leitung anzumelden, denn Schulen und Internate unter kirchlicher Trägerschaft sind wesentlich günstiger. Um noch einmal das Zitat von Kennedy aufzugreifen, sollten wir bedenken, dass Bildung kurzfristig betrachtet vielleicht teuer erscheinen mag. Doch langfristig gesehen, ist keine Bildung für unsere Gesellschaft wesentlich teurer.

Sportinternate in der Bundesrepublik Deutschland

Das Internatsleben erfüllte alle Erwartungen

Was versteht man unter einem Sportinternat? Als Sportinternate bezeichnet man nicht einfach Internatseinrichtungen, an denen viel Sport getrieben wird und zu denen jeder Zugang hat, der sich für Sport allgemein oder bestimmte Sportarten begeistert. Erst recht handelt es sich bei Sportinternaten nicht um therapeutische Einrichtungen für solche SchülerInnen, die über den Sport wieder für das Lernen motiviert bzw. sozial angepasst werden sollen, oder für hyperaktive Kinder, deren gesteigerten Bewegungsdrang man durch Sportangebote aufzufangen hofft. Sportinternate dienen in aller Regel der Förderung junger Leistungs- sportlerInnen und sind zumeist Teil eines Verbundsystems, in dem Schulbehörden und Schulen einerseits sowie Sportfachverbände und örtliche Sportvereine andererseits eng zusammenarbeiten.

Sie bestehen in den alten Bundesländern überwiegend an vorhandenen Sportzentren, z.B. Olympiastützpunkten, Bundes- oder Landesstützpunkten für eine oder mehrere Sportarten – oder, wie in den neuen Bundesländern noch weitgehend üblich – an staatlichen Schulen mit angeschlossenen Wohnheimen. Zunehmend werden Sportinternate auch als separate Schülerheime von Sportverbänden/-vereinen selbst unterhalten oder sind Einrichtungen privater Träger (z.B. private Internatsschulen oder Schülerheime) mit einem oder mehreren sportlichen Schwerpunkten.
Das Training einschließlich der sportfachlichen und sportbezogenen außerschulischen Betreuung liegt in der Zuständigkeit der Sportfachverbände oder Sportvereine und findet im Regelfall an den Sportzentren statt, der Schulunterricht an den örtlichen öffentlichen Schulen und die individuelle Versorgung und Förderung (Wohnen, Verpflegung, Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe usw.) in den Internatsräumen. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der sportlichen Förderung liegt in einer möglichst engen Verzahnung und Kooperation zwischen Sportleistungszentren, Schulen und Internat.

Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Kooperationsmodelle: „Sportbetonte Schule“ nennt man alle Verbundsysteme, in denen die kooperierenden Lehranstalten spezielle Sportklassen oder Sportzüge einrichten. Wo solche speziellen Angebote nicht bestehen, bezeichnet man die kooperationsbereiten Bildungsstätten als „Partnerschulen des Leistungssports“. Schulen mit optimierten Trainingsbedingungen (moderne Anlagen, räumliche Konzentration von Schule und Trainingsstätten, Anstellung besonders geschulter TrainerInnen/LehrerInnen) und einer engen Abstimmung zwischen schulischen Anforderungen und Trainingserfordernissen (Ganztagsbetreuung, Flexibilität bei Freistellungen für Lehrgänge und Wettkämpfe, Integration von Trainingszeiten in den Vormittagsunterricht, Rücksichtnahme bei der Terminierung von Klassenarbeiten und Prüfungen, Entzerrung der schulischen Anforderungen durch Schulzeitverlängerung usw.) kann das Prädikat „Eliteschule des (Leistungs)-Sports“ verliehen werden.

In Internaten für junge LeistungssportlerInnen bestehen in aller Regel strenge Aufnahme- und Verbleibkriterien, denen Kinder und Jugendliche mit sozialen Anpassungsstörungen („Erziehungsschwierige“) kaum genügen können. Zu den Aufnahmekriterien für Sportinternate zählen: sportliche Eignung, sportmedizinische Unbedenklichkeit sowie Eignung für den betreffenden Bildungsgang (Gymnasium, Realschule usw.) und mindestens mittlere bis gute schulische Leistungen.

Die sportliche Eignung ist durch Teilnahme am Vereinssport bzw. Leistungssport, Vereins- oder Trainerempfehlung, durch bereits bestehende Kaderzugehörigkeit oder durch eine Aufnahmeprüfung (Sichtungstraining) nachzuweisen, die sportmedizinische Unbedenklichkeit durch eine sportärztliche Untersuchung und die schulische Eignung durch Vorlage der entsprechenden Zeugnisse bzw. durch eine Aufnahmeprüfungen für die angestrebte Schulform. Als Verbleibkriterien gelten in der Regel gute sportliche und hinreichende schulische Leistungen, aber auch ein angemessenes Sozialverhalten bzw. die sog. „charakterliche Eignung“.

Nicht so streng sind die Zugangsvoraussetzungen in der Regel für Sportinternate in privater Trägerschaft. Hier finden auch SchülerInnen Aufnahme, die eine bestimmte Sportart zwar intensiv betreiben wollen, sich aber nicht als Spitzensportler qualifizieren können bzw. den Schwerpunkt nicht im Bereich des Spitzensports setzen wollen. Dank öffentlicher Subventionen und zusätzlicher Fördermittel (Sporthilfe usw.) sind Internate für Leistungssportler ausgesprochen preiswert. Sie kosten im Durchschnitt etwa 200,00 Euro, maximal etwa 400,00 Euro monatlich.
Wer sein Kind auf ein solches Sportinternat schickt, muss allerdings wissen, dass die sportlichen und schulischen Erfordernisse absoluten Vorrang genießen. Familiäre Bedürfnisse, z.B. das Zusammensein mit dem Kind am Wochenende oder in den Ferien, müssen sich dem unterordnen. So sind die SchülerInnen eines Sportinternats in der unterrichtsfreien Zeit häufig auf Wettkämpfen oder Lehrgängen bzw. müssen (auch in den Ferien!) versäumten Schulstoff nachholen.

Die Sportinternate privater Träger nehmen auf individuelle Bedürfnisse eher Rücksicht, können allerdings auch zwischen 1000,- und 2500,- Euro pro Monat kosten. Sie bieten dafür oft familienfreundlichere Bedingungen (z.B. regelmäßige Wochenendheimfahrten zu den Eltern) an und sind hinsichtlich ihrer sportlichen Anforderungen zumeist weit weniger rigide. Sie führen aber hierdurch nicht unbedingt zu sportlichen Höchstleistungen.

An den oben beschriebenen Kooperationsmaßnahmen zwischen Sportverbänden und Schulen nehmen bundesweit 522 Leistungsstützpunkte (darunter 193 Bundes- und 329 Landesstützpunkte) sowie sämtliche Olympiastützpunkte teil. Einbezogen sind ferner 235 Schulen aller Schulformen sowie 46 Voll- und 53 Teilinternate. (Text: Auszug aus Internatsberatung der AVIB gemn.e.V.)

Die wichtigsten Antworten zum Thema Internate

Das Internatsleben erfüllte alle Erwartungen

Die Vorteile einer schulischen Bildung aus Internatshand sind eindeutig. Im Rahmen einer Internatsumgebung erhalten Kinder eine individuelle Betreuung, umfangreiche und interessante Wahlfächer, Unterricht in kleinen Gruppen und eine nachhaltige Förderung. Wenn Eltern sich mit der Frage beschäftigen, ob sie ihr Kind in ein Internat geben sollten, tauchen zunächst viele Fragen auf. Wo gibt es gute Internate? Wie hoch sind die Kosten? Welche Vorteile hat der Besuch eines Internats für das Kind?

Mit welchem Alter werden Kinder in der Regel in einem Internat aufgenommen?

Eltern von unter 10-jährigen Kindern geben ihre Kinder meist nur in ein Internat, wenn beispielsweise keine Grundschule in der Nähe ist oder die Eltern beruflich viel unterwegs sind (z.B. als Binnenschiffer oder Zirkus-/Kirmesarbeitende). Da diese Gruppe sehr klein ist, gibt es für die Jüngeren nur wenige Internate, in denen auch Grundschüler aufgenommen werden. Die Einrichtungen, die dennoch Kinder unter 10 Jahren aufnehmen, achten dabei sehr auf kleine Wohneinheiten und ein besonders familiäres Ambiente in kleinen Gruppen, damit sich die Kinder wie zu Hause fühlen können.

Woher wissen Eltern, welches Internat das Richtige ist?

Kinder sollten, wenn möglich, in den Entscheidungsprozess mit einbezogen werden. Eltern können gemeinsam mit dem Kind verschiedene Internate besuchen und sich genau anschauen, welche Schwerpunkte die einzelnen Internate haben. Danach kann meist leichter entschieden werden, ob das Kind seinen Neigungen entsprechend gefördert wird, sich z.B. künstlerisch oder lieber sportlich entfalten möchte und ob es schulisch unterstützt wird, wenn es z.B. Lernschwierigkeiten hat.
Verschiedene Internate-Beratungsstellen helfen den Eltern außerdem bei konkreten Fragen weiter.

Was müssen Eltern im Schnitt monatlich für ein Internat einkalkulieren?

Privat geführte Internate liegen meist bei 2.000 Euro im Monat, während Internate unter kirchlicher Trägerschaft mit 500 Euro im Monat günstiger ausfallen.
Die Vorteile der privaten Internate liegen in den sehr kleinen Klassen und einem umfangreichen, oft außergewöhnlichen Freizeitangebot. Diese Leistungen haben ihren Preis, da bei dem Konzept meist höhere Personalkosten anfallen. Die Privatschulen werden aufgrund der höheren Kosten deshalb primär von Kindern aus besser gestellten Elternhäusern besucht. Trotzdem gibt es häufig auch die Möglichkeit, dass begabte Schüler ohne wohlhabende Eltern über Stipendienprogramme in einem privaten Internat aufgenommen zu werden können.

Müssen Kinder immer eine Aufnahmeprüfung bestehen, um ein Internat besuchen zu können?

Je nach Ausrichtung des Internats wird ein guter Notendurchschnitt erwartet und häufig Aufnahmeprüfungen durchgeführt. Damit wollen die Internate ihr hohes schulisches Niveau erhalten. Die Internate, die eher sportliche oder künstlerisch- musische Kinder aufnehmen, achten bei den Bewerbern auf entsprechend ausgeprägte Fähigkeiten und Talente.

Wann sollten Eltern ein Kind lieber nicht in ein Internat geben?

Generell sollten Kinder nicht gezwungen werden, ein Internat zu besuchen. Ein gewisses Alter (ab 10 Jahren bzw. nach der Grundschulzeit) sollten die Kinder auch erreicht haben. Ein Kind bereits im Grundschulalter ins Internat zu geben, sollte nur dann erfolgen, wenn es zu Hause nicht betreut werden kann. Ein Internat als Konsequenz, um schlechte Noten aufzubessern, ist meist nicht der richtige Weg. Die Trennung von den Eltern könnte das Kind dann noch weiter belasten. Schüchterne und zurückhaltende Kinder können sich in einer festen Internatsgruppe manchmal nur schwer integrieren und bleiben Außenseiter. Das beste Eintrittsalter liegt bei 12 und 13 Jahren. Wenn ein Kind jedoch häufig krank ist oder sich auffällig verhält, sollte der Besuch des Internats besser abgebrochen werden. Doch solche Entscheidungen sind eher die Ausnahme.

Reiterliche Grundlagenarbeit auf der Reitanlage im Internat Solling

Zum zweiten Mal trafen sich Reiter des Kreisreiterverbands in diesem Jahr in Holzminden. Das Internat Solling hatte bereits im März zu einem Lehrgang bei Gastreitlehrer Hendrik Gäbel in die Reithalle eingeladen und nun folgte eine weitere Trainingseinheit bei strahlendem Sonnenschein auf dem wunderschön vor dem Hauptgebäude des Internats gelegenen Reitplatz. Neben den zahlreichen Internatsschülern nahmen Jugendliche und Erwachsene aus der Region dieses Angebot war, denn für die Reiter ist es immer interessant neben dem qualifizierten Reitunterricht im eigenen Verein Rückmeldungen auch einmal eines anderen Ausbilders zu bekommen. Und den Pferden tut es gut verladen und in einer fremden Umgebung gearbeitet zu werden ¬¬- eine sinnvolle Vorbereitung für Turnierstarts.

Der Leistungsstand der Reiter war sehr unterschiedlich und reichte vom jugendlichen Anfänger bis zum Turnierreiter. Reitlehrer Gäbel stellte sich auf die verschiedenen Bedürfnisse ein und widmete sich jedem Teilnehmer intensiv. Fast allen Teilnehmern konnte er gute Fortschritte seit dem Lehrgang im März bescheinigen, ein Beleg dafür, dass in den Reitvereinen des Kreisreiterverbands gute Basisarbeit geleistet wird.

Für die reiterlichen Anfänger gab es noch ein weiteres Angebot in den letzten Wochen. Die Abnahme des Basispasses Pferdekunde wurde im Internat angeboten. Dieser Basispass ist das erste Abzeichen, das man ablegen muss, um alle folgenden deutschen Reitabzeichenprüfungen ablegen zu können. Hier geht es noch nicht ums Reiten, Fahren oder Voltigieren selbst, sondern um Wissen und Kenntnisse rund ums Pferd. Damit ist der Basispass ist eine tolle Sache für Pferdefreunde aller Altersgruppen.

Über viele Wochen haben sich interessierte junge und erwachsene Reiter regelmäßig einmal in der Woche mit Reitlehrerin Julia da Costa Campos getroffen, um sich das Grundlagenwissen anzueignen. Gut vorbereitet traten dann im April die 8 Prüflinge Isabelle Baumgartner, Anna-Lena Amels, Stella Orlando, Josianne Niggemeier, Janne Eimers, Claudia Gallardo Marin, Kerstin Aumann und Lennart Kumlehn an. Richter Rudolf Rüter prüfte ihr Pferdefachwissen in den Bereichen Haltung, Pflege, Krankheiten, Anatomie und Farben, Vorführen, Verladen, Wissen über Sattelzeug und ethische Grundsätze im Pferdesport und Tierschutzgesetz. Und alle Prüflinge haben mit Bravour erfolgreich bestanden.

Im Mai folgt ein weiteres attraktives Lehrgangsangebot für Vielseitigkeits- und Jagdreiter, denn das Internat verfügt auf dem Schulgelände über eine eigene Vielseitigkeitsstrecke mit festen Hindernissen und einer längeren Galoppierstrecke.

„Wir freuen uns, unseren reitsportbegeisterten Jugendlichen für alle Sparten der Reiterei ordentliche Rahmenbedingungen bieten zu können,“ sagt Dr. Sofie Albert-Meisieck (Diplom-Agraringenieurin und Pferdewirtin Schwerpunkt Reiten), „auch dank unserer beiden engagieren Reitlehreinnen Julia da Costa Campos und Dorothée Makris!“

Im Laufe des Jahres wird das Landschulheim immer wieder Lehrgänge für die Reiter der Region anbieten. „Wir wollen damit die gute Arbeit der Vereine unseres Verbands ergänzen bzw. den Reitern Unterstützung anbieten, die zu Hause keine Ausbilder haben!“, sagt Dr. Sofie Albert-Meisieck vom Internat Solling, „Außerdem tut der Leistungsvergleich unseren jugendlichen LSH-Reitern sehr gut und motiviert sie!“

Hendrik Gäbel wird in Kürze wieder einen Dressurlehrgang im Internat Solling anbieten und die Spring- und Vielseitigkeitsreiter können sich auch schon einen Termin vormerken. Am Samstag, dem 1. Juni kommt wieder Joachim Winter ins Internat. Er hat bereits im vergangenen Jahr einen ausgezeichneten Lehrgang auf der Vielseitigkeitsstrecke und im Parcours durchgeführt. Daran soll im Sommer angeknüpft werden.

Natürlich sind interessierte Gäste zu allen reitsportlichen Veranstaltungen herzlich eingeladen! Reitunterrichtinteressierte Holzmindener können sich auch im Internat Solling melden. Es gibt in den Unterrichtsstunden für Jugendliche und Erwachsene noch freie Plätze.

Erstes Golf-Internat für Schüler aller Schularten

Königsfeld. Es ist eine Kooperation der Superlative: Die größte evangelische Privatschule Europas hat sich mit einer der renommiertesten Golfschulen des Landes zusammengetan, um einen der schönsten Golfplätze Süddeutschlands als Trainingsanlage zu nutzen. Das neue Golf-Internat der Zinzendorfschulen ist nach St. Leon-Rot und Fleesensee bundesweit das dritte Golf-Internat, jedoch das einzige, in dem Schüler aller Schularten aufgenommen und auch innerhalb der Schulgemeinschaft unterrichtet werden.

„Das Golfinternat steht Gymnasiasten genauso offen wie Realschülern und Werkrealschülern, auch Berufsfachschüler und angehende Erzieher können das neue Angebot wahrnehmen“, betonte der geschäftsführende Schulleiter der Zinzendorfschulen, Rainer Wittmann, bei einer Pressekonferenz des Golf- und Country Clubs Königsfeld. Der Club betreibt seit vielen Jahren eine sehr engagierte Jugendarbeit und ist bestrebt, gegen das elitäre Image des Golfsports anzugehen.
Das Training im Golf-Internat übernimmt die Golf-Schule „Complete Golf“, von der Club-Präsident Jürgen Elsner sagt: „Selbst die in St. Leon-Rot ist nicht besser.“ Der Inhaber der Golfschule, Florian Rump, war von den Rahmenbedingungen beeindruckt: „In Königsfeld ist eine Schule mit Internat, die einen hervorragendem Ruf genießt und nur wenige hundert Meter von einer optimalen Trainingsanlage entfernt liegt.“

Die Schüler des Golf-Internats haben die Wahl zwischen einem Basispaket und einem Paket, in dem sie auf den Spitzensport vorbereitet werden. Im Basis-Paket beispielsweise, bei dem im Schnitt 5,5 Stunden Golf pro Woche angeboten werden, trainieren höchstens sechs Schüler in einer Gruppe. „Im Winter steht vermehrt Technik und Fitness auf dem Ausbildungsplan, im Sommer dagegen vor allem Turniere“, erklärt der Berufsgolfer.
Dadurch, dass Schule und Internate unter einer Leitung stehen, kann die Trainingszeit besonders gut in den Tagesablauf der Schüler integriert werden.

Golf-Club-Präsident Elsner prophezeit dem neuen Projekt eine Wirkung weit über Königsfeld und den Schwarzwald hinaus. „Sicher werden auch die Eltern mit ihren Kindern eine Runde Golf spielen, wenn sie am Wochenende oder nach den Ferien nach Königsfeld kommen.“

Das Konzept überzeugte auch die Gemeinde. Königsfelds Bürgermeister Fritz Link hält es für eine ideale Kombination. „Deshalb konnten wir das Vorhaben nur unterstützen.“

Weitere Informationen und Anmeldungen zum neuen Golf-Internat gibt es bei den Zinzendorfschulen unter der Telefonnummer 07725-938170.

A-Level oder IB – Welcher Abschluss ist der Richtige?

Das Internatsleben erfüllte alle Erwartungen

Für immer mehr Deutsche beginnt der Aufstieg der Karriereleiter mit dem Abschluss an einem britischen Internat. Unsicher sind sie jedoch oft,
ob sie sich für das traditionelle britische A-Level oder das Internationale Baccalaureate, kurz IB, entscheiden sollen. „Bislang gilt das IB bei vielen hierzulande immer
noch als Non Plus Ultra. Dabei ist dieser Abschluss längst nicht für alle Schüler wirklich geeignet“, weiß Juliane von Bülow, Geschäftsführerin der Internatsberatung
Better School!. Beiden Abschlüssen gemein ist, dass sich die Eltern und Schüler bei der
Fächerwahl vorher genau über die Anerkennungsvoraussetzungen an deutschen
Hochschulen erkundigen müssen, damit sie in Deutschland zum Studium zugelassen
werden. Dabei gilt: Wer die Wahl hat, hat nicht die Qual, sondern braucht kompetente Beratung!

A-Level – die fachgebundene Hochschulreife
Das A-Level ist der klassische, britische Ansatz: In einem zweijährigen Kurs wird die
Oberstufe in England zum A-Level, der Hochschulzugangsberechtigung für alle Universitäten in Großbritannien, geführt. Aus bis zu 40 verschiedenen Fächern können
die Schüler zunächst vier oder mehr auswählen, die dann bis zu achtstündig unterrichtet werden. Ziel des A-Levels ist, dass die Schüler wissenschaftliches Arbeiten
erlernen. „Dieser Abschluss ist ideal für Schüler, die eher Spezialisten sind. Die Konzentration auf wenige Fächer mit großem Stundenumfang ermöglicht eine intensive
Auseinandersetzung mit den entsprechenden Themen“, erklärt Juliane von Bülow.
„Entscheidend ist jedoch die Wahl der richtigen Fächer. Achten die Schüler hier im
Vorfeld auf die Fächerkombinationen, dann können Sie ohne Probleme das Studium
an jeder Universität im deutschsprachigen Raum aufnehmen, ohne sich vorzeitig auf
ein Studienfach festlegen zu müssen.“

IB – der internationale Schulabschluss
Das Internationale Baccalaureate kombiniert die Vorteile des deutschen Abiturs wie
die Fächerbreite mit den Vorteilen der Unterrichtsmethoden und Prüfungsmodalitäten
des britischen A-Level. Das Ergebnis ist der weltweit anspruchsvollste Schulabschluss. Er umfasst ein breiteres Fächerspektrum, gewählt werden können sechs
Fächer aus fünf unterschiedlichen Themenbereichen. Drei werden, vergleichbar mit
dem deutschen Leistungskurs, in einem Higher Level und drei im Standard Level,
ähnlich dem Grundkurs, unterrichtet. Zusätzlich müssen die Schüler eine ausführliche Seminararbeit zu einem Thema ihrer Wahl schreiben und einen Kurs in „Theory
of Knowledge“ belegen. Wegen der internationalen Vergleichbarkeit der IB-Ergebnisse wird das IB als Hochschulzugangsberechtigung weltweit bei den meisten
Universitäten anerkannt. „Das IB rate ich besonders leistungsstarken und leistungsbereiten Schülern mit einer soliden Grundausbildung, die sich einer Herausforderung
stellen wollen und eine breite Schulausbildung wünschen“, betont von Bülow. „Die
Anforderungen sind jedoch sehr anspruchsvoll, höher als beim deutschen Abitur, und
deshalb ist das IB nicht für jeden Schüler sinnvoll.“

IB auf dem Vormarsch
Der internationale Abschluss wird seit 1968 angeboten. Ursprünglich für Diplomatenkinder entwickelt, sollte der IB sicherstellen, dass sie bei internationalem Schulwechsel keine Probleme bei der Anerkennung ihrer schulischen Leistungen haben. Durch
die Vereinheitlichung der Lerninhalte und des Rhythmus ist so im Laufe der Jahre ein
weltweit gleicher Standard geschaffen worden. Heute wird das IB an vielen englischen Internaten angeboten, vor allem als Maßnahme, um sich für internationale
Schüler attraktiv zu machen.

Über Better School!
Die Better School! Internatsberatung GmbH mit Sitz in Stuttgart wurde Anfang 2006
von Dr. Juliane von Bülow gegründet. Als eine der führenden Internatsberatungen im
Südwesten Deutschlands berät und betreut das Unternehmen Schüler und Eltern in
allen Fragen bezüglich eines Schulaufenthalts in England. Im Vordergrund steht dabei immer die persönliche Unterstützung der Familien vor und besonders während
des Schulaufenthalts in England.

 

Better School! Internatsberatung GmbH

Dr. Juliane von Bülow
Tel. 0711 / 645619480

Weitere Informationen unter
www.betterschool.de

© 2026 Unterwegs Verlag GmbH

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